Eine LinkedIn-Einladung ist die Anfrage, die Sie senden, wenn Sie möchten, dass jemand Teil Ihres beruflichen Netzwerks wird. Nach der Annahme sind Sie Kontakte 1. Grades. Sie können sich gegenseitig direkt Nachrichten senden, und Sie sehen möglicherweise deren Kontaktdaten, wenn sie diese freigegeben haben.
Warum LinkedIn-Einladungen wichtig sind
Recruiter nutzen sie, um Kandidaten zu erreichen, die Kaltakquise-E-Mails ignorieren. Vertriebs- und Marketingteams verwandeln Event-Kontakte in echte Gespräche. Für Gründer ist eine Kontaktanfrage oft der erste Schritt zu einer Partnerschaft oder Pressemeldung. Und wenn Sie auf Jobsuche sind, helfen Einladungen dabei, in Zielunternehmen wahrgenommen zu werden.
Mehr zum Ausbau Ihres Netzwerks finden Sie unter 15 Strategien für eine starke LinkedIn-Präsenz.
Wie funktionieren LinkedIn-Einladungen?
- Öffnen Sie das Profil des Mitglieds und klicken Sie auf Vernetzen.
- Wählen Sie Notiz hinzufügen (200 Zeichen für Basis-Konten, 300 für Premium) für den Kontext. Basis-Konten können bis zu drei Einladungen pro Monat personalisieren; Premium-Mitglieder haben unbegrenzte personalisierte Notizen.
- Klicken Sie auf Einladung senden.

Nach dem Versand wird LinkedIn:
- Die Anfrage unter Mein Netzwerk → Einladungen → Verwalten → Gesendet ablegen.
- Manchmal Erinnerungsbenachrichtigungen senden, bis die Einladung angenommen oder zurückgezogen wird.
- Sie auf Ihr Wochenlimit anrechnen. LinkedIn veröffentlicht keine genauen Zahlen; die meisten Nutzer berichten, dass sie bei 100–200 Einladungen pro Woche an eine Grenze stoßen, abhängig von Kontoalter und Vertrauensstufe.
Einladungen verwalten
- Annehmen, ignorieren oder melden: Mein Netzwerk → Einladungen → Verwalten.
- Anfrage zurückziehen: Mein Netzwerk → Einladungen → Verwalten → Gesendet → Zurückziehen.

Nach dem Zurückziehen können Sie dieser Person drei Wochen lang keine neue Einladung senden.
Mehr Outreach-Taktiken finden Sie unter LinkedIn Outreach-Strategien für mehr Leads.
Etikette und Limits
- Gehen Sie es ruhig an. Verteilen Sie Anfragen über die Woche, anstatt alles auf einmal zu senden.
- Halten Sie die Anzahl ausstehender Einladungen niedrig. Viele Teams nutzen ~500 als Sicherheitsschwelle (keine offizielle LinkedIn-Grenze); räumen Sie alte Anfragen monatlich auf.
- LinkedIn markiert plötzliche Anstiege als Spam-Verhalten, also senden Sie nicht Ihr gesamtes Wochenkontingent in einer Sitzung.
Best Practices
- Personalisieren Sie jede Notiz. Erwähnen Sie eine gemeinsame Gruppe, etwas, das die Person gepostet hat, oder ein Event, an dem Sie beide teilgenommen haben.
- Beschränken Sie sich auf drei kurze Zeilen. Keine Verkaufspitches.
- Beginnen Sie mit Kontakten 2. Grades; sie akzeptieren häufiger.
- Verfolgen Sie Ihre Annahmequote und versuchen Sie, sie im Laufe der Zeit zu verbessern.
- Extrahieren Sie keine E-Mails aus LinkedIn-Profilen für Kaltakquise. Die Leute merken das.
Typische Fehler vermeiden
- Leere Einladungen senden (wirkt automatisiert).
- „Spray-and-pray"-Massenversand, der Tageslimits überschreitet.
- Produkte in der Kontaktnotiz pitchen.
- Ignorierte Anfragen ansammeln lassen, was zu Account-Einschränkungen führen kann.
- Gekaufte Einladungslisten von Drittanbietern verwenden.
Bonus-Tipps
- Liken oder kommentieren Sie Beiträge von jemandem, bevor Sie sich vernetzen. Das wärmt sie auf.
- Wenn Sie Ihr Wochenlimit erreicht haben, wählen Sie Folgen.
- Gruppen ermöglichen es Ihnen, Nachrichtenanfragen an andere Mitglieder zu senden. Bei Events können nur Organisatoren Teilnehmern, mit denen sie nicht vernetzt sind, private Nachrichten senden.
- Premium InMail ist nützlich, wenn eine direkte Einladung zu voreilig wirkt.
Sie möchten schneller schreiben? Tools wie Linked Helper Message Generator können Einladungen entwerfen und den Versand planen, damit Sie unter dem Limit bleiben.