Die beste Outbound-Vertriebsstrategie: Wachstum auf LinkedIn automatisieren

Heute müssen Sie nicht mehr auf gut Glück telefonische Kaltakquise betreiben, und die Bedeutung physischer Geschäfte ist deutlich gesunken. Kunden sind es mittlerweile gewohnt, sich über soziale Medien über neue Bedürfnisse, Angebote und Lösungen zu informieren. Daher ist LinkedIn eine bewährte Vertriebsplattform für den Inbound- und Outbound-Vertrieb. In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Wie Sie mithilfe von Software einen Funnel aufbauen, um eine große Zahl passender Leads anzusprechen, aufzuwärmen und zu gewinnen
  • Wie Sie E-Mail-Daten aus Datenbanken extrahieren und dadurch die Effektivität steigern
  • Welche Möglichkeiten LinkedIn für den Outbound-Vertrieb bietet und welche dieser Aufgaben Sie automatisieren können

Mit diesem Wissen können Sie Ihren Kundenstamm ohne manuelle Eingriffe vergrößern und das Umsatzwachstum fördern!

Sie wissen noch nicht, was Outbound-Vertrieb ist? Beim Outbound-Vertrieb ergreifen Sie die Initiative und kontaktieren potenzielle Kunden, die bisher kein Interesse an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung gezeigt haben. Der Unterschied zwischen Outbound- und Inbound-Vertrieb besteht darin, dass sich der Inbound-Vertrieb darauf konzentriert, Interessenten zu gewinnen und einzubinden, die bereits Interesse bekundet haben. Zu den Methoden des Outbound-Vertriebs gehören telefonische Kaltakquise, E-Mails, die Kontaktaufnahme über LinkedIn und InMails. Zu den zentralen Bestandteilen von Inbound-Strategien zählen dagegen Content-Marketing, SEO und Follow-ups.

Der Vorteil des Outbound-Vertriebs liegt darin, dass Sie proaktiv potenzielle Kunden erreichen können, die möglicherweise nicht aktiv nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung suchen. Mit diesem Ansatz können Sie Interessenten ansprechen, die Ihr Angebot noch nicht kennen, sich aber dennoch dafür interessieren könnten.

Linked Helper ist ein leistungsfähiges Automatisierungstool, mit dem Sie solche Leads auf LinkedIn finden können. Hunderte potenzielle Kunden von Hand zu kontaktieren, kann sehr aufwendig sein. Die Software kann jedoch Aktionen für Sie übernehmen und sie innerhalb der für LinkedIn geltenden Grenzen automatisiert ausführen. Im ersten Abschnitt sehen wir uns anhand eines praktischen Beispiels an, wie Kampagnen funktionieren und Nutzern helfen, über LinkedIn kontinuierlich und sicher mehr potenzielle Kunden zu erreichen. Nachfolgend sehen Sie, welche Ergebnisse Sie erzielen können, wenn Sie einmal eine Kampagne einrichten.

Diagramm zur Vertriebsautomatisierung auf LinkedIn mit Linked Helper

Welche Vertriebsaufgaben können Sie der Software übertragen?

  • Automatische Leadgenerierung durch Datenextraktion
  • Automatisierte, personalisierte Ansprache von Interessenten
  • Automatisierte Aktionen zu logischen Abläufen verknüpfen
  • Mehr Personen aus der Zielgruppe schneller und kostengünstiger als mit Werbung erreichen
  • Leads im integrierten CRM verwalten oder über Webhooks in Ihr CRM exportieren

Wenn Sie die Software noch heute herunterladen, können Sie anhand der Beispiele in diesem Artikel Ihren eigenen Funnel erstellen und mit A/B-Tests die beste Methode für sich finden. Falls Sie allein nicht weiterkommen, steht Ihnen unser Supportteam über WhatsApp, E-Mail und Online-Chat zur Verfügung.

Lesen Sie mehr über LinkedIn-Marketing für Technologieunternehmen.

So schöpfen Sie das Potenzial von LinkedIn mit einem Linked Helper-Funnel aus

Mit Linked Helper können Sie die Interessentensuche auf LinkedIn vollständig automatisieren – einschließlich aller Interaktionsschritte mit potenziellen Kunden. Bevor Sie jedoch erfahren, wie Sie einen automatisierten Funnel erstellen, sollten Sie wissen, dass es keine Universallösung für alle Unternehmen gibt. Der Erfolg eines Funnels – selbst wenn dieser Ihre Zielgruppe lediglich durch Folgen und Likes aufwärmt, bevor Sie eine Kontaktanfrage senden – hängt von bestimmten Faktoren ab. Einige davon wurden in jahrelangen Praxistests ermittelt. Andere werden Sie selbst entdecken, wenn Sie Linked Helper installieren und mit Kampagnen experimentieren.

Der Erfolg eines automatisierten LinkedIn-Funnels für die Interessentensuche hängt von mehreren Faktoren ab:

Inhalt Ihrer Nachrichten zu Kontaktanfragen, Follow-up-Nachrichten und Kommentare

Derselbe Funnel kann unterschiedliche Ergebnisse erzielen – je nachdem, ob Sie eine Nachricht senden und wie diese formuliert ist. Es lässt sich nicht allgemeingültig sagen, welcher Text am besten funktioniert.

Empfehlung: Testen Sie Nachrichten per A/B-Test mit einer ausreichend großen Zahl von Profilen, beispielsweise 1.000 Profilen pro Kampagne. Prüfen Sie, welche Nachricht am besten funktioniert oder ob eine Kontaktanfrage ohne Nachricht bessere Ergebnisse erzielt. Wenn die Nachricht zur Kontaktanfrage eher neutral formuliert ist, erwähnen Sie mögliche Gemeinsamkeiten wie gemeinsame Kontakte, dieselbe Branche, gemeinsame Veranstaltungen oder LinkedIn-Gruppen. Wenn die Kontaktanfragen stärker personalisiert und auf eine eng abgegrenzte Zielgruppe zugeschnitten sind, sollten Sie erwähnen, wie Sie helfen können, über welche Fachkenntnisse Sie verfügen oder welche Erfahrungen Sie teilen können.

Pausen zwischen Follow-ups

Pausen spielen eine wichtige Rolle. Unter dem Druck, möglichst viele Leads zu bearbeiten, entscheiden sich Marketingfachleute bisweilen dafür, Leads mit einer Aktion wie dem Folgen aufzuwärmen und unmittelbar danach eine Kontaktanfrage zu senden.

Dieser Ansatz kann jedoch Ihre Konversionsraten senken, da die Leads möglicherweise keine Zeit haben, ihre Benachrichtigungen zu prüfen und zu sehen, dass Sie ihnen gefolgt sind. Die Aufwärmaktion erzielt dann womöglich nicht die gewünschte Wirkung. In einem sehr dynamischen Markt können Aufwärmaktionen mit Pausen den Fortschritt hingegen hemmen, weil Geschwindigkeit wichtiger ist als das Aufwärmen.

Empfehlung: Wenn Sie im B2B-Bereich Führungskräfte oder eine eng abgegrenzte oder besonders wichtige Zielgruppe ansprechen, sollten zwischen Aufwärmaktionen zwei Tage und zwischen Follow-ups mindestens sieben Tage liegen. Verkaufen Sie im B2C-Bereich, können Sie kürzere Pausen einlegen – 12–24 Stunden zwischen Aufwärmaktionen und 3–5 Tage zwischen Follow-ups.

Ihr Ansatz bei der Personalisierung

Einige Nutzer von Linked Helper erstellen für jede angenommene Kontaktanfrage eine personalisierte Videonachricht (lesen Sie in unserem Blog, wie Sie Videonachrichten automatisieren). Bei diesem Ansatz ist die Antwortrate höher, und Follow-ups sind möglicherweise nicht erforderlich, weil Sie bereits nach 1–2 Nachrichten eine Antwort erhalten. Wenn Sie hingegen eine einfache Vertriebsnachricht mit wenig Personalisierung senden, müssen Sie möglicherweise 2–3 Nachrichten verschicken, um Aufmerksamkeit zu gewinnen und die Kenntnisse der Person auf LinkedIn zu bestätigen.

Tipp: Verwenden Sie IF-THEN-ELSE-Anweisungen (siehe unser Tutorial), personalisierte und nicht personalisierte Bilder sowie benutzerdefinierte Variablen (hier finden Sie eine einfache Anleitung).

Ihr Vorgehen bei der Leadgenerierung

Einige Nutzer von Linked Helper senden Personen auf LinkedIn Kontaktanfragen und Nachrichten, während sie gleichzeitig Werbe-E-Mails verschicken und die gefundenen Telefonnummern anrufen. Andere bearbeiten die gesamte Korrespondenz von Hand und verwenden ausschließlich LinkedIn. Deshalb richten sie in Linked Helper nur Aufwärmaktionen ein und senden Kontaktanfragen ohne Nachricht. Mit Personen, die die Kontaktanfrage angenommen haben, setzen sie die Kontaktaufnahme anschließend manuell fort. Wenn sie beim ersten Versuch keine Antwort erhalten, setzen sie den Funnel nicht fort. Es sind viele verschiedene Strategien möglich. Daher müssen Sie ermitteln, welche LinkedIn-Strategie am besten zu Ihren Zielen und Ihrer Zielgruppe passt.

Tipp: Bewerten Sie die Situation und testen Sie verschiedene Ansätze. Wenn Sie beispielsweise bisher keine Follow-ups per E-Mail versendet haben, probieren Sie es aus. Bei Ihrer Zielgruppe könnte dies hervorragend funktionieren.

Beispiele für die Automatisierung der Interessentensuche mit Linked Helper

Kommen wir von der Theorie zur Praxis!

Nachfolgend sehen Sie anhand unserer Beobachtungen und der Empfehlungen im vorherigen Abschnitt, wie Sie Linked Helper als Tool für die Interessentensuche auf LinkedIn einsetzen können. Sie können diese Methoden übernehmen und in Ihrem Unternehmen testen. Erfahren Sie im Video, wie Sie Ihre erste Kampagne erstellen, und vergewissern Sie sich, dass Sie vor dem Start einer Kampagne 12 entscheidende Fragen beantwortet haben. Erfahren Sie außerdem, wie Sie Leads für Ihre Kampagnen professionell finden und filtern.

Linked Helper-Kampagne für den Vertrieb auf LinkedIn erstellen

Kampagnenvorlage für den Vertrieb auf LinkedIn auswählen

Kampagnen-Workflow für die Outbound-Akquise

Kurzübersicht über den Workflow:

  • Aktion „Like and comment posts and articles“.
  • Aktion „Delay“: 48 Stunden.
  • Aktion „Follow profiles“.
  • Aktion „Delay“: 48 Stunden.
  • Aktion „Invite 2nd and 3rd level contacts“.
  • Aktion „Filter contacts out of my network“.
  • Aktion „Delay“: 24 Stunden.
  • Aktion „Message to 1st connections“.
  • Aktion „Check for replies“ mit einer Wartezeit von 7 Tagen.
  • Aktion „Message to 1st connections“.
  • Aktion „Endorse my contacts“.
  • Aktion „Message to 1st connections“.
  • Aktion „Check for replies“ mit einer Wartezeit von 14–28 Tagen.

Sehen wir uns nachfolgend jede Aktion im Detail an.

  • Versehen Sie mit der Aktion „Like and comment posts and articles“ einige Artikel und Beiträge Ihrer Zielgruppe mit einem Like. Sie können diese Aktion ohne Kommentare ausführen, wenn Sie nicht bei allen Personen denselben Text hinterlassen möchten. Mit dem IF-THEN-ELSE-Ansatz können Sie unterschiedliche Kommentare erstellen. Wenn Sie Kommentare hinterlassen, empfiehlt es sich, dies bei einem Beitrag und einem Artikel oder nur bei einem Beitrag zu tun. Die Einstellungen für diese Aktion können Sie im Bereich „General settings“ anpassen.

Automatische Likes für die Interessentensuche auf LinkedIn einrichten

  • Aktion „Delay“ mit einer Wartezeit von zwei Tagen.

Wartezeit im Funnel für die Interessentensuche auf LinkedIn

Aktion zum Folgen von Profilen für die Interessentensuche auf LinkedIn

  • Aktion „Delay“ mit einer Wartezeit von zwei Tagen.
  • Aktion „Invite 2nd and 3rd level contacts“ – entweder ohne Nachricht oder mit einem Hinweis auf gemeinsame Kontakte und IF-THEN-ELSE-Operatoren, damit die Nachricht nicht zu allgemein wirkt (siehe das aktuelle Beispiel im Artikel).

Automatische Kontaktanfrage von Linked Helper für die Interessentensuche auf LinkedIn

  • Aktion „Filter contacts out of my network“. Damit können Sie alle Kontakte herausfiltern, die Ihre Kontaktanfrage angenommen haben, und gezielt dieser Personengruppe eine Nachricht senden.
  • Aktion „Delay“ mit einer Wartezeit von einem Tag – damit Sie nicht aufdringlich wirken.

Aktion zum Filtern von Kontakten für die Interessentensuche auf LinkedIn

  • Aktion „Message to 1st connections“. Dabei kann es sich um ein einfaches „Vielen Dank“, eine Kombination aus „Vielen Dank“ und Informationen darüber, wie Sie helfen können, oder eine andere Nachricht handeln. Sie können ein individuelles oder allgemeines Bild anhängen.

Nachrichtenvorlagen für den Vertrieb auf LinkedIn

Hallo [Name], vielen Dank für die Vernetzung. Ich freue mich darauf, Ihre künftigen Beiträge auf LinkedIn zu lesen. Ich bin auf [relevante Fähigkeiten/Fachkenntnisse] spezialisiert und habe zahlreichen Unternehmen und Fachleuten dabei geholfen, [konkrete Ergebnisse] zu erzielen. Wenn ich Ihre Arbeit in diesem Bereich unterstützen kann, können Sie sich jederzeit gern an mich wenden.

Hallo [Name], schön, dass wir auf LinkedIn vernetzt sind! Wie ich sehe, interessieren Sie sich für [bestimmte Branche/bestimmtes Fachgebiet]. Deshalb möchte ich einige meiner Erfahrungen in diesem Bereich mit Ihnen teilen. Als [Beruf/Position] habe ich vielen Unternehmen und Fachleuten dabei geholfen, [konkrete Ergebnisse] zu erzielen, und würde gern mit Ihnen darüber sprechen, wie ich Ihre Arbeit unterstützen kann. Ich freue mich auf Ihre Antwort.

  • Aktion „Check for replies“ mit einer Wartezeit von 7 Tagen. Diese Aktion erfasst die eingehenden Antworten auf die während der Kampagne gesendeten Nachrichten, einschließlich Nachrichten zu Kontaktanfragen und Nachrichten an Ihre neuen Kontakte. Die Software erfasst bis zu 7 Tage lang alle eingehenden Antworten, sodass Sie diese jederzeit bequem prüfen können.

Aktion „Check for replies“ im LinkedIn-Vertrieb

  • Aktion „Message to 1st connections“ – eine Erinnerung an die vorherige Nachricht mit einigen zusätzlichen nützlichen Informationen.

Hallo [Name],

ich wollte noch einmal auf meine vorherige Nachricht zurückkommen, um sicherzustellen, dass sie nicht in Ihrem Posteingang untergegangen ist.

Zur Erinnerung: Ich hatte einige Informationen über [Ihre Fachkenntnisse/Dienstleistung] und den möglichen Nutzen für [das Unternehmen/die persönlichen Ziele der Person] geteilt. Falls Sie die Nachricht übersehen haben, finden Sie die wichtigsten Punkte nachfolgend:

[Kurze Zusammenfassung der vorherigen Nachricht einfügen]

Außerdem möchte ich Neuigkeiten über [einen aktuellen Erfolg oder eine aktuelle Entwicklung aus Ihrem Fachgebiet] mit Ihnen teilen. Angesichts Ihres Interesses an [relevantem Thema/relevanter Branche] könnte dies für Sie interessant sein.

Lassen Sie mich gern wissen, ob Sie Fragen haben oder ich Sie anderweitig unterstützen kann. Ich freue mich, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.

  • Aktion „Endorse my contacts“, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Wenn Sie die Kenntnisse Ihrer Zielpersonen auf LinkedIn bestätigen, erhalten Sie möglicherweise Antworten auf Ihre vorherige Nachricht oder zumindest eine Reaktion auf Ihre Kontaktaufnahme.

Aktion „Endorse my contacts“ im LinkedIn-Vertrieb

  • Aktion „Check for replies“ mit einer Wartezeit von 7 Tagen.
  • Aktion „Message to 1st connections“ – eine abschließende Nachricht, nach der Sie die Kontaktaufnahme beenden. Erwähnen Sie, dass es schade ist, keine Antwort erhalten zu haben, und dass die Person möglicherweise beschäftigt war. Weisen Sie darauf hin, dass sie sich jederzeit selbst bei Ihnen melden kann, wenn sie etwas mit Ihnen besprechen möchte.

Guten Tag [Name],

ich wollte mich wegen meiner vorherigen Nachricht noch einmal bei Ihnen melden. Ich hoffe, es geht Ihnen gut. Falls Sie wegen anderer Verpflichtungen nicht antworten konnten, habe ich dafür vollstes Verständnis. Wir möchten nicht aufdringlich sein. Wenn Sie sich jedoch für unsere Arbeit interessieren oder mögliche Chancen besprechen möchten, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Alles Gute,

[Ihr Name]

Aktion „Check for replies“ im LinkedIn-Vertrieb

Am Ende dieser Kampagne können Sie die Aktion „Send person to Snov.io campaign/webhook“ hinzufügen. Damit können Sie die Daten des Leads aus LinkedIn in einen E-Mail-Dienst übertragen, um Follow-ups an Personen zu senden, die nicht auf Ihre Nachrichten geantwortet haben. Dieser Schritt ist zwar nicht zwingend erforderlich, kann aber zusätzliche Leads generieren.

Kampagnen-Workflows über LinkedIn-Gruppen und LinkedIn-Veranstaltungen

Unser Team hat verschiedene Kampagnen getestet, um die Kontaktaufnahme mit möglicherweise interessierten Leads über eine thematisch passende LinkedIn-Gruppe oder LinkedIn-Veranstaltung vorzubereiten. Der Anteil angenommener Kontaktanfragen war sehr gut. Die Ergebnisse sehen Sie im Screenshot:

Akzeptanzrate der Kontaktanfragen im LinkedIn-Vertrieb

Diagramm zur Akzeptanzrate im LinkedIn-Vertrieb

Vergleichen Sie diese Ergebnisse mit den Konversionsraten im zweiten Screenshot. Dort fand keine vorbereitende Kontaktaufnahme – einschließlich Folgen und langer Pausen – über eine LinkedIn-Gruppe oder LinkedIn-Veranstaltung statt:

Diagramm zu gesendeten und angenommenen Kontaktanfragen im LinkedIn-Vertrieb

Kontaktanfragen und Akzeptanzrate im LinkedIn-Vertrieb

Im ersten Fall nutzten wir für die Kontaktaufnahme das Profil eines CEO und verwendeten den folgenden Funnel:

  • Aktion „Follow profiles“.
  • Aktion „Delay“ mit einer Wartezeit von 12 Stunden zwischen den Aktionen.
  • Aktion „Like and comment posts and articles“.
  • Aktion „Delay“: 24 Stunden.
  • Aktion „Message to event attendees“.
  • Aktion „Check for replies“ mit einer Wartezeit von 1 Tag.
  • Aktion „Invite 2nd and 3rd level contacts“.
  • Aktion „Filter contacts out of my network“.
  • Aktion „Message to 1st connections“.
  • Aktion „Message to 1st connections“.
  • Aktion „Check for replies“.

Im zweiten Fall erfolgte die Kontaktaufnahme über das Profil eines Vertriebsleiters. Dabei verwendeten wir den folgenden Workflow:

  • Aktion „Like and comment posts and articles“.
  • Aktion „Delay“: 12 Stunden.
  • Aktion „Message to event attendees“.
  • Aktion „Message to event attendees“.
  • Aktion „Message to event attendees“.
  • Aktion „Check for replies“ mit einer Wartezeit von 1 Tag.
  • Aktion „Invite 2nd and 3rd level contacts“.
  • Aktion „Filter contacts out of my network“.
  • Aktion „Message to 1st connections“.
  • Aktion „Check for replies“.

Die Konversion kann dennoch unterschiedlich ausfallen, weil die Absender unterschiedliche Positionen innehatten.

Automatisierung des Outbound-Vertriebs per E-Mail mit Linked Helper

Sie können Linked Helper als Automatisierungstool für den Outbound-Vertrieb einsetzen. Auf LinkedIn finden Sie zahlreiche relevante Kontakte für zielgerichtete E-Mail-Kampagnen. Nutzer hinterlegen häufig ihre E-Mail-Adressen in ihren Profilen, um Stellenangebote zu erhalten. Deshalb bietet es sich an, einen kostenlosen Scraper in Ihre Strategie zur Kontaktaufnahme einzubinden. Wenn Linked Helper Profile aufruft, kann die Software auch aktuelle beziehungsweise erreichbare E-Mail-Adressen erfassen. Anschließend laden Sie einfach die Tabelle herunter und importieren sie in Ihren Dienst für Massenmailings oder nutzen die integrierte Anbindung an Snov.io.

In Linked Helper stehen zwei Quellen zur Verfügung, um E-Mail-Adressen selbst von Nutzern zu erfassen, die noch nicht zu Ihren Kontakten gehören. Dadurch können Sie selbst besonders schwer erreichbare CEOs oder Personen, die ihre Nachrichten auf LinkedIn nur selten prüfen, per E-Mail kontaktieren.

  • Die erste Quelle ist unsere interne „Data Enrichment“-Datenbank. Die Kontakte aller Nutzer unserer Software, die den Nutzungsbedingungen zustimmen, werden einer gemeinsamen E-Mail-Datenbank hinzugefügt. Das bedeutet: Selbst wenn die gesuchte Person nicht zu Ihren Kontakten, aber zu den Kontakten eines anderen Nutzers gehört, ruft die Software ihre E-Mail-Adresse für Sie ab. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit für den Outbound-Vertrieb per E-Mail.
  • Die zweite Möglichkeit besteht darin, die integrierte Anbindung an Snov.io zu nutzen. Dieser Drittanbieterdienst kann synchron mit unserer Software arbeiten. Wenn nur der Name des Leads und der Unternehmensname vorliegen, kann die Suche über die Integration dabei helfen, die geschäftliche E-Mail-Adresse der Person zu finden. Dieser Ansatz erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine verifizierte E-Mail-Adresse zu finden. Darüber hinaus können Sie sofort eine Kampagne für Massenmailings in Snov.io erstellen oder die Daten an den von Ihnen üblicherweise verwendeten Dienst übertragen.

Mit diesen erweiterten Funktionen ist Linked Helper ein leistungsfähiges Tool, um geschäftliche E-Mail-Adressen relevanter Zielpersonen für den automatisierten Outbound-Vertrieb per E-Mail zu finden, ohne Zeit für die manuelle Recherche auf LinkedIn aufwenden zu müssen. Wenn die Software Profile aufruft, erschließen Sie zusätzliche Kontaktwege zu potenziellen Kunden, die Ihr Unternehmen noch nicht kennen.

Erfahren Sie, wie Sie die E-Mail-Adressen Ihrer Kontakte zweiten und dritten Grades auf LinkedIn erhalten.

LinkedIn im Vertrieb: Mit Kundenerfahrung und Fachwissen überzeugen

Laut einem Bericht von McKinsey and Company bevorzugen zwei Drittel der Käufer den persönlichen Kontakt über digitale Kanäle oder digitale Selbstbedienungsangebote gegenüber klassischen persönlichen Verkaufsgesprächen vor Ort.

Erkenntnis: Da Kunden personalisierte Kauferlebnisse wünschen, sollten Unternehmen Ansätze in Betracht ziehen, die sich an bisherigen Kauferfahrungen orientieren oder fachliche Expertise vermitteln.

Bei einem Ansatz, der sich an den bisherigen Kauferfahrungen der Kunden orientiert, werden frühere Kaufprozesse und Bedürfnisse analysiert, um maßgeschneiderte Empfehlungen auszusprechen. Ein auf fachlicher Expertise beruhender Ansatz stellt hingegen Kenntnisse in Bereichen wie der Branche oder geografischen Region des Kunden unter Beweis.

Für den Vertrieb über LinkedIn können Sie Fallstudien, Kundenerfolge und Kundenstimmen teilen, die das Fachwissen und die Erfolgsbilanz Ihres Unternehmens in Ihrer Branche belegen.

Beispiel für einen LinkedIn-Beitrag über Demos im Vertrieb

Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise eine Marketingagentur ist, könnten Sie eine Fallstudie vorstellen, die die Herausforderungen eines Kunden, die von Ihrem Team entwickelten Strategien und die erzielten Ergebnisse beschreibt – etwa mehr Website-Traffic oder höhere Konversionsraten. Dieser Ansatz kann potenziellen Kunden verdeutlichen, wie Ihr Unternehmen ihnen helfen kann, ihre Ziele zu erreichen.

Sie können dies in Ihrer Outbound-Strategie einsetzen – in E-Mail-Kampagnen, Nachrichten zu Kontaktanfragen und Nachrichten an Kontakte ersten Grades sowie bei Einladungen zu Veranstaltungen.

Wenn Sie auf LinkedIn einen auf Fachwissen ausgerichteten Ansatz für Unternehmen und den Vertrieb verfolgen möchten, müssen Sie Ihr Unternehmen als Autorität in seinem Fachgebiet etablieren. Dies gelingt, indem Sie Inhalte erstellen und teilen, die Ihr Fachwissen demonstrieren und Ihrer Zielgruppe einen Mehrwert bieten.

Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise Software entwickelt, könnten Sie eine Reihe von Blogbeiträgen oder Artikeln erstellen, in denen Sie neue Trends in der Softwareentwicklung untersuchen oder bewährte Verfahren für den Aufbau skalierbarer Systeme vorstellen. Dieser Ansatz kann dazu beitragen, Ihr Unternehmen als vertrauenswürdige Autorität in Ihrer Branche zu etablieren und potenzielle Kunden anzuziehen, die innovative Lösungen für ihre geschäftlichen Herausforderungen suchen. Außerdem können Sie anerkannte Fachleute zu Ihren LinkedIn-Veranstaltungen und Q&A-Runden einladen:

Beispiel für einen LinkedIn-Beitrag zur Einladung anerkannter Fachleute

Das Potenzial von LinkedIn für den Outbound-Vertrieb geht über die reine Interessentensuche hinaus. Eine wirksame Möglichkeit, die Plattform zu nutzen, besteht darin, sich mit Kommentaren an relevanten Diskussionen zu beteiligen. Indem Sie sich in Diskussionen über Ihre Branche oder Zielgruppe einbringen, können Sie Beziehungen zu potenziellen Kunden aufbauen und festigen.

So nutzen Sie LinkedIn mit Funktionen zur sicheren Automatisierung optimal

Hier sind einige erfolgreiche Methoden für den Outbound-Vertrieb, die Sie mit Linked Helper einsetzen können:

Leads durch Datenextraktion generieren

Um auf LinkedIn relevante Leads zu finden, müssen Sie effektiv suchen und filtern. Mit dem Scraping-Tool von Linked Helper können Sie Daten erfassen. Dazu gehört das Sammeln von Leads aus verschiedenen Quellen wie der LinkedIn-Suche, LinkedIn-Gruppen, LinkedIn-Veranstaltungen, Ihrem Netzwerk und Nutzern, die Ihre Inhalte mit einem Like versehen oder kommentieren. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch.

Kontaktanfragen oberhalb des regulären Wochenlimits senden

Um eine Person auf LinkedIn anzusprechen, senden Sie ihr zunächst eine Kontaktanfrage. Um mehr Kontaktanfragen als im regulären LinkedIn-Limit vorgesehen zu senden, können Sie in den Einstellungen von Linked Helper eine nicht dokumentierte Funktion aktivieren. Das Standardlimit für automatische Kontaktanfragen in Linked Helper beträgt 50 Kontaktanfragen pro Tag. Dies ist optimal, wenn Sie in Ihrer Kampagne weitere Aktionen ausführen. Es empfiehlt sich, nicht mehr als 50–80 Kontaktanfragen zu senden und das Limit für diese Aktion manuell festzulegen, um nicht als verdächtig eingestuft zu werden und keine Warnung zu erhalten. Wöchentliches Limit für Kontaktanfragen auf LinkedIn: Mehrere Kontakte nach dem Update knüpfen

Personalisieren Sie Ihre Kontaktaufnahme

Personalisierung ist für einen erfolgreichen Outbound-Vertrieb auf LinkedIn entscheidend. Sie kann Teil eines Ansatzes sein, der das Kundenerlebnis durch Personalisierung verbessert.

Wenn Sie Ihre Nachrichten an die Branche, Position und Interessen des Interessenten anpassen, können Sie Ihre Erfolgschancen erhöhen. Hyperise, Uclic, benutzerdefinierte Nachrichtenvariablen und IF-THEN-ELSE-Anweisungen sind Funktionen von Linked Helper, mit denen Sie einen hohen Personalisierungsgrad erreichen können. Hyperise ermöglicht beispielsweise die Erstellung personalisierter Bilder und Videos für LinkedIn-Nachrichten und E-Mails sowie die Einbettung personalisierter Blöcke auf Ihrer Website – ganz ohne professionelles Designtool.

Erfahren Sie mehr über alle wichtigen Tools.

Kostenlose InMails nutzen

Mit der InMail-Funktion von LinkedIn können Sie Direktnachrichten an LinkedIn-Mitglieder senden, die nicht zu Ihrem Netzwerk gehören. Diese Funktion kann ein leistungsfähiges Tool sein, um potenzielle Kunden anzusprechen und ein Gespräch zu beginnen. Linked Helper kann Sie dabei unterstützen, kostenlose InMails an alle Profile mit der Einstellung „Open Profile“ zu senden, indem diese aus den Suchergebnissen herausgefiltert werden. Erfahren Sie alles über InMails.

Fazit: Inbound-Vertrieb im Vergleich zum Outbound-Vertrieb

Zum Abschluss dieses Artikels möchten wir betonen, dass Inbound- und Outbound-Vertrieb zwei unterschiedliche Wege sind, Kunden anzusprechen. Es ist wichtig, die Stärken beider Ansätze zu nutzen, um Ihr Fachwissen und Ihre Erfahrung im Online-Vertrieb zu demonstrieren. Inbound-Vertriebsmethoden wie LinkedIn-Werbung oder kontextbezogene Werbung werden zunehmend kostspielig und erfordern einen erheblichen Zeitaufwand, bis das System genügend Daten zur wirksamen Zielgruppenansprache gesammelt hat. Daher kann es manchmal effektiver sein, Kunden proaktiv mit Outbound-Methoden anzusprechen. LinkedIn und andere soziale Netzwerke bieten schließlich zahlreiche Möglichkeiten, geeignete Anlässe für die Ansprache Ihrer Zielgruppe zu finden – von der Recherche bis zur Kontaktaufnahme mit persönlichen Nachrichten über individuelle Profile statt unpersönlicher Unternehmenskommunikation.

Berücksichtigen Sie bei der Bewertung der Effektivität von Outbound- und Inbound-Vertrieb den Wettbewerbsgrad in Ihrer Branche. Wenn Sie in einem Nischenmarkt mit vielen konkurrierenden Angeboten tätig sind, kann ein proaktiver Ansatz hilfreich sein, um Kunden zu erreichen. Andererseits können Inbound-Leads besser qualifiziert sein als Outbound-Leads, da diese Leads bereits Interesse an Ihrem Unternehmen gezeigt haben, indem sie auf ein Banner geklickt oder Ihre Website über eine relevante Suchanfrage aufgerufen haben.

Um das Vertriebspotenzial verschiedener Methoden zur Interessentensuche zu ermitteln, müssen Sie unterschiedliche Kombinationen testen. Darüber hinaus kann Linked Helper ein äußerst wertvolles Tool für die Leadgenerierung, Interaktion und das schrittweise Aufwärmen Ihrer Zielgruppe auf LinkedIn sein. Dies gilt insbesondere beim Outbound-Vertrieb an eine eng definierte Zielgruppe und im B2B-Vertrieb, wo Personalisierung und zielgerichtete Ansprache entscheidend sind.

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