Die LinkedIn API ist eine offiziell unterstützte Sammlung von Endpunkten, die es zugelassenen Apps ermöglicht, ausgewählte LinkedIn-Daten (Anzeigen, Leads, Seiten/Inhalte; begrenzte Profilbearbeitungen gibt es nur für ausgewählte Partner) zu lesen oder zu schreiben, sobald ein Mitglied oder Seiten-Admin die entsprechende Berechtigung erteilt hat.

So integrieren zugelassene Partner und Entwickler externe Software in LinkedIn.
Recruiter
- Synchronisieren Sie Kandidatendaten zwischen LinkedIn Recruiter und Ihrem ATS (oft nahezu in Echtzeit, variiert je nach ATS).
- Programmatisches Veröffentlichen von Stellenanzeigen und Erfassen von Bewerbungen für das Reporting.
- Mehr zu sicheren und genehmigten Methoden der Recruiting-Automatisierung und wie Sie Richtlinienverstöße vermeiden, erfahren Sie in unserem LinkedIn Scraper Guide: Tools, Methoden & Best Practices.
Marketer
- Übermitteln Sie Offline- oder CRM-Conversions über die LinkedIn Conversions API für eine präzisere Attribution.
- Leiten Sie Lead Gen Form-Einsendungen direkt in Ihr Marketing-Automation-Tool, damit Ihr Team schneller reagieren kann.
Business-Plattformen
- Ermöglichen Sie Nutzern die Anmeldung mit „Sign-In with LinkedIn“ und das automatische Ausfüllen vertrauenswürdiger Profildaten.
- Zeigen Sie Zertifikate in Mitgliederprofilen über die LinkedIn-Funktion „Add to Profile" (Button/Flow) an.
Wie funktioniert die LinkedIn API?
- Erstellen Sie eine App im LinkedIn Developer Portal und verknüpfen Sie sie mit einer LinkedIn Page; ein Super-Admin der Page muss die App verifizieren.
- Beantragen Sie Produktzugriff: Marketing, Talent oder Data Portability. Nur genehmigte Scopes sind erlaubt; Scraping ist untersagt.
- Authentifizieren Sie Nutzer via OAuth 2.0, damit sie Ihrer App gezielten LinkedIn API-Zugriff gewähren können.
- Rufen Sie die benötigten Endpunkte auf, z. B.
/rest/adAnalyticsfür Anzeigenstatistiken oder/rest/leadFormResponsesfür Lead-Übermittlung. Regulierte Portabilitäts-Endpunkte gehören zu den Portability APIs (Member and Pages Portability). - Überwachen Sie die Rate Limits; Missbrauch oder Datenschutzverstöße können zum Entzug der API-Keys führen.
Best Practices
- Beantragen Sie nur die Scopes, die Sie wirklich benötigen – zu viele Berechtigungen verzögern die Freigabe.
- Speichern und erneuern Sie Tokens sicher; Secrets sollten niemals im Code hinterlegt werden.
- Fassen Sie Lesezugriffe zusammen, wo möglich;
HTTP 429bedeutet, dass Sie das Rate Limit erreicht haben. - Kombinieren Sie das Insight Tag mit der Conversions API, um Events zu deduplizieren (verwenden Sie
eventIdund erstellen Sie separate Conversion-Regeln pro Datenquelle). - Löschen oder anonymisieren Sie personenbezogene Daten, wenn es die LinkedIn-Richtlinien verlangen.
Bonus-Tipps
- Laden Sie die offizielle Postman-Collection für schnelle Endpoint-Tests herunter.
- Starten Sie mit einer einfachen LinkedIn API-Integration wie Lead Sync und erweitern Sie diese schrittweise.
- Abonnieren Sie die LinkedIn API-Statusseite für Ausfälle/Vorfälle und folgen Sie den LinkedIn Developers News für Deprecations.