Wenn das Netzwerk den echten Namen eines Nutzers durch das Label LinkedIn-Mitglied ersetzt, wird damit einfach ein anonymer Platzhalter angezeigt.

Viele suchen nach was ist LinkedIn-Mitglied, wenn sie diese Bezeichnung sehen: bei Profilen außerhalb des eigenen Netzwerks, bei Besuchen im privaten Modus oder bei deaktivierten Accounts.
Auch ohne Namen liefert das Label Hinweise:
- Mit Recruiter Lite werden Profile außerhalb des Netzwerks als „LinkedIn Member" angezeigt und können nicht kontaktiert werden. LinkedIn Recruiter ermöglicht die Ansicht und Kontaktaufnahme mit Profilen außerhalb des Netzwerks: RPS bietet 30 monatliche Freischaltguthaben pro Nutzer, RPS+ bietet 50 (beide werden über Nutzer hinweg gebündelt und monatlich zurückgesetzt), und Corporate bietet uneingeschränkten Zugang. Sie können auch einen gemeinsamen Kontakt um eine Vorstellung bitten.
- Marketer können Website-Besucher (über den Insight Tag), Unternehmensseiten-Besucher, Video-Zuschauer und Lead Gen Form-Einsendungen retargeten, aber nicht Besucher ihres persönlichen Profils.
- Vertriebsteams markieren inaktive Datensätze, um ihre Pipeline aktuell zu halten.
- Community Manager kontaktieren lieber gemeinsame Kontakte direkt, statt einem anonymen Besucher nachzugehen.
Wie funktioniert LinkedIn-Mitglied?
Der Platzhalter erscheint automatisch in verschiedenen Situationen:
Profile außerhalb Ihres Netzwerks haben eingeschränkte Sichtbarkeit (oft als „LinkedIn Member (Out of Network)" gekennzeichnet). Sales Navigator bietet 25 Freischaltungen für Profile außerhalb des Netzwerks pro Monat und pro Nutzer (Credits werden nicht übertragen und nicht über Nutzer hinweg gebündelt). Wer im „Privaten Modus" surft, wird nur als generisches Mitglied angezeigt. Deaktivierte Accounts werden als „A LinkedIn member" angezeigt; geschlossene Accounts werden dauerhaft von LinkedIn gelöscht, wobei die Daten gemäß der LinkedIn-Datenschutzrichtlinie entfernt oder depersonalisiert werden. Beachten Sie, dass Sie 14 Tage Zeit haben, um einen geschlossenen Account wieder zu öffnen, obwohl einige Daten wie Empfehlungen nicht wiederhergestellt werden können.
Möchten Sie die Person dennoch identifizieren, können Sie auf Sales Navigator upgraden (der Profile außerhalb des Netzwerks freischaltet, aber keine Besucher im privaten Modus enthüllt), nach Schlagwörtern in der Headline suchen oder einen gemeinsamen Kontakt fragen. Mehr zu Sichtbarkeitsstufen und Privatsphäre finden Sie unter LinkedIn Private Mode aktivieren: So surfen Sie 2026 inkognito auf LinkedIn.
Best Practices
- Respektieren Sie die Privatsphäre und verzichten Sie auf Scraping-Tools, die versuchen, anonyme Profile zu enttarnen.
- Der private Modus zeigt den Profilinhabern nur „LinkedIn Member" an. Es werden keine Profilinformationen geteilt, wenn Sie im privaten Modus surfen.
- Sie können anonyme Besucher nicht zu Listen hinzufügen. Veröffentlichen Sie stattdessen hilfreiche Beiträge, fügen Sie klare CTAs hinzu oder aktivieren Sie Follower, um sie zu ermutigen, ihre Identität bei einem zukünftigen Besuch preiszugeben.
- Lassen Sie Ihre eigene Sichtbarkeit auf „Voll", außer Sie benötigen für Wettbewerbsanalysen Diskretion.
Um zu sehen, wie Ihr eigenes Profil für andere erscheint, lesen Sie So sehen Sie Ihr LinkedIn-Profil aus Sicht anderer (Guide + Leadgen-Tipps).
Bonus-Tipps
- Wechseln Sie in den privaten Modus, wenn Sie Wettbewerber recherchieren, und zurück in den öffentlichen Modus für Outreach.
- Informieren Sie Ihre Follower, bevor Sie Ihr Konto deaktivieren. Frühere Kommentare werden später nur noch als „A LinkedIn member" angezeigt.
- Erstellen Sie eine individuelle Profil-URL für die externe Auffindbarkeit. Dies ändert nichts an den Anonymitätslabels innerhalb von LinkedIn.