RPS steht für Recruiter Professional Services, LinkedIns Recruiting-Plattform für Personalagenturen und externe Recruiter. Im Gegensatz zum Standard-LinkedIn Recruiter (für interne HR-Teams konzipiert) hilft RPS Agenturen, Kandidaten für mehrere Kunden gleichzeitig zu sourcen.
Personaldienstleister erhalten Tools für Multi-Client-Arbeit: separate Projektordner, gemeinsame InMail-Pools und ATS-Integrationen, die für Agentur-Recruiting entwickelt wurden.
Was Sie mit RPS erhalten:
- Zugang zu LinkedIns Netzwerk mit mehr als 1 Milliarde Mitgliedern
- Über 40 Suchfilter mit 30 monatlichen Profilfreischaltungen außerhalb des Netzwerks
- 100 InMail-Credits pro Lizenz, pro Monat (teamübergreifend gepoolt)
- Gemeinsame Dashboards und Projektzusammenarbeit
- Integrationen mit über 28 ATS-Plattformen
Warum Personalagenturen RPS nutzen
Standard-LinkedIn Recruiter funktioniert gut für Unternehmen, die intern einstellen. Aber Agenturen haben andere Herausforderungen: Kandidaten von Kunde A von denen von Kunde B trennen, Beziehungen über Dutzende von Projekten verfolgen und sicherstellen, dass sich Recruiter nicht ins Gehege kommen.
RPS löst dies mit unbegrenzten Projektordnern, 20 kostenlosen Collaborator-Lizenzen pro Platz, @Erwähnungen in Notizen und gepoolten InMail-Credits, die sich flexibel nach Bedarf verteilen. Für regulierte Branchen gibt es zusätzlich OFCCP-Tracking und detailliertes Reporting.
RPS vs. LinkedIn Recruiter
| Funktion | RPS (Agenturen) | Recruiter Corporate (Intern) |
|---|---|---|
| Zielnutzer | Personaldienstleister, RPOs und Executive Search | Interne HR und Talent Acquisition |
| Kundenverwaltung | Multi-Client-Projektordner | Fokus auf ein Unternehmen |
| Netzwerkzugang | Bis zum 3. Grad + 30 monatliche Freischaltungen | Vollständiger Netzwerkzugang |
| InMail-Credits | 100/Platz/Monat (gepoolt) | 150/Platz/Monat |
| Massennachrichten | Bis zu 25 gleichzeitig | Bis zu 25 gleichzeitig |
| ATS-Integrationen | Über 28 Partner | Über 28 Partner |
| Preise | Vertrieb kontaktieren | Vertrieb kontaktieren |
Die Kernsuchfunktionen sind ähnlich, aber RPS unterscheidet sich von Corporate beim Netzwerkzugang (bis zum 3. Grad + 30 monatliche Freischaltungen vs vollständiger Netzwerkzugang), bei InMail-Kontingenten (100 vs 150 pro Platz) und bei Kollaborationsfunktionen, die auf Multi-Client-Agenturarbeit abgestimmt sind.
RPS-Preise
LinkedIn veröffentlicht keine Preise. Was Sie zahlen, hängt von der Teamgröße, Vertragslaufzeit und gebündelten Produkten ab.
Nach Angaben von Recruitern:
- US-Markt: 6.000–10.000 $/Jahr pro Platz (ca. 750–850 $/Monat)
- UK/EU: 5.000–8.000 $/Platz
- APAC: 4.000–9.000 $/Platz
Mengenrabatte beginnen bei 3–5 Plätzen (5–10 % Rabatt) und werden ab 10+ Plätzen besser (10–25 % Rabatt). Job Slots im Bundle helfen. Mehrjahresverträge helfen mehr. Fragen Sie im Q4 nach Angeboten, wenn Vertriebsteams ihre Zahlen erreichen wollen.
RPS+ (Die KI-Version)
RPS+ wurde im September 2025 eingeführt und integriert erweiterte KI- und Business-Development-Funktionen. Hiring Assistant ist als kostenpflichtige Erweiterung für RPS+ und Recruiter Corporate verfügbar, führt automatisch Suchen durch und lernt aus Ihrem Feedback zu Kandidaten.
LinkedIn berichtet, dass AI-Assisted Messages 40 % höhere InMail-Akzeptanzraten und über 10 % schnellere Antwortzeiten zeigen. Für Hiring Assistant speziell (eine Erweiterung für RPS+ und Corporate) verzeichneten frühe Anwender 69 % höhere InMail-Akzeptanz und prüften 62 % weniger Profile.
Das Verkaufsargument: RPS+ nutzt Intent-Signale von 66 Millionen wöchentlichen Jobsuchenden, um Kandidaten zu finden, die aktiv suchen.
Tipps, die wirklich helfen
Kandidaten schneller finden: Der Filter „Open to contract work" wird zu wenig genutzt. Speichern Sie Ihre besten Suchen als Alerts (Sie erhalten 50 pro Platz) und taggen Sie Kandidaten nach Kunde, damit Sie nicht zweimal im selben Pool suchen.
InMail-Antworten erhalten: Kurze Nachrichten funktionieren besser. Unter 400 Zeichen. Erwähnen Sie etwas Spezifisches aus dem Profil, keine generischen Floskeln wie „Ihr Werdegang hat mein Interesse geweckt".
Im Team arbeiten: Teilen Sie Kandidaten mit Hiring Managern über Collaborator-Lizenzen (kostenlos bei RPS). Synchronisieren Sie mit Ihrem ATS, damit niemand Daten doppelt eingibt.