So schreiben Sie überzeugende LinkedIn-Artikel – mit Beispielen und Experteneinschätzungen

LinkedIn soll Ihnen dabei helfen, Ihre persönliche Marke aufzubauen und Ihr Fachwissen auf der Plattform zu teilen.

Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken können Sie auf LinkedIn nicht nur Beiträge, sondern auch umfangreichere Artikel mit Texten und Grafiken erstellen.

Erfahren Sie, wie Sie LinkedIn-Artikel optimal nutzen. Erwerben Sie in 5 Minuten das nötige Wissen, um LinkedIn-Artikel wirkungsvoll einzusetzen.

1. Was sind LinkedIn-Artikel? LinkedIn-Artikel im Vergleich zu Beiträgen

Artikel können als vollwertiger Blog dienen, den Sie später in einen Newsletter umwandeln können, der direkt in Ihrem LinkedIn-Profil erscheint. Ihre Artikel bleiben also auf LinkedIn und Leser können Ihren Newsletter abonnieren, sodass Sie mit Ihren Inhalten weiterreichende Ziele verfolgen können.

Wenn Personen Ihr Profil besuchen, finden sie Ihre Artikel im Bereich „Aktivitäten“ und können so leicht darauf zugreifen. Für mehr Sichtbarkeit können Sie bestimmte Artikel auch im Bereich „Im Fokus“ Ihres Profils hervorheben.

LinkedIn-Artikel im Vergleich zu Beiträgen – LinkedIn-Oberfläche, Artikelansicht

Artikel erscheinen im Profil als eigene Aktivitätsart.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen LinkedIn-Artikeln und Beiträgen:

  • Format und Funktionen: Artikel auf LinkedIn ähneln ausführlichen Blogbeiträgen und bieten verschiedene Formatierungsoptionen, ohne dass Programmierkenntnisse oder externe Ressourcen erforderlich sind. Beiträge sind hingegen kürzer und bieten weniger Spielraum bei der Formatierung.
  • Zeichenlimit: Mit Artikeln können Sie das für Beiträge geltende Limit von 3.000 Zeichen überschreiten und Themen dadurch ausführlicher behandeln.

Unterschied zwischen Beiträgen und Artikeln auf LinkedIn

Experten und Influencer nutzen dieses Format aktiv, um mit ihrer Zielgruppe zu kommunizieren, Podcasts und YouTube-Videos weiterzuverwerten, persönliche Erfahrungen zu teilen und aus einer Artikelreihe häufig einen Newsletter auf LinkedIn zu entwickeln.

Experten und Influencer nutzen LinkedIn-Artikel aktiv

Kollaborative LinkedIn-Artikel und AI-generierte Ausgangstexte

Vielleicht haben Sie beim Durchsehen Ihres LinkedIn-Feeds bereits bemerkt, dass einige Ihrer Kontakte zu kollaborativen Artikeln beitragen und dort ihre Einschätzungen teilen.

Diese Aktivität kann von Vorteil sein, da sie für alle Kontakte der Mitwirkenden sichtbar ist. Wenn Sie auf „Weitere Antworten anzeigen“ klicken, können Sie den gesamten Artikel lesen.

Kollaborative LinkedIn-Artikel – alle Inhalte anzeigen

Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, werden Ihnen die vollständigen Antworten und der gesamte Artikeltext angezeigt.

Obwohl diese Artikel auf AI-generierten Ausgangstexten basieren, bringen echte LinkedIn-Nutzer zu den einzelnen Aspekten ihre eigene Perspektive ein. Dank dieses kollaborativen Ansatzes können andere von erfahrenen Fachleuten lernen und deren Hinweise in der Praxis anwenden. Dadurch sind die Inhalte relevanter und aktueller als manche andernorts veröffentlichten, unveränderten Inhalte.

Überblick über kollaborative LinkedIn-Artikel.

Anwendungsbeispiel für kollaborative LinkedIn-Artikel

So funktionieren diese Artikel und welche Vorteile sie bieten können

Nicht jedes LinkedIn-Mitglied kann an kollaborativen Artikeln mitwirken. Wenn Sie ein neues Profil ohne eingetragene Kenntnisse oder Berufserfahrung haben, steht Ihnen diese Funktion möglicherweise nicht zur Verfügung.

LinkedIn nutzt maschinelles Lernen, um vertrauenswürdige Nutzer anhand ihrer Kenntnisse zu identifizieren und ihnen die Mitwirkung an diesen Artikeln zu ermöglichen. Wenn LinkedIn Sie dazu einlädt, Ihre Einschätzung zu bestimmten Artikeln beizutragen, stimmen Ihre Kenntnisse mit dem jeweiligen Thema überein.

Eine aktive Mitwirkung kann Ihre Sichtbarkeit und fachliche Positionierung auf LinkedIn stärken.

Klingt vielversprechend, oder?

Einige Nutzer stehen kollaborativen Artikeln jedoch skeptisch gegenüber. Im Folgenden gehen wir darauf ein, warum manche Mitglieder diese Artikel kritisch betrachten.

Kritik an kollaborativen LinkedIn-Artikeln

AI-zu-AI-Konversation, die LinkedIn zum Trainieren eigener AI-Modelle nutzt

LinkedIn verzeichnet zwar einen deutlichen Anstieg der Interaktionen, doch Kritiker bemängeln, dass die Qualität der Inhalte häufig unzureichend ist. Sie sprechen von „AI-Wortsalat“ und bezeichnen die Inhalte als „minderwertig“ oder „sinnlos“. Dieses Spannungsverhältnis zwischen möglichst großer Inhaltsmenge und wirklich aussagekräftigen, hochwertigen Beiträgen ist ein zentrales Problem.

Dadurch entsteht eine problematische Rückkopplungsschleife, bei der AI-generierte Inhalte zum Trainieren weiterer AI-Modelle verwendet werden, was die Qualität im Laufe der Zeit möglicherweise beeinträchtigt.

LinkedIn förderte die Teilnahme mit Abzeichen wie „Community Top Voice“ und motivierte dadurch manche Nutzer, regelmäßig Beiträge zu leisten – häufig mithilfe von AI-Tools. Diese spielerischen Anreize führten zu gemischten Ergebnissen: Einige hielten die Abzeichen für bedeutungslos, insbesondere wenn sie mit minimalem Aufwand erworben wurden, während andere darin eine wertvolle Möglichkeit sahen, ihre Glaubwürdigkeit auf der Plattform zu stärken.

So finden und erstellen Sie kollaborative Artikel auf LinkedIn

Unter dem angegebenen Link finden Sie die vollständige Themenliste für kollaborative Artikel.

Wenn die entsprechende LinkedIn-Funktion für Sie aktiviert ist und Sie eine Einladung erhalten, können Sie an diesen Artikeln mitwirken.

Falls Ihnen diese Funktion nicht zur Verfügung steht, sollten Sie zunächst Ihr Profil optimieren. Achten Sie besonders auf den Bereich „Kenntnisse“. Nutzen Sie außerdem den Bereich „Dienstleistungen“ und vervollständigen Sie den Bereich „Berufserfahrung“ sorgfältig, einschließlich Ihrer Aufgaben und Erfolge.

So finden und erstellen Sie kollaborative Artikel auf LinkedIn

LinkedIn-Pulse-Artikel

LinkedIn Pulse war ursprünglich ein eigenständiges Angebot von LinkedIn, das von Nutzern veröffentlichte Artikel und Neuigkeiten bündelte. LinkedIn Pulse wurde inzwischen in die LinkedIn-Hauptplattform integriert. Dort erscheinen heute auch die veröffentlichten Artikel.

Wenn Sie Artikel veröffentlichen, können Ihre Inhalte in den Benachrichtigungen von Nutzern erscheinen, die auf LinkedIn bestimmten Branchen oder Themen folgen.

Die früher eigenständigen Pulse-Funktionen sind heute in LinkedIn integriert. Entsprechende Verweise führen daher zur LinkedIn-Haupt-App, die auch die Artikel- und Nachrichtenfunktionen umfasst.

LinkedIn-Pulse-Artikel, Screenshot der Seite

LinkedIn Pulse gehört zu LinkedIn.

2. Artikel schreiben – bewährte Vorgehensweisen für LinkedIn-Artikel

Nach der Analyse zahlreicher Artikel haben wir festgestellt, dass das Schreiben speziell für den LinkedIn-Feed einige Besonderheiten aufweist. Diese betrachten wir im Folgenden.

6 praktische Expertentipps zum Schreiben von Artikeln für LinkedIn

#1 – So verwerten Sie Blog-Inhalte am einfachsten weiter

Sie müssen nicht immer lange über ein Thema nachdenken, bevor Sie mit dem Schreiben beginnen. Wenn Sie bereits digitale Produkte oder Inhalte erstellt haben, können Sie diese für den LinkedIn-Feed aufbereiten. Dabei kann es sich etwa um ein YouTube-Video oder Ihren Podcast handeln. Diese Methode hilft häufig dabei, Ihre Reichweite zu steigern, indem Sie Inhalte für LinkedIn in Textform übertragen.

#2 – Persönliche Erfahrungen

Die Veröffentlichungen führender Nutzer und Influencer zeigen, dass persönliche Erfahrungen entscheidend sind.

Einflussreiche Personen besuchen häufig Veranstaltungen oder Ausstellungen, zu denen nicht jeder Zugang hat … Solche Inhalte sind wertvoll, weil die Autoren darin exklusive Einblicke aus eigener Erfahrung vermitteln.

Bewährte Vorgehensweisen für LinkedIn-Artikel, Beispiel für persönliche Erfahrungen

Artikel führender Influencer beginnen häufig mit einer persönlichen Erfahrung und sind in der Ich-Perspektive verfasst.

Sie können diese Strategie nutzen, indem Sie Erfahrungen aus Ihrem beruflichen Alltag teilen. Wenn Sie zu einer Veranstaltung oder Konferenz eingeladen waren oder bei einer Besprechung oder Konferenz einen Vortrag gehalten haben, schreiben Sie einen Artikel darüber. Ihre Einschätzungen werden bei den Lesern Anklang finden.

#3 – Titelbilder mit Ihrem Foto

Bewährte Vorgehensweisen für LinkedIn-Artikel, Titelbilder mit Ihrem Foto

Beispiele für Titelbildgestaltungen mit Ihrem Foto.

Das Titelbild ist ein wichtiger Bestandteil eines Artikels. Nutzer verwenden für die Gestaltung häufig persönliche Fotos.

Sie können mehrere Bilder mit einem AI-Generator erstellen. Wenn Sie Ihr Foto im Titelbild verwenden, unterstreicht dies, dass Sie den Inhalt persönlich verfasst und nicht einfach aus einer anderen Quelle kopiert haben. Es zeigt, dass Sie Ihre eigene fachliche Perspektive eingebracht haben.

#4 – CTA-Blöcke (Call-to-Action) am Artikelende einfügen

Überlegen Sie vor dem Schreiben, was Sie mit Ihren Inhalten erreichen möchten.

Möglicherweise verfolgen Sie ein kommerzielles Ziel und möchten beispielsweise ein zusätzliches Produkt wie ein Buch bewerben. Dazu können Sie einen Link zu Ihrer Website einfügen.

Tipps für LinkedIn-Artikel, Beispiel: CTA-Blöcke einfügen.

Beispiel für die Verwendung von Werbeabschnitten in einem LinkedIn-Artikel.

Auf diese Weise wird der Artikel zu einem fachlichen Aushängeschild, das neue Kunden gewinnen kann. Influencer nutzen am Ende ihrer Artikel häufig Blöcke zur Bewerbung ihrer Bücher oder Veranstaltungstickets.

#5 – Überzeugende Struktur

Achten Sie auf eine klare Struktur Ihres Artikels. Er sollte mit einer Einführung in das Thema beginnen, anschließend die Bedeutung und Folgen des Themas erläutern und mit Lösungen sowie einem Handlungsaufruf enden. Betrachten Sie ihn nicht wie einen einfachen Beitrag, der in jeden Feed eines sozialen Netzwerks passen könnte, sondern strukturieren Sie ihn wie einen klassischen Artikel.

#6 – Gelesenes und Gesehenes aufgreifen

Bewährte Vorgehensweisen für LinkedIn-Artikel, Gelesenes und Gesehenes aufgreifen.

Beispiel für die Beschreibung eines Newsletters, in dem weiterverwertete Inhalte geteilt werden.

Sie können Ihre Beiträge darauf ausrichten, Gelesenes oder Gesehenes aufzugreifen und Ihre eigene Sichtweise dazu darzustellen.

Sie müssen nicht immer Ihre eigenen Erfolge präsentieren. Manchmal können gut strukturierte Inhalte anderer für Ihre Zielgruppe wertvoll sein.

So veröffentlichen Sie Artikel auf LinkedIn

Die Plattform und ihre Veröffentlichungsfunktionen sind ausgesprochen unkompliziert.

Sie benötigen weder Programmierkenntnisse noch Spezialwissen zur Veröffentlichung von Inhalten. Die Oberfläche ist so intuitiv und benutzerfreundlich, dass Sie nach dem Einfügen des Textes aus Ihrem Ausgangsdokument lediglich die Formatierung anpassen müssen.

Alle Bilder aus dem ursprünglichen Artikel werden übernommen. Sie können den Bildern außerdem Bildunterschriften hinzufügen, verschiedene Mediendateien einfügen oder sogar Einbettungscodes verwenden.

Beim Veröffentlichen finden Sie eine Registerkarte zur Verwaltung Ihres Artikels. Dort können Sie Entwürfe erstellen, Artikel als Entwürfe duplizieren und auf alle Entwürfe zugreifen. Über dieses Menü können Sie auch Newsletter erstellen.

So veröffentlichen Sie Artikel auf LinkedIn

Sie können Videos, Bilder und Links einfügen. Artikel lassen sich als Entwurf vorbereiten und für einen konkreten späteren Veröffentlichungstermin einplanen.

So löschen Sie Artikel auf LinkedIn

Das Löschen eines Artikels auf LinkedIn ist genauso einfach wie seine Veröffentlichung. Öffnen Sie einfach den Beitrag, klicken Sie im Menü auf die drei Punkte und wählen Sie „Artikel und Beitrag löschen“. Bestätigen Sie den Vorgang. Der Artikel wird daraufhin dauerhaft entfernt.

LinkedIn-Artikel, so löschen Sie Artikel auf LinkedIn.

Sie können einen Artikel über das Beitragsmenü löschen.

Was ist ein LinkedIn-Newsletter und wie erstellen Sie einen?

LinkedIn-Newsletter sind eine Funktion, mit der Nutzer regelmäßig kuratierte Inhalte direkt über LinkedIn an ihre Abonnenten versenden können.

Viele Influencer und Inhaltsersteller nutzen Newsletter, um Einschätzungen, besonders erfolgreiche Artikel und Neuigkeiten mit ihrer Zielgruppe zu teilen. Wenn Sie relevante Newsletter abonnieren oder Influencern folgen, können Sie beliebte Artikel entdecken und sich über Branchentrends informieren.

LinkedIn-Artikel – was ist ein LinkedIn-Newsletter und wie erstellen Sie einen?

Ein Newsletter kann zu Ihrem fachlichen Aushängeschild werden.

Wenn Sie regelmäßig LinkedIn-Artikel erstellen möchten, kann es sinnvoll sein, einen LinkedIn-Newsletter einzurichten. So können Sie eine engere Verbindung zu Ihrer Zielgruppe aufbauen, Ihr Fachwissen regelmäßig in Erinnerung rufen, Erfahrungen teilen und über Kundenprojekte informieren.

LinkedIn-Artikel – Einladungen zu LinkedIn-Newslettern

Wenn Sie den ersten Artikel in einem Newsletter veröffentlichen, erhält Ihre Zielgruppe eine Einladung zum Abonnieren.

Ihre Kontakte und Follower erhalten eine Einladung zum Abonnieren, wenn Sie die erste Ausgabe Ihres Newsletters veröffentlichen.

So greifen Sie auf das LinkedIn-Veröffentlichungstool zu: Rufen Sie Ihre LinkedIn-Startseite auf und klicken Sie auf „Artikel schreiben“. Klicken Sie auf „Verwalten“ und wählen Sie anschließend „Newsletter erstellen“.

Einen LinkedIn-Newsletter erstellen

Fügen Sie einen überzeugenden Titel und eine Beschreibung hinzu. Legen Sie fest, wie häufig Sie veröffentlichen möchten. Wählen Sie ein Titelbild für den Newsletter aus.

Formular zum Erstellen eines Newsletters

Inspiration durch LinkedIn-Influencer

3. Beispiele für LinkedIn-Artikel

Diese Auswahl gut geschriebener LinkedIn-Artikel hilft Ihnen dabei, Ihre eigenen Texte zu verbessern.

5 Beispiele für gelungene LinkedIn-Artikel

#1 – Artikel von Richard Branson

Fragen Sie Richard: Wie können wir sicherstellen, dass technologische Innovation etwas bewirkt?

Artikel von Richard Branson – Beispiele für LinkedIn-Artikel

Dieser Artikel eines der führenden Influencer auf LinkedIn hat mehr als 3.000 Likes sowie insgesamt 750 Kommentare und geteilte Inhalte erhalten. Branson gibt praxisnahe Empfehlungen zum Umgang mit Technologie, etwa zur Begrenzung der Nutzung sozialer Medien und zu bewussten Technikpausen. Für eine fachliche Perspektive verweist er auf die Forschung von Dr. Sean Gallagher zu hybrider Arbeit und generativer AI. Der persönliche, dialogische Ton und der dezente Humor machen den Artikel ansprechend.

Der Artikel ist persönlich und dialogisch geschrieben und enthält dezenten Humor, etwa in der Anekdote über Bransons Schwierigkeiten, in einem Hightech-Hotelzimmer das Licht auszuschalten.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Verwenden Sie persönliche Fotos, um Ihren Artikel ansprechender zu gestalten.
  • Behandeln Sie drängende Fragen, die Ihre Zielgruppe beschäftigen, wie Branson es tut.
  • Beziehen Sie fachliche Einschätzungen von Experten ein, um Ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen.

#2 – Artikel von Arianna Huffington

Warum innere Kündigung keine Lösung für unsere Burnout-Krise ist

Artikel von Arianna Huffington – Beispiele für LinkedIn-Artikel

Dieser Artikel von Arianna Huffington, einer bekannten Unternehmerin und LinkedIn-Influencerin, ist ein eindrucksvolles Beispiel für persönliche und berufliche Einblicke.

Huffington berichtet von ihrer eigenen Burnout-Erfahrung aus dem Jahr 2007 und verleiht ihrer Argumentation dadurch Authentizität. Sie betont, wie wichtig es ist, die Kultur ständiger Selbstoptimierung abzulehnen, warnt aber zugleich vor innerer Kündigung und fehlender Sinnorientierung. Der Artikel endet mit einem überzeugenden Handlungsaufruf an jüngere Leser, die Arbeitskultur neu zu definieren.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Nutzen Sie persönliche Erfahrungen, um Authentizität zu vermitteln und eine emotionale Verbindung zu den Lesern aufzubauen.
  • Verbinden Sie Kritik mit konstruktiven Ratschlägen.
  • Schließen Sie mit einem starken Handlungsaufruf, der zu Veränderungen anregt.

Dabei fordert Huffington insbesondere jüngere Generationen auf, sich weder mit Burnout noch mit innerer Kündigung abzufinden und die Arbeitskultur neu zu definieren. Sie ermutigt sie, die „Chance, wie sie sich nur einmal pro Generation bietet“, zu nutzen.

#3 – Artikel von Tony Robbins

Von der Aufgabenliste zur bewussten Lebensgestaltung

Artikel von Tony Robbins – Beispiele für LinkedIn-Artikel

Der Artikel von Tony Robbins ist ein überzeugendes Beispiel für motivierendes und praxisorientiertes Schreiben. Robbins nennt klare, umsetzbare Schritte, die den Lesern bei der Gestaltung ihres Lebens helfen, darunter das Festlegen von Zielen und die Frage, warum diese Ziele für sie wichtig sind.

Er untermauert seine Ratschläge mit Zitaten einflussreicher Persönlichkeiten und Forschungsergebnissen, was seine Glaubwürdigkeit erhöht. Mit bestärkender Sprache und praktischen Beispielen wie RPM-Blöcken unterstützt der Artikel die Leser dabei, verschiedene Lebensbereiche zu organisieren.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Gliedern Sie Ratschläge in umsetzbare Schritte.
  • Untermauern Sie Aussagen mit Zitaten und Forschungsergebnissen, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Robbins bindet Zitate einflussreicher Persönlichkeiten wie Henry David Thoreau ein und verweist auf Forschungsergebnisse, beispielsweise auf Asanas „2023 Anatomy of Work Global Index“.

Robbins verwendet im gesamten Artikel eine kraftvolle, motivierende Sprache mit Formulierungen wie „das eigene Leben gestalten“, „gebündelte Kraft“ und „konsequenter Aktionsplan“.

#4 – Inspirierender Artikel von Melinda Gates

Was Billie Jean King und Megan Rapinoe mich über Mut gelehrt haben

Artikel von Melinda Gates – Beispiele für LinkedIn-Artikel

Dieser Artikel verbindet persönliche Reflexionen, inspirierende Erzählungen und aktuelle gesellschaftliche Themen. Er enthält authentische Geschichten von Billie Jean King und Megan Rapinoe, die ihren Mut und ihren Einfluss veranschaulichen.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Handlungsaufruf: Der Artikel lädt die Leser dazu ein, die Reihe „Moments That Make Us“ auf YouTube anzusehen, und fördert so die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema.
  • Einbindung multimedialer Inhalte: Der Link zu einer Videoserie wertet die Inhalte auf, spricht unterschiedliche Lernstile an und erhält das Interesse der Zielgruppe.

#5 – Informativer Artikel von Dev Raj Saini

Die AI-Funktionen von LinkedIn: ein entscheidender Fortschritt für Recruiter und Arbeitssuchende

Artikel von Dev Raj Saini – Beispiele für LinkedIn-Artikel

Dieser Artikel stellt die Vorteile der AI-Funktionen von LinkedIn sowohl für Recruiter als auch für Arbeitssuchende wirkungsvoll heraus.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Zwischenüberschriften: Klare Abschnitte wie „Das Potenzial von AI im Recruiting“ und „AI-gestützte Vorteile für Arbeitssuchende“ erleichtern den Lesern die Navigation durch die Inhalte.
  • Praxisnahe Empfehlungen: Der Artikel erläutert anhand umsetzbarer Ratschläge, wie AI Einstellungsverfahren und die Arbeitssuche verbessern kann.
  • Verständlichkeit: Die klare Sprache macht komplexe AI-Konzepte einer breiten Zielgruppe zugänglich.

Alles in allem … Lohnen sich LinkedIn-Artikel?

Der Nutzen von LinkedIn-Artikeln, insbesondere von kollaborativen Artikeln, wird weiterhin kontrovers diskutiert. Einige Nutzer äußern sich skeptisch und argumentieren, dass diesen Artikeln häufig Originalität und Tiefe fehlen, da viele von ihnen AI-generierte Inhalte enthalten. Zudem besteht die Sorge, dass LinkedIn wertvolle fachliche Einschätzungen zum Trainieren seiner AI verwenden könnte, was Fragen zur Authentizität und zum Zweck dieser Beiträge aufwirft.

Andere Nutzer sehen hingegen großes Potenzial in LinkedIn-Artikeln, insbesondere in kollaborativen Artikeln, um ihre Sichtbarkeit schnell zu erhöhen und sich als Experten zu positionieren. Sie behaupten, schon mit nur 30 Minuten Aufwand auf der Plattform deutlich an Sichtbarkeit und Ansehen gewinnen zu können.

Angesichts dieser gegensätzlichen Ansichten sollten Sie die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen, bevor Sie Artikel auf LinkedIn schreiben.

Vorteile von LinkedIn-Artikeln

  1. Einfache Veröffentlichung: Wenn Sie schon immer einen Blog starten wollten, könnte LinkedIn die ideale Plattform sein. Wahrscheinlich verfügen Sie dort bereits über eine Zielgruppe, aus der Sie Ihre ersten Leser gewinnen können.
  2. Große Reichweite: Anders als beim Start eines Blogs auf einer Website, bei dem SEO für die Sichtbarkeit entscheidend ist, bietet LinkedIn eine bereits bestehende Nutzergemeinschaft. Nutzer besuchen die Plattform regelmäßig und erhalten Benachrichtigungen über neue Artikel. Dadurch können Sie schnell eine größere Zielgruppe erreichen.
  3. Integrierte Newsletter-Funktion: Statt einen externen Dienst zu verwenden, können Sie direkt auf LinkedIn einen Newsletter erstellen. Sie können sogar Links zu Ihren Produkten oder externen Quellen einfügen. Da Ihre Leser Sie bereits kennen, vertrauen sie Ihnen wahrscheinlich eher als Absendern aus einer ihnen unbekannten E-Mail-Liste.
  4. Auswertbare Kennzahlen: LinkedIn bietet für jeden Artikel grundlegende Auswertungen mit Angaben zu Aufrufen und Interaktionen. Auch Einsteiger können damit den Erfolg ihrer Artikel beurteilen.
  5. SEO-Vorteile: LinkedIn-Artikel können von Google indexiert werden, was einen großen Vorteil darstellt. LinkedIn ist eine vertrauenswürdige Domain. Daher können Ihre Artikel, insbesondere zu LinkedIn-Funktionen oder Werbestrategien, ohne bezahlte Zugriffe gute Platzierungen in den Google-Suchergebnissen erreichen.
  6. Fachliche Sichtbarkeit durch kollaborative Artikel: Die Mitwirkung an kollaborativen Artikeln kann Ihre fachliche Sichtbarkeit auf der Plattform erhöhen und Ihre aktive Beteiligung zeigen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass berechtigte Bedenken hinsichtlich der Originalität und des Zwecks von LinkedIn-Artikeln bestehen, insbesondere bei kollaborativen Artikeln. Die Plattform bietet jedoch mehrere Vorteile, durch die solche Artikel eine Überlegung wert sind. Ob Sie Ihre Reichweite steigern, den Austausch mit Ihrer Zielgruppe fördern oder Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen erhöhen möchten: LinkedIn-Artikel können ein wertvoller Bestandteil Ihrer Inhaltsstrategie sein.

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