Wenn Sie gerade erst ein LinkedIn-Profil erstellt haben, führt Sie dieser dreiteilige Leitfaden durch alle wichtigen Schritte.
Zunächst optimieren wir Ihr Profil für einen erfolgreichen Auftritt auf LinkedIn. Im zweiten Teil befassen wir uns mit den Feinheiten des Networkings. Im dritten Abschnitt sehen wir uns schließlich die verschiedenen LinkedIn-Tarife und deren Funktionen an.
Nach diesem Leitfaden kennen Sie die wichtigsten Grundlagen von LinkedIn.
1. Leitfaden zum Einrichten Ihres LinkedIn-Profils
Sie haben gerade Ihr LinkedIn-Profil erstellt. Damit es sein volles Potenzial entfalten kann, sollten Sie es vollständig und wirkungsvoll ausfüllen. Ganz gleich, ob Sie Kunden gewinnen oder Mitarbeiter einstellen möchten: Die Inhalte und visuellen Elemente Ihres Profils müssen hochwertig sein und zu Ihrer Marke passen. Gehen wir alles Schritt für Schritt durch.

Tipps für ein professionelles Foto
Ihr Profilfoto sollte idealerweise eine Nahaufnahme Ihres Gesichts sein. Statistiken zeigen, dass Bilder mit einem freundlichen oder lächelnden Gesichtsausdruck meist gut funktionieren, da Menschen eher mit einem sympathisch wirkenden Profil interagieren. Am wichtigsten ist jedoch, dass Ihr Gesicht den größten Teil des Fotos einnimmt und nur eine Person auf dem Bild zu sehen ist.

Verwenden Sie keine Ganzkörperfotos.
Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, kann bereits ein einfaches Selfie bei Tageslicht vor einer schlichten Wand sehr gut funktionieren.
Sie können auch Onlinetools verwenden, um unnötige Hintergrundelemente zu entfernen und das Foto professioneller wirken zu lassen. Darüber hinaus können Sie mit AI-Tools ein Porträtfoto auf Grundlage Ihres Gesichts erstellen. Wir haben mehrere dieser Dienste getestet. Einige bieten sogar kostenlose Optionen zur Erstellung realistischer LinkedIn-Profilfotos an.

Ein Beispiel dafür, wie AI-Fotogeneratoren für LinkedIn funktionieren.
Einen aussagekräftigen Slogan formulieren
Ihr Slogan ist im Wesentlichen Ihr Motto oder die zentrale Zeile, die in den Suchergebnissen zuerst erscheint.

Er kann Sie von Wettbewerbern abheben und die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen, dass Ihr Profil aufgerufen wird und Sie Kooperations- oder Stellenangebote erhalten.
Ihr Slogan sollte relevante Keywords enthalten, da der Suchalgorithmus von LinkedIn und auch Google diese Begriffe indexieren. Überlegen Sie daher, mit welchen Wörtern potenzielle Kunden oder Recruiter nach Ihnen suchen könnten.
Eine wirkungsvolle Methode besteht darin, im Slogan verschiedene passende Synonyme zu verwenden. Damit Sie die relevantesten Keywords in Ihrer Nische sammeln und analysieren können, finden Sie weiter unten in diesem Abschnitt einen Leitfaden.
Einen aussagekräftigen „Info“-Text schreiben – Leitfaden für den LinkedIn-Profilbereich „Info“
Im Profilbereich „Info“ können Sie kreativ werden und ausführlicher auf Ihre Berufserfahrung und Kenntnisse eingehen. Wenn das Schreiben nicht zu Ihren Stärken gehört oder Sie Hilfe bei der Überarbeitung Ihres Textes benötigen, können Sie ChatGPT nutzen, um auf Grundlage Ihrer Profildaten einen „Info“-Text zu erstellen.

Beschränken Sie sich trotz des Memes im Bereich „Info“ auf relevante Berufserfahrung.
LinkedIn Premium bietet außerdem ein AI-Tool zur Texterstellung, das Ihr Profil analysieren und einen Vorschlag für Ihre Kurzbiografie erstellen kann.
Darüber hinaus durchsuchen Suchfilter Ihr gesamtes Profil nach Keywords, einschließlich des Bereichs „Info“.
Daher ist es wichtig, diesen Abschnitt mit relevanten Keywords zu füllen, die möglicherweise nicht in Ihren Slogan oder den Bereich für Berufserfahrung passen. Diese Strategie kann Ihnen helfen, interessante Stellenangebote zu erhalten.
24 Varianten für Ihren LinkedIn-„Info“-Text als Vertriebsmanager, mit denen Sie Kunden gewinnen
„Kenntnisse“ und „Dienstleistungen“ hinzufügen, um besser gefunden zu werden

Der Algorithmus von LinkedIn berücksichtigt die Kenntnisse, die in Ihrem Profil aufgeführt sind, um die Relevanz für Suchanfragen zu bestimmen. Achten Sie daher darauf, Ihre Kenntnisse hinzuzufügen – sie sind tatsächlich wichtig. Profile, in denen Dienstleistungen angeboten werden, werden bei derselben Suchanfrage ebenfalls weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt.
Diese kleinen Anpassungen können einen großen Unterschied dabei machen, wie leicht andere Personen Ihr Profil finden.
Profitipp: Ähnliche LinkedIn-Profile nach Keywords und Ideen durchsuchen
In einem Artikel erklären wir, wie Sie durch das Auslesen von LinkedIn-Profilen Keywords ermitteln.
Beim Auslesen lassen sich automatisch sämtliche Daten aus LinkedIn-Profilen erfassen. Die Software ruft jedes Profil auf, kopiert die Daten und lädt sie als CSV-Datei herunter.
Anschließend können Sie diese Texte mit Tools zur Erstellung von Wortwolken analysieren, um zentrale Formulierungen zu ermitteln. Mithilfe dieser Keywords und Formulierungen können Sie Ihre Texte verbessern und besondere Vorteile hervorheben, um sich in einem umkämpften Markt abzuheben.
2. Grundlagen des Networkings
Wenn Sie LinkedIn noch nicht lange nutzen, können die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Interaktion mit anderen Nutzern zunächst verwirrend sein. Es geht nicht nur darum, sich mit anderen Personen zu vernetzen oder Profilen zu folgen – LinkedIn unterscheidet zwischen verschiedenen Kontaktgraden.
Kontaktgrade

- Erster Grad: Wenn Sie einer Person eine Kontaktanfrage senden und diese sie annimmt, wird sie zu einem Kontakt ersten Grades. Sie sehen gegenseitig Ihre Aktualisierungen im Feed, darunter Beiträge, Kommentare und Likes. Diese Interaktion hilft dem Algorithmus von LinkedIn dabei, die Inhalte auszuwählen, die Ihnen angezeigt werden. Manchmal sehen Sie dadurch sogar Aktualisierungen von Kontakten zweiten Grades, also von Kontakten Ihrer Kontakte ersten Grades.
- Zweiter und dritter Grad: Kontakte zweiten Grades sind die Kontakte Ihrer Kontakte ersten Grades. Kontakte dritten Grades sind die Kontakte Ihrer Kontakte zweiten Grades. Darüber hinaus gibt es Nutzer, die sich vollständig außerhalb Ihres Netzwerks befinden und keine gemeinsamen Kontakte mit Ihnen haben. Sie können auch Mitglieder gemeinsamer Gruppen sehen, die sich außerhalb Ihres Netzwerks befinden. In der Basisversion von LinkedIn sehen Sie diese Profile in der Regel nicht. Mit kostenpflichtigen Tarifen können Sie jedoch weitere Profile finden, insbesondere wenn sie Ihren Suchkriterien entsprechen.
Kontakte ersten, zweiten und dritten Grades auf LinkedIn: Was ist der Unterschied?

Sie können LION-Gruppen nutzen, um Ihr Netzwerk schneller auf mehr als 500 Kontakte zu erweitern.
Folgen oder vernetzen
LinkedIn bietet außerdem die Möglichkeit, einer Person zu folgen. Dabei handelt es sich um eine andere Form der Interaktion. Wenn Sie jemandem folgen, sehen Sie die Aktualisierungen dieser Person in Ihrem Feed. Ihre Aktualisierungen erscheinen jedoch nicht im Feed dieser Person. Diese Funktion wird häufig genutzt, um Influencern zu folgen, ohne sich mit ihnen zu vernetzen. So können Sie professionelle Distanz wahren und dennoch mit deren Inhalten interagieren.
Influencer haben üblicherweise viele Follower, vernetzen sich jedoch nur selten mit ihnen. Deshalb unterscheidet LinkedIn klar zwischen diesen beiden Interaktionsformen.
Sichtbarkeit von Daten nach Kontaktgrad
Wie viele Informationen Sie über eine Person sehen können, hängt von Ihrem Kontaktgrad ab. Bei einem Kontakt ersten Grades können Sie in der Regel dessen E-Mail-Adresse sehen, sofern sie im Profil angegeben ist. Bei Kontakten zweiten und dritten Grades sehen Sie die E-Mail-Adresse möglicherweise nur, wenn die Person sie sichtbar gemacht hat.

Sie können festlegen, welche Daten in sozialen Netzwerken und welche in Suchergebnissen sichtbar sind.
Wer kann mein LinkedIn-Profil sehen?
Welche Angaben sichtbar sind, legen die jeweiligen Nutzer in ihren Datenschutzeinstellungen fest. Einige entscheiden sich daher möglicherweise für ein privateres Profil und zeigen Personen, die nicht zu ihren Kontakten ersten Grades gehören, nur eingeschränkte Angaben.
Profildaten mit Tools auslesen
Mit Drittanbieterdiensten wie Linked Helper können Sie Profildaten von Kontakten zweiten und dritten Grades auslesen und sogar deren E-Mail-Adressen finden, wenn diese nicht im Profil aufgeführt sind.
Linked Helper bietet eine umfangreiche Datenbank verifizierter E-Mail-Adressen, die mithilfe von Methoden zur Domainverifizierung ermittelt wurden. Durch die Integration mit Tools zur E-Mail-Suche wie Snov.io können Sie außerdem geschäftliche E-Mail-Adressen anhand des Namens des Unternehmens und der jeweiligen Person finden.
Kostenlose Nachrichten
Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Sie Ihren Kontakten ersten Grades direkt eine persönliche Nachricht senden können. Bei Kontakten zweiten oder dritten Grades müssen Sie hingegen eine InMail senden.
Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie auch Personen außerhalb Ihres Netzwerks kostenlos Nachrichten senden. Wenn eine Person „Open Profile“ aktiviert hat, können Sie ihr eine Nachricht senden, ohne mit ihr vernetzt zu sein.
Es kann jedoch sehr zeitaufwendig sein, jedes Profil von Hand darauf zu prüfen, ob die Person „Open Profile“ aktiviert hat und noch nicht mit Ihnen vernetzt ist. Stattdessen können Sie einen Filter in Linked Helper verwenden, der diesen Status bei Profilbesuchen ausliest. So können Sie selbst mit einem Basisabonnement automatisch kostenlose InMails senden.

Kostenpflichtige InMails
Zum Senden kostenpflichtiger InMails benötigen Sie InMail-Credits auf Ihrem Konto. Die verschiedenen kostenpflichtigen Tarife umfassen zwischen 5 und 150 InMail-Credits.

Bei der Kommunikation mit Personen außerhalb Ihres Netzwerks ist es jedoch entscheidend, die Umgangsformen in sozialen Netzwerken zu beachten. Da LinkedIn ein professionelles Geschäftsnetzwerk ist, sollten Sie es nicht für Folgendes verwenden:
- Spam verbreiten
- Links zu externen Ressourcen senden
- bereits in den ersten Nachrichten unmittelbar etwas verkaufen wollen
Der Versuch, bereits in der ersten Nachricht etwas zu verkaufen, führt oft zu Misstrauen und schadet Ihrem Ruf und Ihrem Konto. Hier finden Sie einen Artikel über den Vertrieb, der Ihnen möglicherweise weiterhilft.
Mit Beiträgen interagieren – Engagement-Pods
Um auf der Plattform mehr Interaktionen zu erzielen, sollten Sie regelmäßig mit den Beiträgen anderer Personen interagieren. Dies garantiert allerdings nicht, dass Sie im Gegenzug Likes erhalten. Im Allgemeinen werden andere Personen jedoch ebenfalls mit Ihren Inhalten interagieren.
LinkedIn bietet mit sogenannten „Engagement-Pods“ ein besonderes Format für Interaktionen und mehr Resonanz auf Inhalte. Diese Gruppen nutzen Dienste, über die Mitglieder Beiträge über deren URL mit einem Like versehen und kommentieren.
Wenn Sie gerade ein neues Profil erstellt haben und eine bestimmte Anzahl von Likes für Ihre Beiträge erhalten möchten, um das Interesse an Ihren Beiträgen zu steigern und deren Glaubwürdigkeit zu erhöhen, können Sie Engagement-Pods nutzen.
Es gibt automatisierte Dienste, die unseren Experimenten zufolge besser geeignet sind, Likes für Ihre Beiträge zu erhalten, als der Kauf von Likes.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel
Experiment mit LinkedIn-Engagement-Pods: Vor- und Nachteile
Wir empfehlen nicht, Likes für LinkedIn zu kaufen, da sie häufig von gefälschten Konten stammen. Wenn LinkedIn gefälschte Konten entfernt, verschwinden auch deren Likes. Der Vorteil von Pods besteht darin, dass Sie Likes von verifizierten Konten realer Personen erhalten, häufig von realen Fachleuten.
LinkedIn 101 für Unternehmen: Automatisierungstool für mehr organische Interaktionen
Wenn Sie LinkedIn nicht nur privat, sondern auch geschäftlich nutzen, können Automatisierungstools wie Linked Helper äußerst nützlich sein.
Die Automatisierung von Aktivitäten in sozialen Netzwerken wirft zwar häufig Sicherheitsbedenken auf, doch vieles hängt von den gewählten Tools ab.
1. Sicherheitsaspekte:
- Die unsichersten Optionen sind Chrome-Erweiterungen, die LinkedIn leicht erkennen kann und die deshalb Kontoeinschränkungen nach sich ziehen können
- Desktopsoftware wie Linked Helper bietet eine sicherere und zuverlässigere Alternative.
2. Vorteile der Automatisierung:
- Zeitersparnis: Automatisieren Sie nahezu alle Ihre Aktivitäten auf LinkedIn und reduzieren Sie den Zeitaufwand für manuelle Interaktionen.
- Netzwerkerweiterung: Erweitern Sie Ihr Netzwerk automatisch, indem Sie sich mit gezielt ausgewählten Nutzern vernetzen. Nutzen Sie automatisierte Kontaktanfragen, das automatische Folgen und das automatische Bestätigen von Kenntnissen.
- Interaktionen: Interagieren Sie mit Personen und deren Inhalten, bewerben Sie Veranstaltungen, Unternehmen und LinkedIn-Gruppen und versenden Sie sowohl kostenlose Nachrichten als auch kostenpflichtige InMails in großer Zahl. Dies fördert organische Aufrufe und Interaktionen mit Ihren Beiträgen und hilft Ihnen, die Sichtbarkeit Ihrer Marke zu steigern.
- Internes CRM: Mit den integrierten CRM-Funktionen können Sie Leads anhand von Filtern, einer Keyword-Suche, Tags und Nutzerlisten organisieren und verwalten.
3. CRM-Integration:
- Anders als bei der ausschließlichen Nutzung von LinkedIn als soziales Netzwerk hilft Ihnen die CRM-Integration von Linked Helper dabei, Kontakte zweiten und dritten Grades zu erfassen, nachzuverfolgen und anzusprechen. Dazu erfasst Linked Helper die betreffenden Profile aus verschiedenen Suchergebnissen und Bereichen auf LinkedIn.
- Die Lösung lässt sich direkt in externe CRMs wie HubSpot, Pipedrive und Zoho integrieren. So werden alle Interaktionen auf LinkedIn erfasst und können innerhalb Ihrer übergeordneten Strategie genutzt werden.
Trotz seiner fortschrittlichen Funktionen ist Linked Helper mit Preisen ab 15 USD wettbewerbsfähig und kann 14 Tage kostenlos getestet werden. Damit ist es eine kosteneffiziente Lösung für Unternehmen.
Weitere Informationen finden Sie in unseren Vergleichsartikeln.
3. Funktionen von LinkedIn im Überblick
In diesem Abschnitt sehen wir uns die in den LinkedIn-Tarifen enthaltenen Funktionen, die Unterschiede zwischen den Tarifen und ihre Preise an. In der folgenden Tabelle können Sie sich schnell einen Überblick über diese Informationen verschaffen.

Die Unterschiede zwischen den LinkedIn-Tarifen und -Funktionen.
Basisversion
Grundlegende Nachrichtenfunktionen
Über persönliche Nachrichten treten Sie am unmittelbarsten mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt. Sie können Ihren Kontakten kostenlos Nachrichten senden. Personen außerhalb Ihres Netzwerks können Sie entweder mit kostenpflichtigen InMail-Credits oder – bei aktiviertem „Open Profile“ – kostenlos kontaktieren. Denken Sie daran, dass Ihre Nachrichten keine Werbung enthalten und Ihre Produkte nicht offensiv bewerben sollten, da dies gegen die Community-Richtlinien verstößt.
Gruppen und Nachrichten über Gruppen
LinkedIn-Gruppen können Ihnen dabei helfen, über Branchennachrichten auf dem Laufenden zu bleiben. Außerdem bieten sie Ihnen die Möglichkeit, Personen außerhalb Ihres Netzwerks Nachrichten zu senden, da Mitglieder derselben Gruppe Direktnachrichten austauschen können.
Live-Veranstaltungen und Veranstaltungsseiten
Live-Veranstaltungen sind sowohl für kleine Unternehmen, die eine engere Beziehung zu ihrer Zielgruppe aufbauen möchten, als auch für größere Unternehmen zu Marketingzwecken ein wirkungsvolles Instrument. Auch mit der Organisation solcher Veranstaltungen lässt sich ein Geschäftsmodell aufbauen. Solche Veranstaltungen erfordern jedoch eine sorgfältige Vorbereitung, die wir in unserem Artikel ausführlich erläutern.
Unser Artikel: LinkedIn Live: Die ultimative Checkliste zur Planung, Bewerbung und Präsentation Ihrer Veranstaltung
Beiträge und Artikel
Das Erstellen von Beiträgen und Artikeln ist ein wichtiger Schritt, um mehr Interaktionen mit Ihren Inhalten zu erzielen. Darin können Sie Ihre Expertise zeigen, Fallstudien aus Kundenprojekten vorstellen und wichtige Branchennachrichten verbreiten. In unserem Artikel mit 20 Beitragsideen finden Sie Inspiration für neue Inhalte.
Unternehmensseiten
Zusätzlich zu Ihrem persönlichen Profil können Sie mit dem Basistarif kostenlos eine LinkedIn-Unternehmensseite erstellen. Sie können diese Seite entweder selbst verwalten oder anderen Personen Verwaltungsrechte zuweisen. LinkedIn-Unternehmensseiten werden von externen Suchmaschinen gut indexiert und können Ihr Unternehmen sogar wirkungsvoller bewerben als Ihre Website, da Suchmaschinen Seiten in sozialen Medien häufig bevorzugen.
Stellen
Mit dem Basistarif können Sie nach Stellen suchen und sich darauf bewerben. Sie können über ein Basisprofil außerdem Stellenanzeigen erstellen und damit sowohl als Arbeitssuchender als auch als Arbeitgeber auftreten. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel über das Erstellen von Stellenanzeigen.
Sales Navigator

Filteroberfläche in Sales Navigator
Ein Sales Navigator-Abonnement ist für kleine Unternehmen und die Personalgewinnung äußerst wertvoll.
Erweiterte Filter
Sales Navigator bietet erweiterte Filter, mit denen Sie über Ihr unmittelbares Netzwerk hinaus suchen und Ihre Suchkriterien präzise abstimmen können.
Im Vergleich zum LinkedIn-Basisprofil sind die Benutzeroberfläche und die Filterauswahl von Sales Navigator umfangreicher und flexibler. Sie können beispielsweise anhand des Gruppennamens nach Personen suchen – vorausgesetzt, Sie gehören der Gruppe an – und nach Kriterien wie Berufserfahrung in Jahren, Tätigkeitsbereich und Unternehmensgröße filtern.
In einem Vergleich mit denselben Suchkriterien in Sales Navigator und im Basisprofil erwies sich Sales Navigator als deutlich effektiver bei der gezielten Suche nach geeigneten Kandidaten oder Interessenten und damit als lohnende Investition.
InMails
Ein herausragendes Merkmal von Sales Navigator gegenüber einem LinkedIn-Basiskonto ist die Anzahl der InMails. Sales Navigator bietet drei Abonnementtarife, die jeweils 50 InMails pro Monat enthalten.
Leadlisten
Die Leadlistenfunktion von Sales Navigator erleichtert die Verwaltung potenzieller Kunden oder Kandidaten erheblich. Sie können Ihre Leads in individuell angepassten Listen organisieren, um Interaktionen nachzuverfolgen und gezielt nachzufassen. Diese Leadlisten sind nicht statisch – der Algorithmus von LinkedIn schlägt kontinuierlich neue Profile vor, die Ihren vordefinierten Kriterien entsprechen. So bleibt Ihre Liste aktuell und relevant.
„Buyer Interest Alerts“
Darüber hinaus bietet Sales Navigator die Funktion „Buyer Interest Alerts“, die Sie über wichtige Aktivitäten Ihrer Leads informiert. Sie erhalten eine Benachrichtigung, wenn ein Lead Kaufsignale zeigt, beispielsweise mit Ihren Inhalten interagiert, Branchennachrichten teilt, eine neue Position antritt oder eine andere wichtige berufliche Veränderung meldet. Dank dieser Echtzeitinformationen können Sie im richtigen Moment Kontakt aufnehmen und Ihre Chancen erhöhen, Leads als Kunden zu gewinnen.
Weitere Informationen über die Automatisierung von Aktivitäten in Sales Navigator finden Sie in unserem Beitrag
Recruiter
Erweiterte Filter
LinkedIn Recruiter bietet noch leistungsfähigere Filter als Sales Navigator oder ein LinkedIn-Basiskonto. Mit Recruiter können Sie Profile nach Kenntnissen, Empfehlungen, Ausbildung und weiteren spezifischen Kriterien filtern, die weder in der Basisversion noch in Sales Navigator verfügbar sind.
Zugriff auf Profile außerhalb des Netzwerks
Außerdem können Sie ohne Einschränkungen Profile außerhalb Ihres Netzwerks ansehen. Der Tarif „Corporate“ bietet diesen uneingeschränkten Zugriff und kostet 1.080 USD pro Jahr. LinkedIn veröffentlicht diese Preise jedoch in der Regel nicht offen, und sie können je nach Ihren Anforderungen variieren.
InMails
Wie viele InMails Sie erhalten, hängt von Ihrem Tarif ab. Die Tarife umfassen zwischen 30 und 150 InMails pro Monat. Der Tarif „Lite“ enthält beispielsweise 30 InMails und eignet sich für Personen, die gerade erst mit der Kontaktaufnahme beginnen. Leistungsstärkere Tarife bieten dagegen bis zu 150 InMails pro Monat und damit mehr Möglichkeiten, mit Leads oder Kandidaten in Kontakt zu treten.
Filter „Open to Work“
Der Filter „Open to Work“ ist ausschließlich im leistungsstärksten LinkedIn Recruiter-Abonnement verfügbar und ermöglicht Ihnen die Suche nach Profilen von Personen, die für neue berufliche Möglichkeiten offen sind. Dieser Filter funktioniert jedoch nur, wenn der Nutzer seinen Status „Open to Work“ für Recruiter sichtbar gemacht hat. Wenn Sie kein Recruiter-Konto verwenden, können Sie diese Profile nicht sehen, was die Kandidatensuche erschwert.
Damit Sie nicht das teuerste Abonnement benötigen, haben wir eine alternative Methode entwickelt. Mit diesem Ansatz können Sie direkt über ein LinkedIn-Basiskonto Profile mit dem grünen „Open to Work“-Abzeichen erfassen, das darauf hinweist, dass der Status für alle Nutzer sichtbar ist. In unserem Artikel finden Sie eine ausführliche Anleitung dazu, wie Sie diese Profile ohne kostspieliges Upgrade effizient sammeln können.
Weitere Informationen zu den Kosten von LinkedIn Recruiter.
LinkedIn 101 – Die besten Tools für Arbeitssuchende
Wenn Sie nach dem Einrichten Ihres Profils eine Stelle finden möchten, bietet LinkedIn mehrere Funktionen, die Sie bei Ihrer Suche unterstützen können:
„Open to Work“ festlegen
Zeigen Sie mit dem Status „Open to Work“ in Ihrem Profil, dass Sie für neue berufliche Möglichkeiten offen sind. Sie können auswählen, ob dieser Status für alle Personen im Netzwerk sichtbar sein soll – mit einem grünen Rahmen um Ihr Profilbild – oder nur für Recruiter mit einem LinkedIn-Abonnement. In diesem Abschnitt können Sie außerdem angeben, für welche Arten von Positionen Sie sich interessieren.
Stellenpräferenzen festlegen

Legen Sie Stellenbenachrichtigungen und Präferenzen fest.
Nachdem Sie Ihren Status „Open to Work“ festgelegt haben, können Sie Ihre Stellenpräferenzen angeben. Dies ist auch separat im Bereich „Jobs“ möglich. Hier können Sie festlegen, welche Stellen Sie interessieren und welche Standorte, Beschäftigungsarten und Branchen Sie bevorzugen. Dadurch kann LinkedIn Ihnen relevante Stellenangebote vorschlagen, die Ihren Kriterien entsprechen.
Stellenbenachrichtigungen einrichten

Sie können Stellenempfehlungen ansehen und per E-Mail erhalten.
Im Bereich „Jobs“ können Sie Benachrichtigungen auf Grundlage Ihrer individuellen Suchkriterien einrichten. So werden Sie über neue Stellenanzeigen informiert, die Ihren Präferenzen entsprechen, und können sich möglichst schnell bewerben.
AI-Funktionen in Premium-Abonnements

Kostenpflichtige Tarife bieten unter jeder Stellenanzeige AI-Empfehlungen.
Die Premium-Abonnements von LinkedIn bieten zusätzliche AI-gestützte Funktionen. Dazu gehört eine AI-gestützte Chatfunktion, die weitere Informationen über offene Stellen bereitstellt. Dies kann besonders nützlich sein, um ein Unternehmen zu recherchieren und zu beurteilen, wie gut Ihre Kenntnisse zu den Stellenanforderungen passen.
Weitere Stellenangebote und die Funktionen von LinkedIn für die Jobsuche finden Sie unter LinkedIn Jobs.
Unser Artikel über LinkedIn-Pakete und -Preise.
Bonus: Kompakter Leitfaden zu den Grundlagen des LinkedIn-Marketings
Laden Sie unsere PDF-Kurzübersicht zur Optimierung Ihres LinkedIn-Profils herunter, um Ihre Präsenz auf LinkedIn deutlich zu stärken.
Das erwartet Sie:
- Tipps für Profilfotos: Optimieren Sie Ihr Bild mit Canva, Remini AI und Pfp Maker.
- Textoptimierung: Erstellen Sie mit LinkedIn AI, Linked Helper Scraper, Tools zur Erstellung von Wortwolken und ChatGPT aussagekräftige Kurzbiografien und Slogans.
- Leitfaden zur Keyword-Recherche: Erfahren Sie, wie Sie Linked Helper-Kampagnen einrichten, Leadquellen auswählen, Filter anwenden, Keywords analysieren und diese in Ihr Profil integrieren.
- Networkingstrategien: Erfahren Sie, wie Sie Kontaktanfragen optimal nutzen, LION-Gruppen beitreten, gezielt interagieren und Aktionen automatisieren, um ein starkes Netzwerk aufzubauen.
- Tool-Empfehlungen: Finden Sie heraus, welche Tools sich am besten für die Automatisierung der Kontaktaufnahme, die Auswertung des Erfolgs Ihrer Beiträge, kontoübergreifende Statistiken und weitere Aufgaben eignen.
