
(Quelle: LinkedIn)
LinkedIn Sales Navigator hat sich als leistungsstarkes Vertriebstool etabliert, das die Suche, Ansprache und Gewinnung potenzieller Kunden grundlegend verändern soll. Die erweiterten Funktionen haben jedoch ihren Preis. Deshalb fragen sich viele: Wie viel kostet LinkedIn Sales Navigator und lohnt sich diese Investition wirklich?

Dieser Leitfaden erläutert die Tarife von LinkedIn Sales Navigator, beschreibt ihren jeweiligen Leistungsumfang und hilft Ihnen zu beurteilen, ob die Plattform zu Ihrer Vertriebsstrategie und Ihrem Budget passt. Wir betrachten die wichtigsten Funktionen, untersuchen den konkreten Mehrwert und geben Tipps, mit denen Sie Ihren Return on Investment maximieren können.
Kurzfassung: Wie viel kostet LinkedIn Sales Navigator?
Wenn Sie sich schnell einen Überblick über die Kosten von LinkedIn Sales Navigator verschaffen möchten, finden Sie hier eine Zusammenfassung der geschätzten monatlichen Preise. Die Preise können je nach Region, Werbeaktion und individueller Unternehmensvereinbarung variieren.
| Tarif | Geschätzte monatliche Kosten | Highlights | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Core | 99,99 $ | Umfasst 50 InMails pro Monat, erweiterte Filter, gespeicherte Suchanfragen, Lead-Empfehlungen und die Erstellung benutzerdefinierter Listen. | Besonders geeignet für einzelne Vertriebsfachkräfte und Kleinunternehmer, die selbstständig Akquise betreiben. |
| Advanced | 149,99 $ | Alle Leistungen von Core sowie Funktionen für die Zusammenarbeit im Team, gemeinsame Listen, grundlegende CRM-Anbindung und Nutzungsanalysen. | Ideal für kleine bis mittelgroße Vertriebsteams, die gemeinsam Akquise betreiben und eine grundlegende CRM-Integration benötigen. |
| Advanced Plus | Individueller Preis (Angebot anfordern) | Alle Funktionen von Core und Advanced sowie vollständige CRM-Synchronisierung, Integration von Mitarbeiterdaten, SSO (Single Sign-On) und erweiterte Berichte. | Für große Vertriebsteams und Vertriebsorganisationen, die eine umfassende CRM-Unterstützung und zuverlässige Administrationswerkzeuge benötigen. |
Kurzübersicht über die Kosten und Tarife von LinkedIn Sales Navigator
- Für Einzelnutzer bietet der Core-Tarif häufig das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Kleine bis mittelgroße Vertriebsteams profitieren vom Advanced-Tarif.
- Für große Unternehmen bietet Advanced Plus eine umfassende Lösung für die unternehmensweite Vertriebssteuerung.
Was ist LinkedIn Sales Navigator?

LinkedIn Sales Navigator ist ein kostenpflichtiger Abonnementdienst, mit dem Vertriebsfachkräfte Leads finden, kontaktieren und Beziehungen zu ihnen aufbauen können. Im Gegensatz zu einem regulären LinkedIn-Konto oder LinkedIn Premium bietet Sales Navigator spezielle Vertriebstools und erweiterte Suchfilter für eine gezielte Akquise.


Während LinkedIn Premium allgemeine Funktionen bietet, etwa die Anzeige, wer Ihr Profil angesehen hat, InMail-Guthaben und LinkedIn Learning-Kurse, ist Sales Navigator eine speziell für die Leadgenerierung entwickelte Plattform. Sie verbessert Ihre Möglichkeiten, neue Leads zu identifizieren und zu qualifizieren, Kaufabsichtssignale zu verfolgen und die Kontaktaufnahme im Vertrieb effizienter zu steuern. Die Plattform ist gezielt auf Vertriebsaktivitäten ausgerichtet.

Außerdem ist es wichtig, Sales Navigator von anderen spezialisierten LinkedIn-Abonnements zu unterscheiden. LinkedIn Premium Career richtet sich beispielsweise an Arbeitssuchende, während Premium Business allgemeine Einblicke auf Unternehmensebene bietet. Keines dieser Angebote umfasst die detaillierten Suchfunktionen und Tools für die Lead-Verwaltung, die Sales Navigator auszeichnen. Bei der Wahl eines kostenpflichtigen LinkedIn-Abonnements sollten Fachkräfte die Funktionen daher an ihren wichtigsten Zielen ausrichten, denn die Tools für die Vertriebsakquise unterscheiden sich grundlegend von denen für Networking oder die Stellensuche.

Tarife von LinkedIn Sales Navigator (monatlich und jährlich)
Es ist wichtig, die Preisstruktur von LinkedIn Sales Navigator zu verstehen. LinkedIn bietet drei zentrale Sales Navigator-Tarife an: Core, Advanced und Advanced Plus. Bei jährlicher statt monatlicher Abrechnung fallen die Kosten in der Regel niedriger aus.

(Quelle: LinkedIn)
1. Core-Tarif: optimal für die eigenständige Akquise
Der Core-Tarif, auch Sales Navigator Core genannt, ist das Einstiegsangebot von LinkedIn für einzelne Vertriebsfachkräfte. Zu den wichtigsten Funktionen zählen bis zu 50 InMail-Nachrichten pro Monat, die Möglichkeit, benutzerdefinierte Leadlisten zu erstellen und zu speichern, sowie individuelle Lead-Empfehlungen. Darüber hinaus stehen erweiterte Suchfunktionen zur Verfügung, mit denen Sie nach Branche, Unternehmensgröße, Hierarchieebene und Standort filtern können.
Der geschätzte Preis für Sales Navigator Core liegt bei jährlicher Abrechnung in der Regel zwischen 79,99 $ und 99,99 $ pro Monat.
| Funktion | Beschreibung |
|---|---|
| „Relationship Explorer“ | Empfiehlt Leads anhand von Persona- und Beziehungssignalen und hilft so, den besten Zugang zu einem Zielunternehmen zu finden |
| „Relationship Map“ | Erstellt dynamische Organigramme, zeigt wichtige Stakeholder und informiert über Veränderungen im Entscheidungsgremium |
| „Advanced Search Filters“ | Bietet erweiterte Filter, mit denen Sie effizient nach Leads und Accounts suchen können, die Ihren Zielkriterien entsprechen |
| „Lead & Account Recommendations“ | Liefert personalisierte Lead- und Account-Empfehlungen auf Grundlage gespeicherter Listen, Aktivitäten, gemeinsamer Kontakte und Interessen |
| „Real-Time Alerts“ | Informiert zeitnah über Leads, beispielsweise über Stellenwechsel, geteilte Inhalte oder Unternehmensnachrichten |
| „Account Prioritization via Account Hub“ | Hilft Ihnen, sich mithilfe zentraler Überwachungs- und Analysefunktionen auf vielversprechende Accounts zu konzentrieren und neue Kontaktmöglichkeiten zu erkennen |
| „InMail“ (50 pro Monat) | Ermöglicht die direkte Kontaktaufnahme mit Leads über 50 private Nachrichten pro Monat – auch ohne vorherige Vernetzung |
Preise des Tarifs LinkedIn Sales Navigator Core für die eigenständige Akquise

2. Advanced-Tarif: optimal für kleine Vertriebsteams
Der Advanced-Tarif wurde speziell für kleine bis mittelgroße Vertriebsteams entwickelt, die mehr als Tools für die individuelle Akquise benötigen. Zusätzlich zu allen Funktionen des Core-Tarifs umfasst er:
Der Preis liegt bei jährlicher Abrechnung in der Regel zwischen 108,33 $ und 149,99 $ pro Nutzer und Monat. Dieser Tarif unterstützt koordinierte, datengestützte Vertriebsaktivitäten im gesamten Team.
| Funktion | Beschreibung |
|---|---|
| „Lead IQ“ (neu) | Nutzt proprietäre Daten von LinkedIn, um wichtige Informationen über Leads zu bündeln und übersichtlich darzustellen |
| „Account IQ“ (neu) | Bietet AI-generierte Account-Zusammenfassungen für Recherche, Planung und Kontaktaufnahme |
| „Buyer Intent Signals“ | Zeigt, wann und wie Käufer mit Ihrem Unternehmen interagieren, und macht so mögliche Anknüpfungspunkte sichtbar |
| „Smart Links“ | Bündelt Inhalte in teilbaren Links und erfasst die Interaktionen der Empfänger, um detailliertere Einblicke zu liefern |
| „TeamLink“ | Nutzt die Kontakte Ihres Teams, um den besten Zugang zu potenziellen oder bestehenden Kunden zu finden |
| „Enterprise License Management“ | Ermöglicht die Verwaltung zahlreicher Nutzer mit SSO, SCIM, Cross-Identity Management und Employee Data Integration |
| „Usage Reporting“ | Zeigt die Aktivitäten und die Leistung Ihres Teams in Sales Navigator |
| „Dedicated LinkedIn Account Team“ | Bietet strategische Beratung und Unterstützung durch das Account-Management-Team von LinkedIn |
3. Advanced Plus: für die Vertriebsorganisation großer Unternehmen
Sales Navigator Advanced Plus ist die umfangreichste Lösung von LinkedIn und auf Großunternehmen mit komplexen Vertriebsabläufen zugeschnitten. Für diesen Tarif gelten individuelle Preise, die in direkter Abstimmung mit LinkedIn Sales Solutions festgelegt werden.
Aufbauend auf den Funktionen des Advanced-Tarifs bietet Advanced Plus eine besonders umfassende CRM-Integration. Der Tarif ermöglicht eine vollständige CRM-Synchronisierung, sodass Vertriebsteams Sales Navigator und ihr CRM in Echtzeit miteinander verbinden können. Dies gewährleistet:
- Integration von Mitarbeiterdaten für genaue und vollständige Profile
- Automatische Synchronisierung von Leadlisten und gespeicherten Kontakten
- Optimierte Vertriebsabläufe, die manuelle Aktualisierungen und Fehler vermeiden
Mit Single Sign-On (SSO), erweiterten Analysen und Sicherheit auf Unternehmensniveau bietet Advanced Plus eine sichere und skalierbare Infrastruktur für Unternehmen, die eine große Zahl von Leads ansprechen und komplexe Vertriebsprozesse mit mehreren Stakeholdern steuern.
Sales Navigator Advanced Plus wurde für die Anforderungen anspruchsvoller B2B-Vertriebsteams entwickelt. Funktionen wie:
- Erweiterte Lead-Suche mit besonders präzisen Filtern
- Funktionen zur Visualisierung von Beziehungen und Entscheidungsstrukturen, mit denen sich wichtige Entscheidungsträger und Einflussnehmer identifizieren lassen
- Umfassender Einblick in CRM- und LinkedIn-Daten, der CRM-Daten und Informationen aus LinkedIn an einem Ort zusammenführt
… erleichtern es, die richtigen Kontakte zu finden, stärkere Beziehungen aufzubauen und den Vertriebszyklus zu beschleunigen.
Eine der wichtigsten Funktionen von Advanced Plus ist das „CRM Sync Health Dashboard“. Dieser Bericht zeigt in Echtzeit, wie viele Leads, Accounts und Kontakte zwischen Ihrem CRM und Sales Navigator korrekt zugeordnet wurden. Außerdem kennzeichnet er Abweichungen und bietet Tools zur Behebung von Synchronisierungsproblemen. So bleiben die Daten auf allen Plattformen konsistent und korrekt.

Quelle: LinkedIn
Kostenlose Testphase, Rabatte und Zahlungsoptionen von LinkedIn Sales Navigator
Gibt es eine kostenlose Testphase?
Ja, LinkedIn bietet neuen Nutzern üblicherweise eine 30-tägige kostenlose Testphase für Sales Navigator an. Während der Testphase können Sie wesentliche Funktionen wie die erweiterte Suche, Lead-Empfehlungen und InMail-Nachrichten nutzen und prüfen, wie gut die Plattform zu Ihren Vertriebsabläufen passt.
Gibt es Rabatte oder Sonderangebote?
LinkedIn bewirbt zwar nur selten öffentliche Rabatte, doch individuelle Preise und Sonderangebote können verfügbar sein – insbesondere für Teams oder Unternehmenskonten, die mehrere Lizenzen erwerben.
Wenn Sie Advanced oder Advanced Plus für ein Vertriebsteam in Betracht ziehen, empfiehlt sich ein Gespräch mit einem Vertriebsmitarbeiter von LinkedIn. Häufig kann dieser mengenabhängige Preise oder individuell auf die Größe und Ziele Ihres Unternehmens zugeschnittene Pakete anbieten.
Akzeptierte Zahlungsmethoden und Abrechnungszeiträume
LinkedIn bietet flexible Abrechnungs- und Zahlungsoptionen:
- Akzeptierte Zahlungsmethoden: Für Einzelpersonen und kleine Teams werden die meisten gängigen Kreditkarten akzeptiert. Größere Unternehmen können alternativ eine Zahlung auf Rechnung anfordern.
- Abrechnungsoptionen: Sie können zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnung wählen. Bei jährlicher Abrechnung sind die durchschnittlichen monatlichen Kosten in der Regel niedriger, sodass sie für langfristige Nutzer eine kosteneffiziente Wahl darstellt.
Lohnt sich LinkedIn Sales Navigator?
Ob sich LinkedIn Sales Navigator lohnt, hängt letztlich vom Return on Investment (ROI) für Ihre konkreten Vertriebsaktivitäten ab. Das Abonnement kann zwar eine beträchtliche Investition darstellen, doch Sales Navigator kann dabei helfen, hoch qualifizierte Leads zu finden und die Akquise effizienter zu gestalten.
Gegenüberstellung von Kosten und ROI
Der ROI von Sales Navigator lässt sich ermitteln, indem Sie die Abonnementkosten den erzielten Umsätzen gegenüberstellen. Berücksichtigen Sie dabei:
- Zeitersparnis: Erweiterte Suchfunktionen und Lead-Empfehlungen reduzieren den Zeitaufwand für die manuelle Akquise, sodass mehr Zeit für den Verkauf bleibt.
- Leadqualität: Mit Sales Navigator können Sie in einem Durchgang bis zu 2.500 Leads erfassen, während LinkedIn regulär auf 1.000 begrenzt ist. Nutzer von Sales Navigator können daher pro Suche und über mehrere Suchdurchläufe hinweg deutlich mehr Leads erfassen. Unter regulären LinkedIn-Konten gilt zudem eine Beschränkung der kommerziellen Nutzung, die die Erfassung von Leads nach einer bestimmten Anzahl von Suchanfragen einschränkt. Bei Sales Navigator entfällt dieses Limit.
- Wachstum der Vertriebspipeline: Die konsequente Nutzung sorgt für eine stabilere Vertriebspipeline und kann zum Umsatzwachstum beitragen.
- Niedrigere Kundenakquisitionskosten (CAC): Eine höhere Leadqualität und mehr Effizienz können helfen, die Gesamtkosten der Kundengewinnung zu senken.
Wenn LinkedIn Sales Navigator auch nur zu einem oder zwei zusätzlichen Geschäftsabschlüssen führt, kann sich das Abonnement schnell amortisieren.
Wichtige Funktionen, die den Preis rechtfertigen

Mehrere zentrale Funktionen können die Kosten von Sales Navigator rechtfertigen:
- Erweiterte Suche nach Leads und Accounts: Detaillierte Filter helfen Ihnen, passende Zielpersonen nach Unternehmen, Position, Region, Branche oder Stellenwechsel zu finden. Dies ermöglicht eine gezielte Akquise.
- Lead-Empfehlungen: Algorithmen schlagen auf Grundlage Ihrer Aktivitäten neue Leads und Accounts vor und helfen so, Geschäftschancen zu erkennen.
- Aktuelle Einblicke: Benachrichtigungen über Stellenwechsel, Unternehmensnachrichten und Interaktionen mit Inhalten unterstützen eine Kontaktaufnahme zum richtigen Zeitpunkt.

- InMail-Nachrichten: Ermöglichen Direktnachrichten an LinkedIn-Mitglieder außerhalb Ihres Netzwerks – wichtig, um Entscheidungsträger zu erreichen.

- Benutzerdefinierte Lead- und Account-Listen: Damit können Sie Leads effizient organisieren, Aktivitäten verfolgen und die Kontaktaufnahme priorisieren. Diese Leadlisten sind für die Steuerung der Vertriebspipeline wichtig.
- CRM-Integration: Die Synchronisierung von LinkedIn-Daten mit Ihrem CRM optimiert Vertriebsabläufe und stellt sicher, dass sich alle wichtigen Informationen an einem Ort befinden.
Praxisbeispiele: Wie Unternehmen mit LinkedIn Sales Navigator einen konkreten ROI erzielen
Bei der Bewertung der Kosten von LinkedIn Sales Navigator lautet die entscheidende Frage: Wie hoch ist die Rendite? Sehen wir uns Unternehmen an, die mit der Plattform ihre Akquise weiterentwickeln und Verkaufsprozesse beschleunigen.
- Siemens: Vertriebszyklen um 6 Wochen verkürzt und Zugang zur Führungsebene verdoppelt

Branche: Industriesoftware
Anzahl der Mitarbeiter: 26.000
Herausforderung: Siemens Digital Industries Software musste weltweit unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und Entscheidungsträger der Führungsebene schneller erreichen.
Lösung: Durch die Integration von Sales Navigator mit Salesforce erhielten die Vertriebsteams von Siemens aktuelle Einblicke, nutzten „TeamLink“, um über bestehende Kontakte einen persönlichen Zugang zu Entscheidungsträgern zu finden, und konnten Entscheidungsstrukturen sowie wichtige Entscheidungsträger übersichtlich darstellen.
Ergebnisse:
- Vertriebszyklen um 3–6 Wochen verkürzt
- Doppelt so viele Entscheidungsträger pro Geschäftsabschluss erreicht
- Neue Verkaufschancen im Wert von mehreren Millionen
„Wenn Sie Sales Navigator noch nicht für Ihren Vertrieb nutzen, werden andere Ihnen voraus sein.“ – Jill Powers, VP of Sales, Siemens Digital Industries Software
- Aklamio: Doppelte Antwortrate und schnellerer Eintritt in neue Märkte

Branche: IT und Dienstleistungen
Anzahl der Mitarbeiter: 51–100
Herausforderung: Aklamio, ein führender Anbieter von Empfehlungsmarketing für die Energie-, Telekommunikations- und Finanzbranche, musste die richtigen Entscheidungsträger – häufig vielbeschäftigte Führungskräfte – identifizieren und ansprechen, um das internationale Wachstum zu unterstützen und skalierbare Partnerschaften aufzubauen.
Lösung: Aklamio machte Sales Navigator zum zentralen Tool für die Akquise und nutzte „InMail“ und „PointDrive“, um auch ohne bestehende Kontakte Gespräche mit einem klaren Mehrwert für die Empfänger anzustoßen. Die Funktionen von „PointDrive“ zur Nachverfolgung halfen dabei, das Interesse anhand von Interaktionen einzuschätzen, sodass der Vertrieb besonders relevante Leads priorisieren konnte.
Ergebnis:
- Doppelt so hohe Antwortraten über LinkedIn
- Weniger Zeitaufwand für die Identifizierung wichtiger Stakeholder
- Schnellere Qualifizierung von Geschäftschancen und schnellere Marktexpansion
„Unser schnell wachsendes Vertriebsteam und unsere zügige internationale Expansion erfordern einen skalierbaren Ansatz für die Kundenakquise. Sales Navigator hilft uns, dabei effizienter vorzugehen.“ – Marcus Suiter, CSO und Mitgründer, Aklamio
- Visible Alpha: Stellenwechsel für neue Geschäftschancen genutzt

Branche: Informationsdienstleistungen
Anzahl der Mitarbeiter: Mehr als 800
Herausforderung: Visible Alpha benötigte eine Möglichkeit, frühere Kunden über Unternehmenswechsel hinweg zu verfolgen und bestehende Beziehungen zu pflegen. Gleichzeitig wollte sich das Unternehmen in einer Branche abheben, in der Zielpersonen mit Nachrichten überflutet werden.
Lösung: Mit LinkedIn Sales Navigator nutzte das Unternehmen Funktionen wie „Alerts“, „Advanced Search“ und „Lists“, um Stellenwechsel von Kunden in Echtzeit zu verfolgen. Die Plattform half den Vertriebs- und Customer-Success-Teams, Kunden über InMail erneut anzusprechen, die Kundenbeziehung auch nach einem Unternehmenswechsel fortzuführen und die Kontaktaufnahme stärker zu personalisieren, als es mit herkömmlichen E-Mails möglich war.
Ergebnis:
- Kontakt zu Kunden auch bei Unternehmenswechseln aufrechterhalten
- Ruhende Verkaufschancen mithilfe aktueller Hinweise auf Stellenwechsel reaktiviert
- Höhere Interaktionsrate als bei einer ausschließlichen Kontaktaufnahme per E-Mail
- Durch eine automatisierte Benachrichtigung eine neue Geschäftschance bei einem Hedgefonds eröffnet
„LinkedIn ist die erste Anlaufstelle für Finanzdienstleister und alle Fachkräfte, die ein Netzwerk pflegen möchten.“ – Luke Johnson, Senior Client Success Manager bei Visible Alpha
So kündigen, ändern oder verwalten Sie LinkedIn Sales Navigator
Ihr LinkedIn Sales Navigator-Abonnement können Sie unkompliziert über den Bereich „Account Hub“ auf LinkedIn verwalten.
So kündigen Sie Ihr Abonnement
So kündigen Sie Ihr LinkedIn Sales Navigator-Abonnement:
- Rufen Sie die Kontoeinstellungen von Sales Navigator auf.
- Suchen Sie „Manage Subscription“.
- Wählen Sie „Cancel Subscription“ aus und folgen Sie den Anweisungen.
- Der Zugriff bleibt bis zum Ende Ihres aktuellen Abrechnungszeitraums bestehen.
So wechseln Sie zu einem höheren oder niedrigeren Tarif
Auch der Wechsel zwischen den Tarifen von LinkedIn Sales Navigator erfolgt über die Einstellungen:
- Rufen Sie die Kontoeinstellungen von Sales Navigator auf.
- Suchen Sie „Change Plan“.
- Wählen Sie den gewünschten Tarif aus.
- LinkedIn berechnet Gebühren oder Gutschriften anteilig auf Grundlage Ihres aktuellen Abrechnungszeitraums.
So pausieren oder übertragen Sie eine Lizenz
Bei Teamkonten ist das Pausieren oder Übertragen einer Lizenz hilfreich, um Vertriebsaktivitäten zu steuern:
- Rufen Sie die Administratoreinstellungen für das Sales Navigator-Teamkonto auf.
- Öffnen Sie die Lizenzverwaltung.
- In der Regel können Sie eine Lizenz pausieren oder auf ein anderes Teammitglied übertragen und so Ihre Kosten für Sales Navigator optimieren.
Profitipps zur optimalen Nutzung von LinkedIn Sales Navigator (mit Linked Helper-Integration)
Ob Sie allein als Berater tätig sind, zu einem kleinen Team gehören oder die Vertriebsorganisation eines Großunternehmens leiten: Mit den folgenden Strategien holen Sie mehr aus Ihrer Investition in Sales Navigator heraus – insbesondere in Kombination mit Automatisierungstools wie Linked Helper.
1. Lead-Erfassung aus Sales Navigator automatisieren
Warum dies wichtig ist: Sales Navigator bietet Ihnen umfangreiche Filter, doch die manuelle Erfassung von Leads ist zeitaufwendig und ineffizient. Mit einer automatisierten Methode stellen Sie sicher, dass Ihnen keine relevanten Leads entgehen.
So verwenden Sie Linked Helper:
Verwenden Sie die Aktion „Collect from Sales Navigator Search“, um gefilterte Profile automatisch zu erfassen und im CRM von Linked Helper zu speichern.

Kampagnen können so konfiguriert werden, dass sie regelmäßig neue Ergebnisse abrufen. Dadurch wird Ihre Leadliste fortlaufend um neue Einträge ergänzt und bleibt aktuell.
Profitipp: Wechseln Sie die Filtersätze wöchentlich, um mehr potenzielle Leads zu erreichen und Duplikate zu vermeiden.
Profitipp 2: Über Sales Navigator in Linked Helper erfasste Profile können in eine andere Linked Helper-Kampagne übertragen werden, selbst wenn diese ein anderes LinkedIn-Konto verwendet – für das zweite Konto ist kein Sales Navigator-Abonnement erforderlich.
2. Lead-Daten einschließlich E-Mail-Adressen erfassen und exportieren

Anwendungsfall: Sie haben eine Leadliste in Sales Navigator gefiltert – wie geht es weiter?
So verwenden Sie Linked Helper:
- Fügen Sie die URL der gespeicherten Sales Navigator-Suche direkt in Linked Helper ein.
- Starten Sie eine Kampagne, die diese Profile automatisch besucht, um Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
- Richten Sie eine Nachrichtenfolge ein, die eine personalisierte Kontaktanfrage sendet, gefolgt von einer mehrstufigen Follow-up-Sequenz zur weiteren Ansprache.
3. Intelligente, automatisierte Kampagnen für die Kontaktaufnahme einrichten
Warum dies wichtig ist: Wachstum setzt eine kontinuierliche und personalisierte Kontaktaufnahme voraus. Die manuelle Verwaltung von Kontaktanfragen und Follow-ups lässt sich jedoch nicht beliebig skalieren.
Erstellen Sie in Linked Helper Schritt für Schritt automatisierte Kampagnen:
- Senden Sie personalisierte Kontaktanfragen mit Platzhaltern wie {first_name} und {company}
- Starten Sie Follow-up-Sequenzen (z. B. Tag 3: eine Fallstudie teilen; Tag 7: ein Gespräch vorschlagen).
- Integrieren Sie Drip-Kampagnen per E-Mail und verwenden Sie dafür die hinterlegten E-Mail-Adressen.
Profitipp: Verwenden Sie Nachrichtenlogik wie IF‑THEN, um Vorlagen anhand der verfügbaren Daten wie Unternehmensgröße oder Standort anzupassen.
4. Reaktionen auf Stellenwechsel und Unternehmensnachrichten automatisieren
Sales Navigator-Funktion: Der Bereich „News & Spotlights“ erfasst Neuigkeiten zu Kontakten und Unternehmen.
Linked Helper-Integration:
- Beobachten Sie diese Neuigkeiten, indem Sie Ihr CRM beziehungsweise Ihre Kontaktliste regelmäßig mit Linked Helper synchronisieren.
- Verwenden Sie die Suchfilter von Sales Navigator, um Leads zu finden, die derselben LinkedIn-Gruppe angehören.
Linked Helper kann die Kontaktaufnahme anschließend personalisieren und den Gruppennamen als Anknüpfungspunkt verwenden.

5. Leadlisten exportieren und aufbewahren – auch nach einer Kündigung

Warum dies wichtig ist: Wenn Sie Ihr Sales Navigator-Abonnement kündigen, verlieren Sie nicht nur den Zugriff auf Ihre gespeicherten Leads, sondern auch auf den gesamten Nachrichtenverlauf im Posteingang von Sales Navigator.
Hinweis: Dies betrifft keine Nachrichten, die über den regulären LinkedIn-Posteingang gesendet wurden – diese bleiben verfügbar.

So verwenden Sie Linked Helper:
Da Linked Helper Daten lokal in seinem CRM speichert, bleiben alle erfassten Profile und Nachrichtenverläufe verfügbar. Sie können die Kontaktaufnahme über ein kostenloses LinkedIn-Konto fortsetzen oder die Daten nahtlos mit anderen Tools verbinden.
- Verwenden Sie die Aktion „LinkedIn Scraper“, um Lead-Daten zu extrahieren und Name, Unternehmen, Position und URL in eine CSV-Datei oder eine Google-Tabelle zu übertragen.


- Synchronisieren Sie die Daten für die langfristige Kontaktaufnahme mit Ihrem CRM oder E-Mail-Tool.
- Fügen Sie Kennzeichnungen zur Nachverfolgung hinzu, um spätere erneute Kontaktaufnahmen zu überwachen.
Profitipp: Exportieren Sie vor Ablauf des Abonnements alle Daten oder steigen Sie auf Funktionen eines regulären LinkedIn-Kontos um, um Ihre Aktivitäten ohne Unterbrechung fortzusetzen.
6. Smart Links für verhaltensbasierte Nachrichten verwenden
Sales Navigator-Funktion: „Smart Links“ erfassen Interaktionen mit Inhalten.
So erweitern Sie die Funktion mit Linked Helper:
- Integrieren Sie Smart Links in Ihre automatisierten Nachrichtenabläufe in Linked Helper, beispielsweise für Fallstudien, Webinare oder kompakte Informationsblätter.
7. Nutzungslimits einhalten und natürliches Nutzungsverhalten nachbilden
Warum dies wichtig ist: LinkedIn legt Nutzungslimits fest und eine übermäßige Automatisierung kann Kontoeinschränkungen auslösen. Natürliches Nutzungsverhalten nachzubilden kann das Risiko solcher Einschränkungen verringern.
So verwenden Sie Linked Helper: Durch integrierte Verzögerungen, zufällig variierende Intervalle und den Wechsel zwischen Aktionen wie Profilbesuchen oder Likes bildet das Tool natürliches Nutzungsverhalten nach. Kampagnen können auch über Nacht oder außerhalb der Arbeitszeiten ausgeführt werden.

Profitipp: Legen Sie die Aktivitätslimits in Linked Helper vorsichtshalber etwas unter den Grenzwerten von LinkedIn fest, beispielsweise bei 70–80 Kontaktanfragen pro Woche.

