Kontaktaufnahme auf LinkedIn: 12 von Experten erprobte Tipps zur Leadgenerierung

Wir kennen das. Auch wir erhielten früher Antworten wie „Schreiben Sie mir nicht mehr.“ Doch dann analysierten und überarbeiteten wir unseren Prozess für die Kontaktaufnahme auf LinkedIn – mit dem Ergebnis, dass wir hochwertige Leads mit großem Umsatzpotenzial und konkrete Verkaufsabschlüsse erzielten. Dasselbe gilt für die Experten, die wir eingeladen haben, an diesem Beitrag mitzuwirken.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen unsere Erkenntnisse vor, damit Sie kontinuierlich LinkedIn-Leads durch Kontaktaufnahme generieren und Ihre Vertriebsziele übertreffen können.

Was bedeutet Kontaktaufnahme auf LinkedIn?

Die Kontaktaufnahme auf LinkedIn ähnelt der Kaltakquise. Dabei nutzen Sie LinkedIn, um Wunschkunden, Partner und andere Personen zu finden und mit ihnen in Kontakt zu treten, mit denen Sie zusammenarbeiten oder denen Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen verkaufen möchten.

Mit mehr als 63 Millionen Entscheidungsträgern und der höchsten Konversionsrate von 2,74 % – das sind 277 % mehr als bei jeder anderen Social-Media-Plattform; Twitter erreicht 0,69 % und Facebook 0,77 % – ist LinkedIn ein leistungsstarker Kanal für die Leadgenerierung im B2B-Bereich.

Während typische Kaltanrufe und Kaltakquise-E-Mails Konversionsraten von 2–5 % erreichen, kommt LinkedIn auf 10–13 %.

Doch die Kontaktaufnahme auf LinkedIn funktioniert in beide Richtungen. Ihre Interessenten können auch Ihr Profil prüfen und Sie kennenlernen, bevor sie entscheiden, ob sie antworten.

Der erste Schritt beim Erstellen einer Kampagne zur Kontaktaufnahme auf LinkedIn lautet daher: Lernen Sie die Plattform genau kennen.

Wie nehmen Sie auf LinkedIn Kontakt zu Kunden auf?

Die durchschnittliche Antwortrate auf LinkedIn-Direktnachrichten und InMail beträgt 5–20 % und liegt damit deutlich über der von Kaltakquise-E-Mails und Kaltanrufen, die üblicherweise 1–10 % erreichen. Auch deshalb ist LinkedIn ein bevorzugter Kanal für Leadgenerierung und Vertrieb.

Es gibt vier verschiedene Möglichkeiten, Kampagnen zur Kontaktaufnahme durchzuführen.

1. LinkedIn-Kontaktanfragen

Der erste Schritt jeder Kontaktaufnahme und eine der schnellsten Möglichkeiten, Ihr Netzwerk auf LinkedIn auszubauen, ist das Networking.

Senden Sie dazu Kontaktanfragen an Personen, mit denen Sie noch nicht vernetzt sind. Beschränken Sie sich dabei nicht auf Ihre Interessenten. Ebenso wichtig ist es, Kontakte zu Fachleuten aus Ihrer Branche aufzubauen, um Autorität und Vertrauen zu gewinnen.

2. Direktnachrichten

Senden Sie auf LinkedIn Direktnachrichten an alle Personen, die zu Ihren Kontakten ersten Grades gehören.

Direktnachrichten stehen allen LinkedIn-Nutzern unabhängig von ihrem Kontotyp zur Verfügung, ob kostenpflichtig oder kostenlos.

3. InMails

InMails sind private Nachrichten, die Sie Personen auch dann senden können, wenn Sie nicht mit ihnen vernetzt sind. Damit können Sie qualifizierte Leads ansprechen, ohne zuvor eine Kontaktanfrage senden zu müssen.

Sie benötigen ein LinkedIn-Premium-Konto, um monatlich eine bestimmte Anzahl von InMails zu versenden. Alternativ können Sie unbegrenzt InMails an offene Profile senden, sofern Sie über ein aktives Premium-Abonnement verfügen.

4. Nachrichtenanfragen

Dabei handelt es sich um spezielle LinkedIn-Nachrichten an Personen, die keine Kontakte ersten Grades sind, aber denselben LinkedIn-Gruppen angehören wie Sie oder an denselben Veranstaltungen teilnehmen.

Um all diese Möglichkeiten optimal zu nutzen, benötigen Sie eine sichere Automatisierung von Aktivitäten auf LinkedIn, müssen manuelle Arbeit leisten und die Einschränkungen von LinkedIn kennen. Bevor Sie aktiv werden, sollten Sie daher diese Expertentipps lesen, um alle Aspekte einer Strategie für die Kontaktaufnahme auf LinkedIn zu beherrschen.

Tipp 1: Verstehen Sie die Algorithmen und Einschränkungen von LinkedIn.

LinkedIn ist dafür bekannt, die Nutzung von Drittanbieter-Software einzuschränken, darunter Browsererweiterungen und Cloud-Lösungen. Entsprechende Aktivitäten können dazu führen, dass Ihr Konto markiert oder sogar dauerhaft gesperrt wird.

„Wir haben jedoch viele Kunden, die ihre echten oder fingierten LinkedIn-Konten ausschließlich über das Linked Helper-Automatisierungstool und ohne Probleme verwenden, auch wenn LinkedIn die Automatisierung gelegentlich erkennt.

Dieselbe Art von Aktivität kann außerdem je nach Geschwindigkeit und Anzahl der verarbeiteten Profile riskant sein.“

– Nick Bylev, Leiter des Supports bei Linked Helper

Andererseits gilt die manuelle Kontaktaufnahme als etwas sicherer, da Sie innerhalb eines Tages nur eine begrenzte Anzahl von Profilen öffnen können. Wer innerhalb kurzer Zeit mehr als 50 Profile direkt über deren URLs und nicht über die LinkedIn-Suche öffnet, kann verwarnt oder gesperrt werden.

Wenn Sie jedoch die Funktionsweise und die Algorithmen von LinkedIn verstehen, können Sie Ihre Kampagnen zur Kontaktaufnahme beschleunigen und zugleich sicherer vorgehen.

Diese Aktivitäten können Probleme verursachen:

  • Zu viele Aktionen in zu kurzer Zeit, die von Ihren üblichen Profilaktivitäten abweichen
  • Übermäßig viele Kontaktanfragen, die von Ihrem üblichen Umfang abweichen
  • Unangemessene oder irreführende Inhalte
  • Automatisierter oder massenhafter Nachrichtenversand
  • Belästigung oder Missbrauch
  • Gefälschte Kenntnisbestätigungen und Empfehlungen
  • Missbrauch von Premium-Funktionen
  • Daten-Scraping
  • Wiederholte Verstöße

Zudem gelten für kostenlose und Premium-Nutzer unterschiedliche Regeln. Sehen wir uns diese genauer an.

Kostenlose Nutzer

Kostenlose Nutzer können Kontaktanfragen an unbekannte Personen senden, unterliegen jedoch Einschränkungen – maximal 100–250 Kontaktanfragen pro Woche.

Auch das Suchvolumen für neue Profile ist begrenzt. Wenn LinkedIn erkennt, dass Sie die Suchfunktion intensiv zur Gewinnung qualifizierter Leads einsetzen, kann Ihr Zugriff auf diese Funktionen für den betreffenden Monat oder mehrere Wochen eingeschränkt werden.

Außerdem können Sie nicht alle Profilbesuche sehen und keine Direktnachrichten an Kontakte zweiten oder dritten Grades senden.

Premium-Nutzer

LinkedIn-Premium-Nutzer profitieren je nach Abonnementstufe von höheren Limits und zusätzlichen Funktionen. Als Premium-Nutzer erhalten Sie Zugriff auf:

  • Ein großzügiges Limit für Kontaktanfragen – bis zu 250 pro Woche
  • Ein monatliches Kontingent von 50 InMail-Guthaben
  • Eine größere Auswahl an erweiterten Suchfiltern, die eine präzise Ausrichtung auf Fachkräfte ermöglicht
  • Eine vollständige Übersicht darüber, wer Ihr Profil in den vergangenen 365 Tagen angesehen hat
  • Die Möglichkeit, Profile im privaten Modus aufzurufen
FunktionLimits
Kontaktanfragen100–250 pro Woche
Kontakte ersten Grades30.000
Klassische Nachrichten150 pro Tag
InMails5–50 pro Monat
Offene InMails800 pro Monat
LinkedIn-Profilbesuche150 pro Tag
Sales Navigator-Profilbesuche150 pro Tag

Tipp 2: Ermitteln Sie den besten Veröffentlichungszeitpunkt für maximale Reichweite.

Vielleicht planen Sie gerade, täglich um 9 Uhr Inhalte auf LinkedIn zu veröffentlichen, während einige Experten zu zwei Beiträgen pro Tag raten. Dann sehen Sie jemanden, der drei- bis viermal pro Woche veröffentlicht, den „perfekten Zeitpunkt“ ignoriert und dennoch Leads gewinnt.

Wo liegt also der ideale Mittelweg?

LinkedIn empfiehlt, für optimale Sichtbarkeit drei- bis fünfmal pro Woche zu veröffentlichen, wenn Ihre Follower online sind. Hootsuite hingegen empfiehlt 10 Uhr für mehr Reichweite und Interaktionen. Dieser Einschätzung stimmen wir ausdrücklich zu, denn unsere Studie zum besten Zeitpunkt für Veröffentlichungen auf LinkedIn nennt dieselben Zeiträume. Wir raten Ihnen daher, zunächst innerhalb der empfohlenen Zeitfenster zu veröffentlichen und anschließend die Analysedaten Ihrer erfolgreichsten Beiträge auszuwerten.

Profi-Tipp: Wenn Ihre Zielgruppe in unterschiedlichen Zeitzonen lebt, etwa in den USA und in Deutschland, veröffentlichen Sie früh am Morgen und spät am Abend gegen 18–19 Uhr. So erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, beide Zielgruppen zu erreichen, wenn sie auf der Plattform aktiv sind.

Der beste Zeitpunkt für Veröffentlichungen auf LinkedIn.

Quelle

Tipp 3: Senden Sie proaktiv Kontaktanfragen.

Es ist wichtig, sich mit Fachkollegen aus Ihrer Branche zu vernetzen. Wie Sie bereits erfahren haben, gilt für LinkedIn-Kontaktanfragen jedoch ein Kontingent von 100–250 Anfragen pro Woche.

Verteilen Sie diese Anzahl über die gesamte Woche, anstatt alle 100–250 Anfragen an einem einzigen Tag zu versenden. Andernfalls kann dies als Spam-Verhalten gelten und die Sicherheitssysteme von LinkedIn alarmieren.

Idealerweise senden Sie täglich 5–20 Kontaktanfragen. Wenn die meisten Ihrer Anfragen angenommen werden, verbessert dies Ihren Social Selling Index (SSI) und kann dazu beitragen, das wöchentliche Limit von 100 auf 250 Kontaktanfragen zu erhöhen.

Fast jeder Kontaktanfrage können Sie eine Notiz hinzufügen. Nutzen Sie dafür eine personalisierte Nachricht, um die Wahrscheinlichkeit einer Annahme zu steigern.

Eine Notiz zu einer Kontaktanfrage.

Erklären Sie in der Notiz, warum Sie sich vernetzen möchten. Vielleicht arbeiten Sie in derselben Branche, haben einige wichtige gemeinsame Kontakte oder Ihnen hat gefallen, was die Person auf LinkedIn geteilt oder kommentiert hat.

Ich greife beispielsweise Kommentare unter den Beiträgen eines Content Creators auf, um Kontaktanfragen zu personalisieren.

Greifen Sie Kommentare des Content Creators auf, um Ihren ersten Kontakt zu personalisieren.

Schreiben Sie niemals, dass Sie einfach nur mehr Kontakte auf LinkedIn haben möchten. Glauben Sie mir: Es ist besser, gar keine Notiz zu senden, als lediglich zu erklären, Sie wollten Ihr Netzwerk erweitern.

„LinkedIn hat eine Änderung eingeführt, mit der die Anzahl der Kontaktanfragen mit Text begrenzt wird. Das heißt, von etwa 200 Kontaktanfragen dürfen nur einige eine Textnotiz enthalten. Die übrigen müssen ohne Notiz zur Kontaktanfrage gesendet werden – andernfalls lässt LinkedIn die Kontaktanfrage nicht zu.“

– Nick Bylev, Leiter des Supports bei Linked Helper

Tipp 4: Erstellen Sie Vorlagen, um in kürzerer Zeit mehr Kontakte zu knüpfen.

Täglich individuelle Nachrichten für 20 Kontaktanfragen zu schreiben, nimmt viel Zeit in Anspruch. Um den Aufwand zu reduzieren, sollten Sie Vorlagen für verschiedene Zwecke vorbereiten, etwa für die Kontaktaufnahme mit potenziellen Käufern, die Suche nach Partnerschaften oder allgemeines Networking.

Joe Gannon, Gründer von Amplify und LinkedIn Top Content Marketing Voice, stellt 30 Gesprächseinstiege vor, mit denen Sie unmittelbar mit jedem LinkedIn-Mitglied ins Gespräch kommen können.

So knüpfen Sie Kontakte zu Content Creators auf LinkedIn.

Quelle

Auch Mahak Agrawal, TEDx-Sprecherin und LinkedIn Top Voice, teilt zwei ihrer am häufigsten verwendeten LinkedIn-Nachrichtenvorlagen, die eine beeindruckende Antwortrate von 98 % erzielen.

„Sie sind kurz und einfach. Sie vermitteln klar, worin unsere Gemeinsamkeiten liegen. Die Nachrichten zeigen, dass sich die Vertriebsmitarbeiter vorab gründlich informiert haben“, erklärt sie.

Beide Experten konzentrieren sich auf den Aufbau von Beziehungen und nutzen Personalisierung, um das Gespräch einzuleiten. Sehen wir uns das genauer an.

Tipp 5: Personalisieren Sie Nachrichten und Vorlagen für die Kontaktaufnahme mit B2B-Leads.

Personalisierung und Kaltakquise sind unverzichtbar für die Gewinnung neuer B2B-Kunden. Eine nicht personalisierte Kaltakquise-Nachricht ist eine verpasste Gelegenheit – insbesondere, da Ihnen ein vollständiges Profil als Informationsquelle zur Verfügung steht.

Nutzen Sie die folgenden Expertentipps, um Ihre Nachrichten zur Kontaktaufnahme auf LinkedIn zu personalisieren.

Vukasin Vukosavljivic, ehemaliger Head of Growth bei Lemlist und heute VP Marketing bei Skillful Communications, erläutert seinen gesamten Prozess der Kontaktaufnahme.

Er erklärt:

„Mein Ziel ist der Aufbau einer Beziehung. Wenn Sie beispielsweise zwei bis drei Beiträge pro Woche teilen, interagiere ich damit. Vielleicht wiederhole ich das in der folgenden Woche. Bis dahin haben wir uns auf LinkedIn vernetzt und Sie erkennen nun meinen Namen. Sobald ich Ihnen eine Direktnachricht sende, beginne ich mit einem personalisierten Gesprächseinstieg wie ‚[Name], mir gefällt Ihre aktuelle Einschätzung zu X‘ oder ‚Ich habe Ihren Beitrag über X gesehen … er ist großartig. Mich würde interessieren: Haben Sie Y schon einmal erlebt?‘“

„Danach folgt entweder ein Übergangssatz zu meinem Angebot, der an den Gesprächseinstieg anknüpft, oder ich bitte um ein Networking-Gespräch, um unsere [gemeinsamen Interessen] zu besprechen und uns auszutauschen. In diesem Gespräch stelle ich eine entscheidende Frage wie ‚Wie gehen Sie bei X vor?‘ und versuche anschließend, Ihr Interesse an meinem Tool zu wecken – entweder noch im Gespräch oder in meinen Follow-up-Nachrichten.“

Hier sind zwei seiner bevorzugten Frameworks.

Framework A

Framework B

Jedes Framework enthält drei Elemente, die Leads kaum ignorieren können: einen individuellen Aufhänger, glaubwürdig belegte Aussagen und einen CTA, der zunächst das Interesse abfragt, statt sofort um einen Termin zu bitten. So liegt die Entscheidung beim Lead.

Devin Reed, Head of Content bei Clari und Gründer von The Reeder, stellte eine ähnliche LinkedIn-Nachricht vor, die ihn schon mit der Begrüßung überzeugte.

Gute Vorlage für eine LinkedIn-Kontaktanfrage.

Quelle

„Außerdem ist sie prägnant und jedes einzelne Wort erfüllt einen Zweck“, schreibt Devin.

Kirill Potapkin, Head of Content im Client Delivery Team der Belkins Agency, ergänzt:

„Menschen nutzen LinkedIn, um Ideen und Erkenntnisse auszutauschen, ihr Netzwerk auszubauen und Kontakte zu gleichgesinnten Fachleuten in ihren Bereichen zu knüpfen – das ist eine völlig andere Welt als die Kaltakquise per E-Mail, und wir gehen entsprechend anders vor.

Hier ist beispielsweise ein kurzer Text, den wir kürzlich für einen unserer Kunden erstellt haben:

„Hallo {{FirstName}}, wären Sie offen für ein persönliches Gespräch?

Ich würde Sie gern ‚von Angesicht zu Angesicht‘ kennenlernen und erfahren, ob Sie einige Erkenntnisse zu [relevantem Thema] und dessen Auswirkungen auf [Kategorie/Branche der Person] mit mir teilen könnten. Mir ist zudem wichtig, dass beide Seiten davon profitieren. Teilen Sie mir daher gern mit, wie ich Ihnen helfen kann. Ganz unverbindlich.“

So machen wir den Anlass der Kontaktaufnahme deutlich und geben zugleich ein konkretes Gesprächsthema vor.“

Zugegeben: Eine Anfrage mit allen wichtigen Bestandteilen lässt sich nur schwer ablehnen.

Diese Vorlagen haben eines gemeinsam: Sie sprechen Ihren Lead als Einzelperson an – nicht Ihren Zielmarkt oder Ihre Nische, sondern direkt eine bestimmte Person.

Profi-Tipp: Wir empfehlen Ihnen, jede Woche ein oder zwei Tage ausschließlich für die Planung und Durchführung der Kontaktaufnahme zu reservieren, da diese Aufgabe recht zeitaufwendig ist.

Die gute Nachricht: Mit Automatisierungstools können Sie diese Vorlagen für unterschiedliche Leads weiter anpassen.

Tipp 6: Automatisieren Sie die Interessentensuche auf LinkedIn mit Linked Helper 2.

Tatsächlich können Sie den Umfang Ihrer Kontaktaufnahme verzehnfachen, indem Sie Aufgaben wie das Zusammenstellen von Interessentenlisten, das Anpassen von Nachrichten zur Kontaktaufnahme auf LinkedIn und das Erstellen von Follow-up-Nachrichten mithilfe der automatischen Erkennung eingehender Antworten automatisieren.

Suchen Sie dazu nach den Profilen Ihrer Interessenten und erstellen Sie innerhalb weniger Minuten Listen.

Suchen Sie mit Linked Helper 2 ganz einfach nach Profilen auf LinkedIn

Richten Sie anschließend Kampagnen ein, um Leads einzuladen, ihre Profile zu besuchen und ihnen Erst- und Follow-up-Nachrichten zu senden. Passen Sie Nachrichten für die Kontaktaufnahme direkt auf der Plattform an. Markieren Sie Lead-Profile und speichern Sie sie in Ihrem CRM.

Richten Sie mit Linked Helper 2 ganz einfach Kampagnen zur Kontaktaufnahme auf LinkedIn ein

Profi-Tipp: Verbinden Sie Linked Helper-Webhooks über Zapier oder Make (ehemals Integromat) mit CRM-Systemen wie HubSpot, Salesforce und Pipedrive sowie mit Google Sheets.

Integrieren Sie LinkedIn-Daten mit Linked Helper 2 in CRM-Systeme

Mit Linked Helper können Sie Antworten außerdem in einem eigenen Posteingang einfach sortieren, durchsuchen und verwalten. Über das Dashboard verfolgen Sie die Leistung Ihrer Kampagnen, tägliche Aktivitäten sowie die Annahme- und Antwortraten.

Zentrales Dashboard zur Verwaltung der Kontaktaufnahme auf LinkedIn mit Linked Helper 2

Tipp 7: Bauen Sie vor dem Start Ihrer Kampagnen Vertrauen bei Ihrer Zielgruppe auf.

LinkedIn passt seine Algorithmen automatisch an Ihre Aktivitäten an. Sie müssen Ihr Konto aufwärmen, indem Sie regelmäßig kommentieren, Beiträge veröffentlichen und mit anderen interagieren, damit Ihr Verhalten nicht wie Spam wirkt.

Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie erhalten eine Kontaktanfrage, werden neugierig und sehen sich das Profil der Person an. Wenn dort keine Aktivitäten zu erkennen sind, werden Sie misstrauisch. Ist das Profil hingegen aktiv, nehmen Sie die Anfrage eher an. Wir alle haben schon Anfragen unbeantwortet gelassen oder solche von leeren Profilen abgelehnt.

Gehen Sie stattdessen so vor:

  • Senden Sie regelmäßig 5–20 Kontaktanfragen.
  • Interagieren Sie täglich über Likes und aussagekräftige Kommentare mit Ihrer Community.
  • Besuchen Sie interessante Profile mehrmals, bevor Sie mit den betreffenden Personen Kontakt aufnehmen.

Nutzen Sie Linked Helper 2, um wichtige Aktivitäten zu automatisieren, darunter:

  • Besuche von Zielprofilen
  • Kontaktanfragen
  • Likes und Kommentare
  • Bestätigen von Kenntnissen
  • Erwähnen von Personen in Ihren Beiträgen
  • Personenprofilen folgen
  • Annehmen und Löschen von Kontaktanfragen
  • Zurückziehen gesendeter, noch ausstehender Kontaktanfragen
  • Gruppen- und Veranstaltungseinladungen sowie Einladungen, einer LinkedIn-Unternehmensseite zu folgen

Nutzen Sie Linked Helper 2, um wichtige LinkedIn-Aktivitäten zu automatisieren.

Sobald Ihr Konto aufgewärmt ist, können Sie Interessenten per Direktnachricht kontaktieren.

Tipp 8: Nutzen Sie Kaufsignale, um überzeugende Angebote zu entwickeln.

Kaufsignale beziehungsweise Intent-Daten sind Nutzeraktionen, die auf ein mögliches Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung hindeuten.

Richten Sie Ihr Angebot an Kaufsignalen aus, um eine unmittelbar relevante Lösung anzubieten und individuelle Inhalte für Ihre Nachricht zur Kontaktaufnahme zu erstellen. Die Nachricht kann lösungsorientiert sein oder Neugier wecken. Formulieren Sie beispielsweise:

Hallo [firstName],

ich habe Ihren Kommentar zu [content] gelesen und dachte, dass Sie sich für [specific goal] interessieren könnten.

Wir bei [Company name] haben [companyX] dabei geholfen, [solve problem/achieve goal].

Hätten Sie Interesse, dies näher zu besprechen? Ich würde gern mehr über Ihre Herausforderungen erfahren und mögliche Lösungen mit Ihnen erörtern.

Oder

Hallo [firstName],

ich habe Ihren aufschlussreichen Kommentar zu [content] gelesen. Er passt hervorragend zu unserer Mission bei [Company name].

Vor Kurzem haben wir [companyX] dabei geholfen, [challenge] mit einer ähnlichen [solution] zu bewältigen. Mich würde Ihre Einschätzung zu [challenge] interessieren.

Hätten Sie Interesse, dies bei einem Kaffee näher zu erörtern?

Neben der proaktiven Beobachtung Ihres Feeds und der Aktivitäten Ihrer Leads können Sie mit den erweiterten Filtern von LinkedIn Sales Navigator nach Interessenten suchen.

Tipp 9: Machen Sie sich mit den Funktionen von LinkedIn Sales Navigator vertraut.

Suchfilter von LinkedIn Sales Navigator zum Finden von Leads

Quelle

Nutzen Sie die Filter, um präzise Lead-Listen zu erstellen, die Ihrer Zielgruppe entsprechen.

  • Grundlegende Filter: Legen Sie Filter für Standort, Unternehmen, Position und Branche fest, um geeignete Leads zu identifizieren und bestimmten Listen hinzuzufügen.
  • Schlüsselwörter und Kenntnisse: Damit identifizieren Sie Leads, die bestimmte Schlüsselwörter in ihren Profilen erwähnt haben, oder Leads, die bestimmten Zielkonten zugeordnet sind. Sie können Ihre LinkedIn-Suche außerdem verfeinern und Leads mit spezifischer Expertise finden.
  • Spotlight-Filter: Damit sprechen Sie Personen an, die mit hoher Wahrscheinlichkeit interagieren werden.
  • Interaktionsfilter: Die Filter „Posted Content“ und „Received Recommendations“ helfen dabei, aktive und engagierte Leads in Ihrer Branche zu identifizieren.
  • Boolean-Suchoperatoren: Damit erstellen Sie komplexe LinkedIn-Suchabfragen, um sehr spezifische Leads zu identifizieren.
  • Beziehungsfilter – Filter „Lead Connection“: Damit bestimmen Sie die Art Ihrer Beziehung zu Leads, unabhängig davon, ob es sich um Kontakte ersten oder zweiten Grades oder Personen außerhalb Ihres Netzwerks handelt. Filtern Sie nach Leads, die mit Ihren Inhalten interagiert haben oder mit denen Sie bereits in Kontakt standen, um einen besser vorqualifizierten Lead zu finden.
  • Operator „NOT“: Damit schließen Sie bestimmte Kriterien aus. Suchen Sie beispielsweise nach Leads aus einer bestimmten Branche und schließen Sie mit dem Operator „NOT“ einen bestimmten Standort aus.

Integrieren Sie Lead-Profildaten und gemeinsame Kontakte aus Sales Navigator in verschiedene CRM-Systeme wie HubSpot, Microsoft Dynamics, Salesforce, Zoho und Infor.

Profi-Tipp: Achten Sie auf die „Lead Recommendations“ von Sales Navigator. Sie können eine wertvolle Quelle für Leads sein.

Tipp 10: Senden Sie personalisierte Follow-up-Nachrichten.

Dies erfordert zwar mehr Arbeit, doch die Konversionsrate ist den Aufwand wert. Ihr Lead hat Ihre erste E-Mail möglicherweise übersehen, war zu beschäftigt, um zu antworten, oder hat es später vergessen. Vielleicht ist Ihnen das selbst schon passiert. Wir alle kennen das. Mit einem Follow-up erhöhen Sie die Antwortrate um 49 %.

So wichtig ein Follow-up ist, so entscheidend ist auch der richtige Zeitpunkt. Wenn Sie länger als fünf Tage warten, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Antwort auf 24 %. Ein Follow-up innerhalb eines Tages kann die Antwortrate jedoch ebenfalls um 11 % verringern.

Senden Sie das Follow-up nach zwei bis drei Tagen, um mit 34 % die höchste Antwortrate zu erzielen. Planen Sie außerdem pro Kampagne vier bis zehn Kontaktversuche im Abstand von jeweils zwei bis fünf Tagen ein. Verwenden Sie personalisierte Nachrichten, die auf die Probleme Ihrer Wunschkunden eingehen, um Ihre Antwortchancen zu maximieren.

Nutzen Sie für ein Follow-up beispielsweise Ihre neueste Fallstudie oder einen datenbasierten Beitrag. Alternativ können Sie die Person bitten, ihre Einschätzung zu Ihrem nächsten Blogbeitrag beizusteuern. Passen Sie eine LinkedIn-Follow-up-Nachricht an Ihre Lead-Liste an und automatisieren Sie sie mit Linked Helper.

Lassen Sie sich von den Praxisbeispielen von Alex Berman inspirieren, einem Experten für B2B-Leadgenerierung, der Follow-ups nach ausbleibenden Antworten vorstellt.

Video preview

Tipp 11: Aktivieren Sie den Creator-Modus, um Ihre persönliche Marke und Ihr Netzwerk auszubauen.

Wenn Sie den Creator-Modus aktivieren, optimiert LinkedIn Ihr Profil für die Veröffentlichung von Inhalten und stärkt Ihre Online-Präsenz, indem der Algorithmus der Plattform Ihre Inhalte priorisiert. Dadurch werden Ihre Artikel und Beiträge für Nutzer sichtbarer.

Sie können im Einleitungsbereich Ihres Profils einen Link hinzufügen, um mehr Besucher auf Ihre Website zu leiten, Ihre Expertise hervorzuheben und auf wertvolle Insights zuzugreifen.

So sehen diese Funktionen aus.

Funktionen des Creator-Modus.

Tipp 12: Werden Sie zum Branchenexperten.

Ein neu erstelltes Profil reicht für die Kontaktaufnahme auf LinkedIn nicht aus. Seien Sie aktiv, veröffentlichen Sie Fachinhalte, interagieren Sie mit anderen und erhöhen Sie die Zahl Ihrer Follower, damit Menschen auf Ihre Kaltakquise reagieren und Sie Inbound-Leads gewinnen.

Wir haben erfolgreiche Content Creator auf LinkedIn untersucht und analysiert, wie sie zu Branchenexperten werden. Daraus haben wir zwei Faktoren abgeleitet, die ihren Erfolg ausmachen.

1. Stellen Sie Ihre Zielgruppe in den Mittelpunkt.

Käufer interessieren sich nicht für Produkte und Unternehmen, sondern dafür, was diese Unternehmen oder Produkte für sie leisten können. Wenn Sie endlos über Ihr Produkt und Ihre Erfolge sprechen, schrecken Sie Interessenten ab.

Amy Franko, verantwortlich für Vertriebs- und Wachstumsstrategie bei Amy Franko Associates, sagt,

„Richten Sie Ihr LinkedIn-Profil auf die Erfolge Ihrer Käufer und Ihren Beitrag dazu aus, anstatt sich selbst und Ihre eigenen Erfolge in den Mittelpunkt zu stellen.“

Nur so können Sie das Interesse von Leads wecken. Dina Calakovic, Mitgründerin von Authority Marketing, vertritt dieselbe Ansicht.

„Niemand interessiert sich für Sie. Das ist die erste und wichtigste Marketinglektion, die Sie lernen sollten. Menschen interessiert nur, WELCHEN NUTZEN SIE DAVON HABEN. Unabhängig von Ihrer Branche, Ihrer Erfahrung oder Ihrer Unternehmensgröße sind Sie nur eine Nummer, bis Menschen davon überzeugt sind, dass Sie ihre Probleme tatsächlich LÖSEN können.“

2. Kontinuität ist entscheidend.

Sie müssen kontinuierlich aktiv sein, um Ergebnisse zu erzielen, denn LinkedIn priorisiert Profile von Nutzern, die häufig Beiträge veröffentlichen und mit anderen interagieren. Doch was bedeutet diese „Kontinuität“?

Luke Matthews, ein LinkedIn-Experte mit mehr als 100.000 Followern auf LinkedIn, zeigt genau, wie er sein Netzwerk aufgebaut hat.

Schritte zum Ausbau Ihres LinkedIn-Netzwerks.

Quelle

Die 3 besten Automatisierungstools für die Kontaktaufnahme auf LinkedIn

Linked Helper 2

Linked Helper 2 für einfache Kampagnen zur Kontaktaufnahme auf LinkedIn.

Linked Helper 2 ist ein auf sichere Automatisierung ausgelegtes LinkedIn-Automatisierungstool mit integriertem CRM-System. Es optimiert verschiedene Aktivitäten auf LinkedIn wie Kontaktanfragen, Nachrichtenversand und Profilbesuche und hilft Nutzern, Networking, Kontaktaufnahme und Leadgenerierung zentral zu automatisieren und zu verbessern.

Es handelt sich um eine eigenständige Anwendung, die für Windows, macOS und Ubuntu heruntergeladen und installiert werden kann.

Kernfunktionen:

  • Massennachrichten
  • Kontaktanfragen in großer Zahl
  • Extraktion von E-Mail-Adressen
  • Interessentensuche auf LinkedIn
  • Personalisierung der Kontaktaufnahme auf LinkedIn
  • LinkedIn-Profile
  • Export von Kontakten
  • „Extract to Excel“
  • LinkedIn-Networking
  • Daten-Scraping

Preise: Die Pakete Standard und Pro beginnen bei 15 $ beziehungsweise 45 $ pro Monat. Sie können Linked Helper 14 Tage kostenlos testen.

Am besten geeignet für: Vertriebsteams, Vertriebsleiter, Vertriebsmitarbeiter, SDRs, Marketingfachleute und Recruiter.

G2-Bewertung: 4,5

Capterra-Bewertung: 4,8

Lemlist

Ein fortschrittliches Tool für die Kontaktaufnahme über mehrere Kanäle.

Quelle

Lemlist ist eine fortschrittliche, AI-gestützte Plattform für die Kontaktaufnahme im Vertrieb, mit der Nutzer dank innovativer Funktionen wie dynamischen Inhalten und automatisierten Follow-ups stark individualisierte E-Mail-Kampagnen erstellen und versenden können.

Kernfunktionen:

  • Aufgabenverwaltung
  • E-Mail-Tracking und -Automatisierung
  • CRM-Integration
  • Kalender
  • Lead-Priorisierung
  • Lead-Scoring
  • Versandplanung für den optimalen Zeitpunkt

Preise: Lemlist bietet zwei Preispakete: „Email Outreach“ für 59 $ und „Sales Engagement“ für 99 $ pro Monat. Außerdem wird eine kostenlose Testphase angeboten.

Am besten geeignet für: Vertriebsteams, Vertriebsmitarbeiter, Marketingfachleute, B2B-Vertriebsmitarbeiter, Agenturen für Leadgenerierung und ambitionierte Unternehmer.

G2-Bewertung: 4,2

Capterra-Bewertung: 4,6

GetProspect

Ein einfaches Tool für die Kontaktaufnahme auf LinkedIn.

Quelle

GetProspect ist ein Tool für Leadgenerierung und die Suche nach E-Mail-Adressen, das das Finden und Organisieren von Interessenten für Vertrieb, Marketing, Networking und Kontaktaufnahme vereinfacht.

Es bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche und leistungsstarke Suchfunktionen für die Planung und Verwaltung von Kampagnen zur Kontaktaufnahme.

Kernfunktionen:

  • Chrome-Erweiterung
  • Lead-Anreicherung
  • B2B-Datenbank
  • Datenerfassung
  • Analysen
  • Add-on für Google Sheets

Preise: Die kostenlose Testphase umfasst 50 gültige E-Mail-Adressen pro Monat. Das Starter-Paket kostet 49 $, während das Growth-Paket drei Stufen von 99 $ bis 399 $ bietet.

Am besten geeignet für: Marketingfachleute, B2B-Vertriebsmitarbeiter, Vertriebsteams, Linkbuilder und Fachleute für die Kontaktaufnahme.

G2-Bewertung: 4,0

Capterra-Bewertung: 4,5

Sind Sie bereit für Ihre nächste Kampagne zur Kontaktaufnahme auf LinkedIn?

Erfolgreiche Kontaktaufnahme auf LinkedIn folgt klaren Regeln, die Sie sich zunutze machen können. Befolgen Sie unsere Tipps, um hervorragende Inhalte zu erstellen und Social Selling einzusetzen.

Letzter Tipp: Vermeiden Sie es, zu viele Personen zu markieren, und setzen Sie externe Links im Fließtext sparsam ein. Beides verringert die Impressionen Ihrer Beiträge.

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