Eine LinkedIn-Verbindung ist eine gegenseitige, beidseitige Beziehung auf LinkedIn. Wenn jemand Ihre Einladung annimmt, erhalten beide Profile das Abzeichen „1. Grad" und erscheinen in der Liste „Mein Netzwerk".
Verbindungsgrade:
- 1. Grad – direkt; Abzeichen „1.".
- 2. Grad – Sie teilen eine Verbindung 1. Grades; Abzeichen „2.".
- 3. Grad – verbunden mit einem 2. Grad; Abzeichen „3.".
Ein LinkedIn-Kontakt ist jede Person, die auf Ihrer Kontakte-Seite aufgeführt ist: Verbindungen 1. Grades, synchronisierte Kontakte aus anderen Quellen und gespeicherte LinkedIn-Profile. Beachten Sie, dass LinkedIn die Synchronisierung von Kontakten aus externen Quellen nicht mehr unterstützt, und dass der CSV-/E-Mail-Massenimport nicht mehr unterstützt wird. Ein importierter Kontakt wird erst dann zu einer Verbindung 1. Grades, wenn diese Person Ihre Einladung annimmt.

Für eine ausführliche Erklärung der Verbindungsgrade lesen Sie 1., 2., 3. Grad Verbindungen auf LinkedIn: Was ist der Unterschied?
Warum LinkedIn-Verbindungen wichtig sind
Für Recruiter, Marketer und andere Business-Nutzer bieten Verbindungen 1. Grades:
- Kostenlose Direktnachrichten ohne InMail-Credits.
- Verbindungen folgen Ihnen standardmäßig automatisch, was die Chance erhöhen kann, dass Ihre Beiträge in deren Feed erscheinen (die Verteilung hängt jedoch vom Algorithmus ab).
- Skill-Bestätigungen und Empfehlungen von Verbindungen.
- Zusätzliche Filter in Sales Navigator: Premium-Filter (z. B. Senioritätslevel, Unternehmensgröße) und TeamLink (Advanced/Advanced Plus-Pläne).
- Zugriff auf sichtbare E-Mail- oder Telefondaten, sofern diese freigegeben wurden.
- Gemeinsame Verbindungen erscheinen auf Profilen, was Kaltakquise weniger unpersönlich wirken lässt.
So verbinden Sie sich auf LinkedIn
- Öffnen Sie das Profil der Person.
- Klicken Sie auf Vernetzen (oder Mehr → Vernetzen, falls Folgen die Hauptoption ist).
- Wählen Sie Notiz hinzufügen (200 Zeichen bei Basic; 300 bei Premium). Basic-Konten können nur drei Einladungen pro Monat eine Notiz hinzufügen; Premium hat keine Begrenzung.
- Senden. Die Einladung wird nach Annahme zur Verbindung.
Wichtige Limits
- LinkedIn gibt keine genauen wöchentlichen Einladungslimits bekannt; praktische Obergrenzen variieren (~100–200/Woche). Einschränkungen werden normalerweise innerhalb einer Woche aufgehoben.
- Das Zurückziehen unbeantworteter Anfragen löst eine 3-wöchige Wartezeit aus, bevor Sie dieselbe Person erneut einladen können, und hebt bestehende wöchentliche Einschränkungen nicht auf.
- Jedes Mitglied kann bis zu 30.000 Verbindungen 1. Grades haben. Follower sind unbegrenzt.
- Einladungen verfallen oft nach etwa sechs Monaten; LinkedIn veröffentlicht keinen offiziellen Zeitrahmen.
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Angenommen, Sie treffen einen potenziellen Kunden auf einer Messe. Erwähnen Sie Ihr Standgespräch in der Einladungsnotiz, und sobald die Person akzeptiert, können Sie direkt Nachrichten senden, ohne InMail-Credits zu verbrauchen.
Oder wenn Sie ein Webinar veranstalten: Senden Sie personalisierte Einladungen an Teilnehmer innerhalb von 24 Stunden, solange das Event noch frisch ist. Nach der Verbindung teilen Sie das Folienset, um das Gespräch aufrechtzuerhalten.
Best Practices
- Seien Sie wählerisch. Ein kleineres Netzwerk relevanter Kontakte ist nützlicher als Tausende von Fremden.
- Personalisieren Sie jede Anfrage.
- Interagieren Sie innerhalb einer Woche nach der Verbindung: liken, kommentieren oder schreiben Sie. Sonst werden Sie nur ein weiterer Name in der Liste.
- Aktualisieren Sie Ihr Foto und Ihre Headline, damit Ihre Kontakte wissen, mit wem sie sich verbunden haben.
- Exportieren Sie Ihre Verbindungsliste quartalsweise als CRM-Backup.
Bonus-Tipps
- Nutzen Sie Filter für 2. Grad, um Leads zu finden, und bitten Sie gemeinsame Kontakte 1. Grades um eine Vorstellung.
- Sie können Folgen oder Vernetzen als primäre Aktion Ihres Profils wählen. Follower zählen nicht zum 30.000-Limit.
- Nutzen Sie Sales Navigator Notizen und benutzerdefinierte Listen (Tags wurden 2020 eingestellt) oder ein externes CRM, um den Beziehungskontext zu behalten.