Vollständiger Leitfaden für LinkedIn-Werbung: Leadgenerierung einrichten und die Kontaktaufnahme auf LinkedIn automatisieren

Die Kundengewinnung auf LinkedIn kann ein besonders wirksamer Bestandteil Ihrer Marketingstrategie sein. Laut Statistiken zu LinkedIn-Anzeigen führen Anzeigen dreimal häufiger zu Lead-Konversionen als Anzeigen in anderen sozialen Medien. Das liegt möglicherweise daran, dass Menschen beim Aufrufen dieser Plattform eher geschäftliche und fachliche Informationen erwarten als Unterhaltungsinhalte. Wenn Sie also über Social Selling Kunden gewinnen möchten, sollten Sie sich mit der Einrichtung von Anzeigen und alternativen Werbemöglichkeiten auf LinkedIn auskennen.

Dieser Leitfaden für LinkedIn Ads bietet Ihnen keine langweiligen Tipps und Anzeigeneinstellungen, die im Internet bereits reichlich vorhanden sind. Wir stellen Ihnen bewährte alternative Werbemöglichkeiten vor, mit denen Sie Ihre Zielgruppe zu deutlich geringeren Kosten als bei CPC-basierter Werbung erreichen können.

Da es inzwischen ein Überangebot an Werbung in sozialen Netzwerken gibt, wird es zunehmend schwieriger, Nutzer zu gewinnen. Trotz herausragender Werbemittel können die Kosten für Leads aus bezahlten Anzeigen mit zunehmendem Wettbewerb steigen. Neben bezahlter Werbung auf LinkedIn können Sie daher zusätzliche Werbetools nutzen. Linked Helper ist beispielsweise ein Dienst, der Ihnen helfen kann, mehrere Schritte der Kundenansprache zu automatisieren – vom Aufbau erster Interaktionen durch Likes und Kommentare über die Kontaktaufnahme bis zum Versand einer automatisierten Nachrichtenfolge. Mit dieser Software können Sie mithilfe integrierter Filter eine eng umrissene Zielgruppe auswählen und die Kommunikation für jedes Segment personalisieren.

Best Practices für Werbung

LinkedIn-Anzeigen und automatisierte Kontaktaufnahme: Best Practices

Warum sich automatisierte Kontaktaufnahme als Ergänzung oder Alternative zu LinkedIn-Anzeigen eignet

  • Kunden oder potenzielle Mitarbeiter nehmen Ihre Nachricht nicht sofort als Werbung wahr. Wenn Sie Social Selling mithilfe eines Automatisierungstools für Drip-Kampagnen umsetzen, können Sie Leads schrittweise und persönlich ansprechen, auf ihre Inhalte eingehen und relevante Interaktionen aufbauen. So entsteht eine persönlichere und menschlichere Beziehung zu potenziellen Leads als durch eine Banneranzeige.
  • Durch detailliertes Targeting können Sie die passende Zielgruppe besser finden. Mit den Targeting-Einstellungen für Drip-Kampagnen in Linked Helper können Sie die Zielgruppe präziser eingrenzen. Sie können alle vorhandenen LinkedIn-Filter für die Kampagne verwenden – aus der LinkedIn-Suche sowie aus Sales Navigator und Recruiter. Die Einstellungen im Werbekonto sind hingegen breiter gefasst und eignen sich weniger für eng umrissene Segmente.

Im Rahmen einer Kampagne über ein Automatisierungstool können Sie weniger Personen erreichen als mit einer LinkedIn-Kampagne – bei 150 Aktionen pro Tag kann Ihre Reichweite etwa 4.500 Personen pro Monat betragen. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, ein klar abgegrenztes Segment mit relevanten Leads zu erreichen – Sie können Ihre Zielgruppe praktisch von Hand in den Funnel aufnehmen.

Mehr über die möglichen LinkedIn-Filter erfahren Sie in den Supportbeiträgen.

Auf LinkedIn werben

  • Sie können eine umfassende Personalisierung einsetzen. Wie bei Werbekampagnen, in denen die Zielgruppe ihren eigenen Namen auf dem Banner sieht, können Sie dieselbe Technik in Linked Helper verwenden. Im Bereich „Message Template Builder“ stehen beispielsweise integrierte Platzhaltervariablen zur Verfügung; außerdem können Sie eigene benutzerdefinierte Variablen festlegen. Darüber hinaus können Sie Werbebilder mit einer individuellen Ansprache der Leads und CTAs zu Nachrichten hinzufügen. Möglich wird dies durch die Integration mit dem Dienst Uclic. Erhält ein Lead eine Nachricht mit persönlicher Ansprache und einem Bild, nimmt er sie möglicherweise nicht als Werbung wahr und reagiert schneller darauf.
  • Im Gegensatz zu einer Werbekampagne erstreckt sich die Kommunikation mit dem Lead über einen längeren Zeitraum. Dies kann beim Aufbau langfristiger Beziehungen effektiver sein, weil Leads mehr Zeit haben, Ihr Profil und Ihre LinkedIn-Unternehmensseite kennenzulernen und so Vertrauen aufzubauen. Selbst wenn sie noch nicht zum Kauf bereit sind und nicht sofort über eine LinkedIn InMail Ad konvertieren, können Sie durch schrittweise Kommunikation innerhalb einiger Monate eine Konversion erzielen. Ein für Leads irrelevanter Werbebeitrag wird dagegen eher schnell übersprungen und wieder vergessen.
  • Geringere Automatisierungskosten. Werbung auf LinkedIn kann kostspielig sein, denn das tägliche Mindestbudget für Anzeigen beträgt 10 $. Wenn Sie diesen Betrag ausgeben, gibt es keine Garantie, dass Sie Leads erhalten. Zudem muss ein Teil des Budgets dafür verwendet werden, die Zielgruppe zu testen und den Algorithmus auf die Suche nach relevanten Leads zu trainieren. Linked Helper können Sie hingegen 14 Tage kostenlos testen. Mit einem Jahresabonnement geben Sie 8,25 $ pro Monat aus – deutlich weniger als ein tägliches Anzeigenbudget. Bereits während der zwei kostenlosen Wochen können Sie mit Linked Helper Leads oder Mitarbeiter finden. Wir benötigten mehrere Tage, um nach einem Texter zu suchen.

Um herauszufinden, wie Sie schneller Leads gewinnen, sollten Marketingfachleute jedoch Tests durchführen. Richten Sie in Linked Helper zusätzlich zu klassischen LinkedIn-Anzeigen eine Drip-Kampagne zur Leadgenerierung ein. Das Ergebnis kann überzeugender ausfallen, weil viele Menschen in sozialen Netzwerken persönliche Kommunikation häufig besser annehmen als klassische Werbebeiträge.

Alternative Werbemöglichkeit: Pipeline über Linked Helper

Wie bereits erwähnt, suchen Marketingfachleute, Recruiter und Geschäftsinhaber stets nach besseren und neuen Möglichkeiten, die richtige Zielgruppe zu erreichen. In diesem Zusammenhang kann Linked Helper als Automatisierungstool für die Kontaktaufnahme dienen, das deutlich günstiger als integrierte Werbung ist. Der Testzeitraum ist kostenlos und erfordert keine Zahlungsdaten.

#1 – Automatisierung von Interaktionen

Dieser Schritt ist für das Ziel eines Werbekontos relevant, wenn Sie die Markenbekanntheit oder das Engagement erhöhen möchten. Wenn Sie mit den Beiträgen Ihrer Leads interagieren und ihre Profile besuchen, erhalten Sie möglicherweise mehr Aufrufe, Likes und Follower. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um Leads mit echtem Interesse, die Ihr Profil ansehen, statt lediglich einen Werbebeitrag im Feed gesehen zu haben.

Mit Linked Helper können Sie Beiträge von Leads automatisch liken und kommentieren sowie ihren Profilen folgen. Über die grundlegenden LinkedIn-Filter können Sie eine eng umrissene Zielgruppe auswählen oder in Sales Navigator weitere Funktionen nutzen.

#2 – Gruppenmarketing und Veranstaltungen

Dieser Schritt kann dazu beitragen, die Markenbekanntheit zu steigern oder Mitarbeiter zu gewinnen. In LinkedIn-Gruppen finden sich häufig Personen mit klar abgegrenzten Interessen oder Bedürfnissen. Sie können Gruppen für bestimmte Berufsgruppen oder Gruppen Ihrer Wettbewerber finden.

Werbung auf LinkedIn

Anschließend können Sie eine Drip-Kampagne rund um Gruppen entwickeln. Senden Sie beispielsweise allen Gruppenmitgliedern eine automatische Nachricht. Dies ist sowohl bei Gruppenmitgliedern als auch bei Veranstaltungsteilnehmern möglich. Danach können Sie ihnen Kontaktanfragen senden und so über Ihr persönliches Profil auf die Dienstleistungen Ihres Unternehmens aufmerksam machen. Direkte Werbung in Gruppen wird von Moderatoren häufig untersagt. Standardmäßig erlaubt LinkedIn jedoch, Mitgliedern gemeinsamer LinkedIn-Gruppen zu schreiben. Zu einer Veranstaltung können Sie außerdem nur Personen einladen, die bereits Ihre Kontakte sind. Nach der Veranstaltung können Sie zu Werbezwecken eine Massennachricht an alle Teilnehmer senden, die zu diesem Zeitpunkt bereits mit Ihrem Angebot vertraut sind.

#3 – Werbung in Massennachrichten

Sie können Massennachrichten an Ihre Kontakte und Mitglieder gemeinsamer LinkedIn-Gruppen sowie über InMail an Personen außerhalb Ihres Netzwerks senden. Linked Helper kann Ihnen helfen, den Versand kostenloser InMails zu automatisieren. Darin können Sie ein Angebot platzieren, das gesponserten InMails aus Ihrem Werbekonto ähnelt. Im Rahmen Ihres Tarifs und verfügbaren Guthabens können Sie auch kostenpflichtige InMails automatisch versenden.

Der Hauptvorteil von Linked Helper-Nachrichten als Werbetool ist die umfassende Personalisierung. Sie können Tausende Nachrichten versenden, die Inhalte jedoch für jeden Empfänger variieren. Diese können beispielsweise den jeweiligen Namen, die Position oder gemeinsame Kontakte enthalten. Wie bei einem Werbebeitrag oder Banner können Sie Ihre Nachricht zudem in Linked Helper gestalten.

  1. Verwenden Sie Text mit benutzerdefinierten Variablen
  2. Fügen Sie über Uclic ein personalisiertes Bild hinzu
  3. Fügen Sie über Uclic einen Link mit persönlichem CTA hinzu

Die angezeigte Nachricht kann dadurch wie ein Werbebeitrag mit einem personalisierten Bild, einem Link und einer angepassten Ansprache wirken.

Werbung auf LinkedIn

#4 – CRM für Werbezielgruppen

LinkedIn Ad Manager ist ein Tool, in dem Sie nicht alle Nutzer einzeln identifizieren können, die mit Anzeigen interagiert haben. Sie sehen allgemeine Statistiken und können LinkedIn-Retargeting-Anzeigen für diese Nutzer einrichten. Über Kampagnen in Linked Helper können Sie dagegen benutzerdefinierte Nutzerlisten im CRM erstellen. In der jeweiligen Lead-Karte im CRM sehen Sie außerdem sämtliche Informationen zum jeweiligen LinkedIn-Lead. So können Sie auf Grundlage der Kampagne Leadlisten für das Retargeting erstellen oder die Leads entsprechend Ihrem Plan in weitere Kampagnen überführen. Nehmen Sie beispielsweise alle Personen, die Ihre Kontaktanfrage im Rahmen einer Kampagne zur Leadgenerierung angenommen haben, in eine neue Kampagne mit persönlichen Nachrichtenfolgen auf.

LinkedIn-Werbeoptionen für besonders effektive Konversionen

Sie können von jedem persönlichen Konto aus eine Werbekampagne starten, indem Sie den Bereich „Campaign Manager“ öffnen.

LinkedIn-Werbeoptionen

Ähnlich wie in anderen sozialen Netzwerken verwalten Sie dort Ihre Kampagnen und legen Budget und Ziele fest. Hier sehen Sie außerdem Kampagnenstatistiken – Klicks, Likes, Klicks auf „Teilen“ und weitere Berichte. LinkedIn stellt in Anzeigenberichten auch demografische Daten zur Zielgruppe bereit, damit Sie Ihr Targeting nach den Tests optimieren können.

Vielleicht fragen Sie sich, wie häufig Ihnen Anzeigen auf LinkedIn begegnen. Banner sind auf dieser Plattform womöglich weniger präsent als auf Instagram oder Google. Dennoch gibt es viele Werbearten – sowohl bekannte Banner als auch eine für LinkedIn charakteristische Form: gesponserte Nachrichten.

Die Werbearten lassen sich in drei Kategorien unterteilen:

  • Inhalte. Dabei handelt es sich um Videos, Fotos oder Karussellbeiträge, die Nutzer im Feed sehen. Dies ist vermutlich die Anzeigenart, die Ihnen am häufigsten begegnet ist.
  • Banner in der rechten Seitenleiste. Diese kleinen Werbebilder sind häufig dynamisch und personalisiert. Sie bestehen aus einem kleinen Bild mit 50 × 50 Pixeln und Text.
  • Werbung in Nachrichten. Sie können Ihr Angebot direkt per Nachricht an Leads senden, ein Leadformular anhängen und eine InMail versenden. Diese Nachricht wird als Werbenachricht gekennzeichnet. Wenn Sie eine solche Nachrichtenkampagne einrichten, müssen Sie die Zielgruppe präzise segmentieren, ihre Probleme verstehen und mithilfe von Personalisierung ein Alleinstellungsmerkmal oder Angebot formulieren. Für mehr Antworten und Konversionen ist es wichtig, die Sprache der Zielgruppe zu sprechen.

LinkedIn-Werbeoptionen

Ein wichtiger Vorteil beim Einrichten von Anzeigen auf LinkedIn besteht darin, dass Sie das Formular zur Leadgenerierung verwenden können, für dessen Ausfüllen Leads kaum Zeit aufwenden müssen. Auf LinkedIn lässt sich ein solches Formular automatisch mit den erforderlichen Angaben aus dem Profil des Leads ausfüllen. Dadurch brechen weniger Personen das Ausfüllen des Formulars ab und Sie können mehr Registrierungen erfassen.

Werbung auf LinkedIn wird grundsätzlich in drei Kategorien von Kampagnenzielen unterteilt. Um ein Ziel auszuwählen, können Sie sich ein Einführungsvideo von LinkedIn ansehen. Im Folgenden betrachten wir verschiedene Anzeigenarten wie Inhalte, Banner und Nachrichten. Zunächst sollten Sie jedoch wissen, dass Sie mit LinkedIn-Anzeigen die folgenden Kampagnenziele verfolgen können:

#1 – Markenbekanntheit steigern

Mit diesen Kampagnen können Sie einen großen Teil Ihrer Zielgruppe erreichen und Ihr Unternehmen und Produkt erstmals präsentieren. Sie können sowohl Einzelbilder als auch Karussells verwenden, Veranstaltungen bewerben oder die Zahl der Follower erhöhen.

#2 – Traffic auf Ihrer Website steigern

Mit diesem Ziel können Sie mehr Zugriffe auf Ihre Website oder Landingpage erzielen, auf der Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vorgestellt wird. Der Websitebesuch kann ein Zwischenschritt sein, nachdem Nutzer Ihre Marke kennengelernt haben und bevor sie konvertieren. Daher sollten Sie sich auf eine bereits interessierte Zielgruppe konzentrieren. LinkedIn zeigt die Anzeigen dann Nutzern, die mit höherer Wahrscheinlichkeit auf den Link klicken. Der Link kann aus einem Werbebeitrag, einem Banner in der rechten Seitenleiste oder einer InMail auf die Website führen.

#3 – Engagement für Inhalte erhöhen

Likes, geteilte Beiträge und Follower können ein wichtiger Schritt beim Ausbau Ihrer LinkedIn-Unternehmensseite sein. Lesen Sie in unserem Blog, wie Sie eine erfolgreiche LinkedIn-Unternehmensseite erstellen.

#4 – Videoinhalte bewerben

Da Videos für das Nutzerengagement immer wichtiger werden, können Sie einen Videobeitrag bewerben. Dies kann nützlich sein, um die Markenbekanntheit aufzubauen, eine Veranstaltung zu bewerben oder Erfahrungsberichte bisheriger Kunden zu präsentieren. Mit einer entsprechenden Kampagne können Sie in jedem Fall mehr Aufrufe erzielen.

#5 – Leads gewinnen

Im Rahmen von Kampagnen zur Leadgenerierung können Sie ein individuell gestaltetes Formular erstellen. Sie können die benötigten Formularfelder hinzufügen. Solche Kampagnen sind praktisch, weil die erforderlichen Felder automatisch mit Profildaten ausgefüllt werden. Um eine solche Kampagne zu starten, benötigen Sie einen Leadmagneten – etwas Kostenloses und Wertvolles für Ihre Zielgruppe, das sie zur Angabe ihrer Daten motiviert.

Die vollständige Liste der Ziele finden Sie im LinkedIn-Support. Sie hilft Ihnen bei der Entscheidung, bevor Sie Werbung einrichten.

So werben Sie auf LinkedIn: Leitfaden zur automatisierten Kontaktaufnahme

Nachdem Sie Linked Helper heruntergeladen haben, können Sie Ihre Drip-Kampagne für die Kontaktaufnahme einrichten. Zuvor müssen Sie möglicherweise Daten über Ihre Zielgruppe aus dem sozialen Netzwerk erfassen – all dies lässt sich schrittweise mit der Software erledigen.

#1 – Zielgruppe untersuchen

Dieser Schritt ist sowohl für klassische Anzeigen als auch für Drip-Kampagnen in Linked Helper nützlich. Mit der Software können Sie Profile Ihrer Zielkunden und Wettbewerber in großen Mengen auslesen. So können Sie ein fundiertes Zielgruppenprofil erstellen und ihre Profilangaben, veröffentlichten Inhalte und beruflichen Erfahrungen analysieren. All diese Daten sind relevant, wenn Sie Texte für einen Werbebeitrag, eine Nachricht oder das Alleinstellungsmerkmal eines Banners verfassen.

Mit Linked Helper können Sie Profile auslesen, die Daten in das CRM übertragen und von dort als CSV-Datei herunterladen. Anhand einer solchen Datei mit einer Stichprobe Ihrer Zielgruppe fällt es Ihnen leichter, Slogans für die Kampagne auszuwählen und die Sprache Ihrer Kunden zu sprechen. Zum Auslesen von Profilen steht die Aktion „Visit and Extract“ zur Verfügung – in der Wissensdatenbank erfahren Sie, wie sie funktioniert.

#2 – Drip-Kampagne einrichten

Sie können eine Kampagne anhand einer Vorlage oder als leere Kampagne einrichten. Linked Helper enthält vorgefertigte Kampagnenvorlagen mit typischen Aktionen – Sie können nicht benötigte Aktionen entfernen oder der Vorlage neue hinzufügen.

Wenn Sie beispielsweise Ihr Netzwerk erweitern und Nachrichten mit einem Angebot versenden möchten, können Sie die „Invite & follow up“-Vorlage auswählen. Wenn Sie den Schritten und Hinweisen auf dem Bildschirm folgen, ist Ihre Kampagne innerhalb von zehn Minuten einsatzbereit. Sie müssen lediglich die Zielgruppe im Bereich „Queue“ – das Ziel Ihrer Kampagne – auswählen und eingrenzen sowie die Nachrichtentexte im Bereich „Template Builder“ hinzufügen.

#3 – Zielgruppe vor den eigentlichen Anzeigen aufwärmen

Wir empfehlen häufig, die Zielgruppe vor dem Versand von Angeboten aufzuwärmen. Diese Aufwärmphase kann beispielsweise bis zu zwei Wochen dauern. In dieser Zeit können Sie Beiträge und Artikel liken und kommentieren sowie Kontaktanfragen versenden. Diese Aufwärmphase kann eine frühe und wichtige Phase Ihrer Pipeline bilden. Die Strategie eignet sich hervorragend für Social Selling, weil Menschen Ihr Angebot nicht als unmittelbare Verkaufswerbung wahrnehmen.

#4 – Mit Massennachrichten werben

Mit Linked Helper können Sie Tausende automatisierte Nachrichten an Leads senden und diese gleichzeitig für jeden Empfänger personalisieren. Möglich ist dies durch benutzerdefinierte Variablen und logische Operatoren, mit denen Sie einen Ersatztext ausgeben können, wenn im Profil ein benötigter Wert fehlt.

Ein Bild mit einem auf die jeweilige Person und ihren Bedarf abgestimmten Text sowie einem Call-to-Action in Form eines personalisierten Links in der Nachricht bietet ebenfalls eine gute Werbemöglichkeit. Sie können solche Bilder und Links in Massennachrichten verwenden, die in Linked Helper eingerichtet wurden.

Sie können das Targeting für Ihre Werbung einrichten, indem Sie eine Zielgruppe aus einer bestimmten LinkedIn-Quelle auswählen – etwa eine Liste aus Sales Navigator oder eine Gruppe – oder Ihre Suche mithilfe von Filtern verfeinern. Mit Filtern können Sie die Auswahl präzisieren, die einzelnen Leads anschließend im CRM prüfen, ungeeignete Leads entfernen und die Auswahl weiter eingrenzen. Sie können beispielsweise Personen mit weniger als 500 Followern aus der Kampagne entfernen, indem Sie die Datei herunterladen und in Excel sortieren. Die Zahl der Follower erhalten Sie erst nach dem Besuch des Profils. Daher können Sie diese Datei aus der Liste „Successful“ in der Aktion „Visit and Extract“ herunterladen.

#5 – Werbung über InMail-Massennachrichten

Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kampagne über die Software durchzuführen, ohne Budget für gesponserte InMails auszugeben. Zudem werden solche Nachrichten nicht als Werbung gekennzeichnet, sodass Personen möglicherweise eher bereit sind, Ihre Texte zu lesen. In unseren Artikeln erfahren Sie, wie Sie den Versand kostenloser und kostenpflichtiger Linked Helper-InMails automatisieren.

#6 – Werbung in Gruppen und bei Veranstaltungen

Mit Linked Helper können Sie über Gruppen oder im Rahmen einer Online-Veranstaltung eine vollständige Werbekampagne organisieren. Sie können beispielsweise zuerst eine Zielgruppe erfassen, Kontakte knüpfen und die Personen anschließend über eine automatische Aktion zu einer Veranstaltung einladen. Gleichzeitig können Sie auch Massennachrichten und den Veranstaltungslink verwenden, wenn Sie Leads über InMails einladen möchten.

#7 – Ergebnisse anhand von Statistiken auswerten

Linked Helper hilft Ihnen dabei, die Leistung Ihrer Werbekampagne auszuwerten. Im CRM können Sie ausgewählte Kampagnenstatistiken einsehen, beispielsweise wie viele der versendeten Kontaktanfragen angenommen und wie viele Nachrichten beantwortet wurden. Nach der Auswertung können Sie die laufende Kampagne anpassen oder die Strategie für die nächste Kampagne ändern.

Welches sind die beliebtesten LinkedIn-Anzeigenarten?

#1 – Reguläre Feedbeiträge

LinkedIn-Anzeigenarten

Dies ist die häufigste Werbeform auf der Plattform. Für einen solchen Beitrag benötigen Sie Text, ein Bild oder Video und einen Link zur Seite. Sie können ein oder mehrere Bilder oder Videos anhängen.

Eine solche Anzeige kann zu einem Registrierungsformular führen und Sie können eine Schaltfläche erstellen, die auf Ihre Landingpage verweist. Wie im obigen Beispiel zu sehen ist, kann der Text den Hauptbereich des Bildes einnehmen. Der Beitragstext kann wiederum einen einzelnen Fragesatz enthalten, um beim Scrollen durch den Feed Aufmerksamkeit zu wecken.

#2 – „Document Ads“

LinkedIn-Anzeigenarten

Auch diese Anzeigenart wird im Feed angezeigt. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass Leads Dokumente direkt ansehen, herunterladen oder ausfüllen können, ohne LinkedIn zu verlassen. Marken können Inhalte als Leadmagnet teilen, beispielsweise Branchenstudien, Infografiken oder Bücher. Dies kann der erste Schritt der Leadgenerierung sein. Sie können weitere Einzelheiten auf LinkedIn nachlesen.

#3 – „Message Ads“

Diese Nachrichten erhält Ihre Zielgruppe direkt und Sie können ihnen ebenfalls ein Formular hinzufügen. Eine solche Nachricht wird als Werbung gekennzeichnet. Dieses Format kann wirksamer als Anzeigen im Feed sein, weil Leads ihren Posteingang konzentrierter wahrnehmen als eine Vielzahl von Beiträgen. Unter dem Nachrichtentext können Sie außerdem Schaltflächen hinzufügen, die zu externen Zielseiten führen.

#4 – „Dynamic Ads“

Bei dieser Bannerart ist Ihnen möglicherweise aufgefallen, dass Ihr Name, Ihr Foto oder Ihre Berufserfahrung verwendet wurde. Ein solches Banner wird jedem Nutzer individuell personalisiert angezeigt. Wenn Sie nicht möchten, dass LinkedIn Ihre Informationen verwendet, können Sie die Nutzung Ihrer Daten in Bannern einschränken. Diese Anzeigenart wird häufig verwendet, um offene Stellen oder „Spotlight Ads“ zu bewerben. Beim Klick auf das Banner wird der Lead sofort auf die Landingpage weitergeleitet.

#5 – „Text Ads“

LinkedIn-Anzeigenarten: Text Ads

Diese Anzeigen können Ihnen rechts auf den Seiten des sozialen Netzwerks begegnen. Sie bestehen aus einem kleinen Bild, einer Überschrift und einem kurzen Text und ähneln Google-Suchanzeigen oder dynamischen Bannern. Auch wenn diese Anzeigenart manchen schlicht erscheinen mag, bietet sie eine Möglichkeit, die Markenbekanntheit zu steigern.

Was sind LinkedIn-Anzeigen zur Leadgenerierung?

Dabei handelt es sich um eine Werbeart, bei der LinkedIn-Formulare zur Leadgenerierung eingesetzt werden. Wie bereits erwähnt, besteht der Vorteil solcher Anzeigen in sozialen Medien darin, dass Nutzer ihre Daten nicht von Hand eingeben müssen. Dies erleichtert insbesondere bei der Nutzung der App oder der mobilen LinkedIn-Version die Leadgenerierung.

Diese Art von Werbekampagne kommt außerdem zum Einsatz, wenn Sie die E-Mail-Adressen von Interessenten benötigen, um sie weiter durch den Funnel zu führen. Gewöhnlich wird das E-Mail-Feld mit den Daten aus einem LinkedIn-Profil ausgefüllt.

Hinweis: Linked Helper kann Ihnen helfen, E-Mail-Adressen von Leads auf einem alternativen Weg zu erfassen. Dieses Tool liest Daten aus Nutzerprofilen aus und ermöglicht Ihnen, innerhalb weniger Minuten eine Datenbank für die Leadgenerierung mit kalten und bereits interessierten Leads anzulegen. Sie können beispielsweise die Daten aller Personen erfassen, die Ihren Beitrag mit „Gefällt mir“ markiert oder an der Veranstaltung teilgenommen haben. Linked Helper kann E-Mail-Adressen sowohl von Kontakten ersten Grades als auch von Kontakten zweiten und dritten Grades erfassen. Dies erfolgt über die interne Funktion „Email Finder“ oder das externe Mailingtool Snov.io.

Was sind LinkedIn-Retargeting-Anzeigen?

Mit dieser Werbeart können Sie bereits interessierte Leads erneut ansprechen, die Interesse an Ihrer Anzeige gezeigt, aber die gewünschte Zielaktion nicht ausgeführt haben. Wie Google ermöglicht LinkedIn es Ihnen, solche Nutzer zu erfassen und Retargeting für sie einzurichten. Ein Nutzer kann beispielsweise auf Ihre Anzeige klicken und sogar ein Formular ausfüllen, ohne anschließend einen Kauf zu tätigen. Die Aktionen dieser Nutzer werden daher über Cookies gespeichert. Später werden ihnen erneut Anzeigen gezeigt, die sie vom Kauf überzeugen können.

Diese Werbeart basiert auf dem Insight Tag. Nach seiner Installation kann das soziale Netzwerk Leads für das Retargeting erfassen. Die Aktualisierung der Zielgruppe kann 48 Stunden dauern. Damit das Retargeting funktioniert, benötigt der Algorithmus mindestens 300 Leads.

Was sind „LinkedIn Conversation Ads“?

„Conversation Ads“ sind im Wesentlichen Werbung in Nachrichten. LinkedIn ermöglicht Ihnen jedoch, die Anzeigen um mehrere interaktive Schritte zu erweitern und mehrere Nachrichten hinzuzufügen, die auch Schaltflächen mit Antwortoptionen enthalten. Dadurch erscheint die Anzeige im Posteingang des Leads wie ein echtes Gespräch. Abhängig von den Antworten werden dem Dialog weitere Werbenachrichten hinzugefügt.

Das folgende Bildschirmfoto zeigt ein Beispiel für „LinkedIn Conversation Ads“:

Beispiel für LinkedIn Conversation Ads

Diese Inhaltsart funktioniert praktisch wie ein Dialog mit einem Chatbot, befindet sich aber in Ihrem LinkedIn-Posteingang. Diese Dialoge erscheinen nicht in den allgemeinen Chats, sondern im Bereich „Other“ Ihres Posteingangs. Dies kann ein Nachteil sein, da nicht alle Nutzer diesen Ordner prüfen.

Wie im Beispiel von LinkedIn selbst zu sehen ist, können die Schaltflächen nach dem Text entweder direkt zur gewünschten Aktion oder den Lead zu weiteren Informationen führen. Nach der Auswahl sendet der Bot eine zweite Nachricht, in der weitere Aktionen vorgeschlagen werden. Gewöhnlich führen beide Schaltflächen im zweiten Schritt zu externen Zielseiten – Ihrer Website oder einem Formular zur Leadgenerierung.

Sind „LinkedIn Messaging Ads“ und „Conversation Ads“ dasselbe?

Es handelt sich um unterschiedliche Anzeigenarten, doch sowohl „Messaging Ads“ als auch „Conversation Ads“ gehören zu „Sponsored Messaging“. Die beiden Kommunikationsformen unterscheiden sich: Bei „Messaging Ads“ steht dem Lead in der Regel nur eine Call-to-Action-Schaltfläche zur Verfügung. Es handelt sich also um eine Anzeige in Form einer Nachricht mit einer Call-to-Action-Schaltfläche. „Conversation Ads“ nutzen dagegen eine Art Chatbot-Technologie mit mehreren Interaktionsmöglichkeiten.

Obwohl die Konzepte ähnlich sind, unterscheiden sie sich im Informationsumfang und in der Komplexität der Werbenachricht. Mit „Conversation Ads“ können Sie mögliche Einwände des Nutzers vorwegnehmen und in den folgenden Nachrichten behandeln. Eine einzelne Nachricht kann dagegen in der Testphase für die Zielgruppe eine gute Wahl sein, wenn Sie die Einwände noch nicht kennen und nicht wissen, in welche Richtung sich das Gespräch mit dem Lead entwickeln könnte.

Beachten Sie außerdem, dass Nachrichten mit Werbung gemäß den Regeln des sozialen Netzwerks nach 60 Tagen automatisch in das Archiv verschoben werden. Dies kann für die Einrichtung eines gezielten Massenversands über Linked Helper sprechen, weil diese Werbenachrichten als reguläre Nachrichten oder InMails angezeigt werden.

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