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  2. LinkedIn Personal Branding
  3. Was ist der Featured-Bereich auf LinkedIn?

Was ist der Featured-Bereich auf LinkedIn?

~0 minuten lesezeitAktualisiert: 6. Februar 2026

Die LinkedIn Featured Section ist eine visuelle Galerie, die sich im oberen Bereich Ihres Profils befindet und es Ihnen ermöglicht, herausragende Inhalte – Beiträge, Artikel, Links oder Medien – anzuheften, sodass jeder Besucher zuerst Ihre besten Arbeiten sieht.

LinkedIn-Profil mit hervorgehobener Featured Section

Der Featured-Bereich auf LinkedIn ist mehr als nur Dekoration; er ist eine erstklassige Präsentationsfläche, die:

  1. Ihre Expertise belegt (z. B. eine Keynote, ein Whitepaper oder ein Patent).
  2. Traffic auf externe Ressourcen lenkt – Landingpages, Anmeldeformulare, Podcasts.
  3. Ihr Personal Branding stärkt, indem virale Beiträge oder Presseartikel hervorgehoben werden.
  4. Leads fördert: Recruiter, Interessenten und Partner erkennen in Sekunden, was Sie tun.
  5. Social Proof unterstützt, etwa mit herunterladbaren Case Studies oder Testimonial-Videos.

Schauen Sie sich was Sie auf LinkedIn posten können: 25+ Content-Ideen an, um Inspiration für Inhalte zu erhalten, die Sie in Ihrer Featured Section präsentieren können.

Wie funktioniert die LinkedIn Featured Section?

Wo findet man sie?

  1. Öffnen Sie Ihr LinkedIn-Profil, während Sie eingeloggt sind.
  2. Scrollen Sie direkt unter den Info-Bereich.
  3. Dort sehen Sie den Block „Featured“ – oder eine Aufforderung „Featured hinzufügen“, falls er noch leer ist.

Möchten Sie sehen, wie andere Ihr LinkedIn-Profil und den Featured-Bereich wahrnehmen? Tipps dazu finden Sie in So sehen Sie Ihr LinkedIn-Profil aus der Sicht anderer.

Erlaubte Inhaltstypen

LinkedIn erlaubt vier Inhaltstypen:

  1. Beiträge – alles, was Sie bereits auf LinkedIn gepostet haben.
  2. Artikel – Longform-Content, den Sie mit dem LinkedIn-Editor veröffentlicht haben.
  3. Links – jede öffentliche URL (Blog, YouTube, Eventseite).
  4. Medien – Bilder und Dokumente (PDF, PPT, etc.) bis zu 100MB; für Videos einen Beitrag featuren oder einen externen Link hinzufügen.

Tipp: Kombinieren Sie verschiedene Formate, damit die Galerie lebendig wirkt.

Schritt-für-Schritt: Inhalte hinzufügen

Schritte zum Hinzufügen von Inhalten zur LinkedIn Featured Section

  1. Klicken Sie auf + im Featured-Block.
  2. Wählen Sie Beitrag hinzufügen, Artikel hinzufügen, Link hinzufügen oder Medien hinzufügen.
  3. Für Links: Fügen Sie die URL ein und passen Sie Vorschaubild/Titel bei Bedarf an.
  4. Für Medien: Laden Sie die Datei hoch und geben Sie eine aussagekräftige Überschrift ein.
  5. Klicken Sie auf Speichern.
  6. Klicken Sie auf BearbeitenNeu anordnen, dann per Drag-and-drop die Reihenfolge ändern; der erste Slot wird am größten angezeigt – ideal für Ihr wichtigstes Asset.

Best Practices

  • Starten Sie mit Ihrem stärksten Asset – Das Element im ersten Slot ist ohne Scrollen sichtbar. Beispiel: Ein Designer pinnt zuerst ein PDF-Portfolio als Karussell, dann ein Testimonial-Video.*
  • Halten Sie es aktuell – Überprüfen Sie monatlich; archivieren Sie veraltete Webinare oder abgelaufene Angebote. Profi-Tipp: Legen Sie eine wiederkehrende Erinnerung am ersten Werktag des Monats an.*
  • An Zielen ausrichten – Jobsuche? Präsentieren Sie ein Portfolio-PDF und einen Beitrag zu Ihren Fähigkeiten. Vertrieb? Pinnen Sie eine Case Study und einen Demo-Link.
  • Verwenden Sie beschreibende Titel – „ABC GmbH Case Study – 37 % Lead-Wachstum“ ist besser als „Case Study“.
  • Mobile Ansicht prüfen – Etwa 63 % des weltweiten Web-Traffics ist mobil; prüfen Sie, ob die Vorschaubilder scharf sind.
  • Klicks tracken – Mit UTM-Tags oder Bitly können Sie den tatsächlichen Traffic messen.
  • Themen-Bundles erstellen – Gruppieren Sie verwandte Assets nebeneinander (z. B. drei Thought-Leadership-Artikel).
  • A/B-Test für Vorschaubilder – Tauschen Sie Bilder jeweils zwei Wochen lang und vergleichen Sie die Klicks; verfolgen Sie Impressionen in den Analytics und nutzen Sie UTMs oder Short-Links, um externe Klicks zu messen.
  • Multimediales Storytelling nutzen – Kombinieren Sie ein kurzes Video mit einem downloadbaren One-Pager, um sowohl Schnellleser als auch Detailinteressierte anzusprechen.
  • Informationsüberflutung vermeiden – Beschränken Sie sich auf 3–6 wichtige Inhalte; mehr lenkt ab.

Praxisbeispiele

  • Freelance-Designer: Nach dem Hinzufügen eines Motion-Graphics-Reels und eines PDF-Portfolios in die LinkedIn Featured Section können die Profilaufrufe deutlich steigen und die eingehenden Projektanfragen zunehmen.
  • SaaS-Gründer: Das Hervorheben eines Produktdemos und eines Presseartikels kann zu höheren Rücklaufquoten von Investoren führen im Vergleich zu Perioden ohne Featured-Inhalte.
  • Agentur-Recruiter: Durch das Anpinnen eines Kulturvideos und Erfolgsgeschichten-Slides verzeichnen Recruiter oft einen Anstieg qualifizierter Bewerber – Kandidaten berichten, die Assets hätten „Fragen vor dem Interview beantwortet".

Diese Beispiele zeigen, dass ein gepflegter Featured-Bereich auf LinkedIn direkt zu messbaren Geschäftsergebnissen führen kann. Möchten Sie Ihr LinkedIn-Profil aufs nächste Level bringen? Entdecken Sie unsere 12 Tipps, um Ihre LinkedIn-Profil-Sichtbarkeit mit Keywords zu steigern und erhöhen Sie Ihre Reichweite.

Bonus-Tipps

  • Saisonale Rotation – Pinnen Sie einen Konferenzvortrag vor dem Event, tauschen Sie danach gegen ein Recap.
  • Persönliches Intro-Video – Ein 30-Sekunden-Clip kann Ihre Marke persönlicher machen als Text allein.
  • Social Proof zuerst aufbauen – Posten Sie etwas, warten Sie 24 Stunden auf Engagement und fügen Sie es dann zu Featured hinzu. Die Likes und Kommentare werden sichtbar sein.
  • Karussell-PDFs nutzen – LinkedIn rendert mehrseitige PDFs automatisch als durchblätterbare Karussells; ideal für Mini-Portfolios.
  • Mini-A/B-Strategie – Woche 1: Blog-Link mit auffälligem Vorschaubild; Woche 2: durch eine gedeckte Version ersetzen. Prüfen Sie, welches Design die höhere CTR bringt und behalten Sie den Gewinner.
  • Lead-Gen-Funnel – Präsentieren Sie einen „Gratis-Checklisten“-Post und darunter eine Case Study, die den Wert der Checkliste belegt – so bewegen sich Interessenten direkt im Profil von Awareness zu Consideration.

Fünf-Schritte-Micro-A/B-Test-Playbook

  1. Ziel: Mehr Klicks auf ein Case-Study-PDF.
  2. Hypothese: Eine Headline mit einer konkreten Zahl („+89 % ROI“) erzeugt mehr Interesse als eine generische.
  3. Variante A: Originaltitel; Variante B: Zahl im Titel.
  4. Metrik: Klickrate laut LinkedIn-Analytics nach 14 Tagen.
  5. Ergebnis: Wenn Variante B gewinnt (z. B. 4,6 % vs. 2,9 %), aktualisieren Sie das Live-Asset und dokumentieren Sie die Erkenntnis für künftige Inhalte.

Führen Sie diesen Zyklus vierteljährlich durch, damit Ihre Galerie datenbasiert und nicht bauchgesteuert bleibt.

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