Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie sehen sich auf LinkedIn verschiedene Profile an, die Sie interessieren – vielleicht das Profil eines potenziellen Kunden, eines Personalverantwortlichen oder sogar eines Wettbewerbers.
Sie möchten jedoch nicht, dass diese Personen von Ihren Profilaufrufen erfahren.
Genau dafür gibt es den privaten Modus von LinkedIn. Damit können Sie bei Ihren beruflichen Recherchen anonym bleiben.

So wird der Profilaufruf angezeigt, wenn der private Modus deaktiviert ist.
Was ist der private Modus auf LinkedIn?
LinkedIn bietet eine praktische Datenschutzfunktion, den privaten Modus. Damit können Sie Profile aufrufen, ohne identifiziert zu werden. Wenn Sie diesen Modus aktivieren, bleiben Ihre Profilaufrufe anonym. Allerdings gelten dabei bestimmte Einschränkungen.
| Ihr Name und Profil-Slogan | Private Profileigenschaften | Privater Modus |
|---|---|---|
![]() | ![]() | ![]() |
Auf LinkedIn können Sie festlegen, welche Angaben andere sehen, wenn Sie deren Profil aufrufen. Dafür stehen Ihnen verschiedene Anzeigeoptionen zur Verfügung:
- Ihr Name und Profil-Slogan (öffentlicher Modus):
- Dies ist die transparenteste Option. Wenn Sie das Profil einer Person aufrufen, sieht sie Ihren vollständigen Namen, Ihre Berufsbezeichnung und Ihr Profilbild im Bereich „Wer hat sich Ihr Profil angesehen?“.
- Diese Option eignet sich gut für das Networking, da sie andere häufig dazu anregt, im Gegenzug Ihr Profil aufzurufen.
- Private Profileigenschaften:
- Diese Option stellt einen Mittelweg dar. Anstelle Ihres vollständigen Namens sehen andere allgemeine Angaben wie Ihre Berufsbezeichnung und Ihren Standort.
- Sie bleiben teilweise anonym, geben anderen jedoch genügend Informationen, um deren Neugier zu wecken.
- Privater Modus:
- In diesem Modus bleiben Sie vollständig anonym. Ihr Profilaufruf wird ohne weitere Angaben als „Anonymes LinkedIn-Mitglied“ angezeigt.
- Diese Option eignet sich ideal, um vollständig anonym zu bleiben. Es gibt jedoch einen Nachteil: Sie sehen ebenfalls nicht, wer Ihr Profil aufgerufen hat, es sei denn, Sie nutzen einen LinkedIn-Premium-Tarif und haben den privaten Modus aktiviert.
Der private Modus ist eine Datenschutzfunktion von LinkedIn. Selbst Premium-Nutzer können daher nicht sehen, ob Sie ihr Profil im privaten Modus aufgerufen haben. Unabhängig davon, ob Sie den privaten Modus verwenden, respektiert LinkedIn Ihre Auswahl und gibt Ihre Einstellungen für Profilaufrufe nicht preis.
- Wenn Sie in den Suchvorschlägen von LinkedIn den Namen eines Mitglieds auswählen – beispielsweise im früheren LinkedIn-Bereich „Andere angesehene Profile“, in dem Name, Beschreibung und Profilbild angezeigt wurden –, öffnet sich ein Miniprofil.
- Das Anzeigen dieses Miniprofils in den Suchergebnissen gilt als Profilaufruf und kann abhängig von den Einstellungen des Mitglieds eine Benachrichtigung auslösen.
Öffentliches Profil bearbeiten
Wenn Sie sich dezent im Hintergrund halten möchten, ohne aufdringlich zu wirken, und zugleich professionell auftreten wollen, können Sie bei LinkedIn die Sichtbarkeit Ihres öffentlichen Profils anpassen.
Mit dieser Funktion legen Sie fest, was Personen außerhalb von LinkedIn sehen, wenn sie beispielsweise über Google oder andere Suchmaschinen nach Ihrem Profil suchen.
Auf LinkedIn können Sie die Sichtbarkeit Ihres Profils in folgenden Bereichen steuern:
- Suchmaschinen: Legen Sie fest, ob Ihr LinkedIn-Profil in externen Suchergebnissen erscheint.
- Profil-Badges: Teilen Sie Ihren Profillink auf anderen Plattformen, beispielsweise in E-Mail-Signaturen oder auf Websites.
- Zugelassene Dienste: Verwalten Sie Integrationen von Drittanbietern, beispielsweise mit Outlook.

In dieser Einstellung können Sie festlegen, welche Profilbereiche in Suchergebnissen sichtbar sind.
So passen Sie Ihr öffentliches Profil an:
- Klicken Sie oben auf Ihrer LinkedIn-Startseite auf das Symbol „Sie“.
- Wählen Sie „Einstellungen & Datenschutz“ > „Sichtbarkeit“ > „Öffentliches Profil bearbeiten“.
- Legen Sie fest, welche Profilbereiche für Personen außerhalb von LinkedIn sichtbar sind.

Sie können bestimmte Profilbereiche für Personen außerhalb des Netzwerks ausblenden.
Bereiche, die Sie anpassen können
Folgende Inhalte und Sichtbarkeitsoptionen können Sie verwalten:
Grundlegende Informationen (erforderlich)
- Sichtbare Felder: Name, Anzahl der Kontakte, Follower und Region.
- Diese Angaben können nicht vollständig ausgeblendet werden.
Sichtbarkeitsoptionen für das Profilfoto
- Nur Kontakte 1. Grades: Nur für Ihre direkten Kontakte sichtbar.
- Ihr Netzwerk: Für Kontakte bis zum dritten Grad sichtbar.
- Alle LinkedIn-Mitglieder: Für alle Personen mit einem LinkedIn-Konto zugänglich.
- Öffentlich: Für alle Personen auf und außerhalb von LinkedIn verfügbar, einschließlich Suchmaschinen wie Google und Bing.
Weitere anpassbare Bereiche
- Hintergrundbild: Legen Sie fest, ob Ihr Bannerbild angezeigt wird.
- Profil-Slogan: Blenden Sie Ihren beruflichen Profil-Slogan ein oder aus.
- Artikel und Aktivitäten: Steuern Sie die Sichtbarkeit Ihrer Beiträge und Interaktionen.
- Aktuelle Berufserfahrung:
- Zeigen Sie Berufsbezeichnungen oder vollständige Angaben an.
- Frühere Berufserfahrung:
- Wählen Sie, ob nur Berufsbezeichnungen oder auch Beschreibungen angezeigt werden.
- Ausbildung:
- Legen Sie fest, ob Ihre Bildungseinrichtungen und akademischen Leistungen sichtbar oder privat sind.

So sehen Sie Ihr LinkedIn-Profil aus der Sicht anderer – plus Tipps zur Leadgenerierung
So aktivieren Sie den privaten Modus auf LinkedIn
So aktivieren Sie den privaten Modus auf dem Desktop:
1. Bei Ihrem LinkedIn-Konto anmelden
- Öffnen Sie die LinkedIn-Website und melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an.
2. Einstellungen aufrufen
- Klicken Sie oben rechts auf Ihr Profilfoto oder das Symbol „Sie“.

- Wählen Sie im Dropdown-Menü „Einstellungen & Datenschutz“ aus.
3. Sichtbarkeitseinstellungen aufrufen

- Suchen Sie im Einstellungsmenü die Registerkarte „Sichtbarkeit“ und klicken Sie darauf.
- Wählen Sie oben auf der Seite mit den Sichtbarkeitseinstellungen „Optionen für Profilansichten“ aus.
4. Bevorzugten Anzeigemodus auswählen
- Ihnen werden drei Optionen angezeigt:
- Ihr Name und Profil-Slogan: Zeigt Ihre vollständigen Profilinformationen an.
- Private Profileigenschaften: Zeigt begrenzte Informationen an, beispielsweise die allgemeine Angabe „Jemand aus der Marketingbranche“.
- Privater Modus: Macht Ihren Profilaufruf vollständig anonym.
- Wählen Sie „Privater Modus“, um LinkedIn-Profile aufzurufen, ohne Spuren zu hinterlassen.
Nach der Auswahl werden Ihre Einstellungen automatisch gespeichert und Sie können Profile anonym aufrufen.
Privaten Modus auf Mobilgeräten aktivieren
Auch in der LinkedIn-App können Sie Profile anonym aufrufen.
Gehen Sie anhand der folgenden Anweisungen und Abbildungen vor, um den privaten Modus auf Ihrem Mobilgerät zu aktivieren:


Die Einrichtung dieses Modus funktioniert auf Ihrem Smartphone genauso wie auf einem Computer. Gehen Sie wie folgt vor:
- Tippen Sie in der App auf Ihr Profilbild. Daraufhin öffnet sich ein Bildschirm, auf dem Sie unten den Bereich „Einstellungen“ sehen.
- Wählen Sie in den Einstellungen „Sichtbarkeit“ aus.
- Rufen Sie anschließend „Optionen für Profilansichten“ auf.
- Ihnen stehen drei Datenschutzmodi von LinkedIn zur Auswahl:
- Ihr vollständiges Profil und Ihr Name
- Teilprivater Modus (beispielsweise die allgemeine Angabe „Jemand aus Ihrer Branche hat Ihr Profil aufgerufen“)
- Privater Modus (vollständig anonym)


Wählen Sie die Option aus, die Ihren Anforderungen entspricht – entscheiden Sie sich für den privaten Modus, wenn Sie Profile anonym aufrufen möchten.
Damit ist der private Modus eingerichtet. Sie können nun die standardmäßige LinkedIn-Personensuche und die Filter verwenden sowie Profile aus Empfehlungen aufrufen, ohne Spuren zu hinterlassen.
Vorteile und Einschränkungen des Inkognitomodus auf LinkedIn
Mit dem privaten Modus von LinkedIn, der häufig als „Inkognitomodus“ bezeichnet wird, können Sie Profile aufrufen, ohne Ihre Identität preiszugeben. Diese Funktion bietet Vorteile, ist jedoch auch mit bestimmten Einschränkungen verbunden. Im Folgenden betrachten wir beide Aspekte, damit Sie entscheiden können, ob der private Modus Ihren Anforderungen entspricht.
Einer der wichtigsten Vorteile des privaten Modus von LinkedIn besteht darin, Profile diskret aufrufen zu können.
Nutzer, deren Profile Sie aufrufen, erfahren nichts von Ihrem Profilaufruf. Dies kann insbesondere in den folgenden Situationen hilfreich sein:
1. Schutz Ihrer Privatsphäre als Person des öffentlichen Lebens
Wenn Sie in Ihrer Branche eine bekannte Fachkraft sind, können Sie im privaten Modus Profile aufrufen, ohne Ihre Identität preiszugeben. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie vermeiden möchten, Aufmerksamkeit auf Ihre Aktivitäten oder Interessen zu lenken.
2. Wettbewerbsanalyse
Für Fachkräfte, die Wettbewerbsanalysen durchführen, ist es wichtig, Profile auf LinkedIn anonym aufrufen zu können. Unabhängig davon, ob Sie Informationen über Führungskräfte konkurrierender Unternehmen sammeln oder Organisationsstrukturen erfassen: Anonyme Profilaufrufe sorgen dafür, dass Ihre Recherche vertraulich bleibt.
3. Diskrete Personalgewinnung
Der private Modus ist für Recruiter besonders hilfreich, wenn sie:
- Kandidatenprofile von Personen prüfen, die für konkurrierende Unternehmen arbeiten.
- Profile möglicher neuer Mitarbeiter aufrufen, um deren Eignung zu beurteilen, bevor sie Kontakt aufnehmen.
Wenn Sie anonym bleiben, vermeiden Sie es, die derzeitigen Arbeitgeber oder Kollegen dieser Personen auf Ihre Aktivitäten aufmerksam zu machen.
4. Vertrauliche Jobsuche
Wenn Sie neue berufliche Möglichkeiten prüfen und nicht möchten, dass Ihr derzeitiger Arbeitgeber oder Ihre Kollegen davon erfahren, ist die Aktivierung des privaten Modus besonders hilfreich. So können Sie die Profile von Personalverantwortlichen und Recruitern aufrufen, ohne Spuren Ihres Interesses zu hinterlassen.
5. Lead-Recherche für die Kontaktaufnahme
Wenn Sie Daten über potenzielle Leads sammeln, ist der private Modus hilfreich, um:
- Profile aufzurufen und erste Informationen zu sammeln, bevor Sie direkt Kontakt aufnehmen.
- Eine personalisierte Kontaktaufnahme, beispielsweise per E-Mail-Kampagne, vorzubereiten, ohne Ihre Identität oder Ihr Unternehmen vorzeitig preiszugeben.
Einschränkungen und wichtige Aspekte
Der private Modus von LinkedIn bietet wertvolle Vorteile für den Datenschutz. Um ihn effektiv zu nutzen, sollten Sie jedoch seine Einschränkungen kennen. Nachfolgend finden Sie wichtige Aspekte und Nachteile, die Sie berücksichtigen sollten:
Wichtige Aspekte – ist der private Modus von LinkedIn wirklich privat?
Ja, der private Modus gewährleistet vollständige Anonymität, wenn Sie Profile aufrufen. Anders als beim Zugriff ohne Anmeldung, den LinkedIn einschränkt, können angemeldete Nutzer damit Profile anonym aufrufen.
Einige Besonderheiten können sich dennoch auf Ihre Nutzung auswirken:
- Der Kontotyp ist entscheidend:
- Kostenlose Konten: Wenn Sie den privaten Modus aktivieren, haben Sie keinerlei Zugriff mehr auf Angaben dazu, wer Ihr Profil aufgerufen hat.
- Premium-Konten: Im privaten Modus können Sie weiterhin die Profilaufrufe der vergangenen 90 Tage einsehen, erhalten jedoch nicht alle Angaben zu einzelnen Aufrufen.
- Fehlende Daten zu Profilaufrufen:
- Bei aktiviertem privaten Modus entgehen LinkedIn-Nutzern wertvolle Analysedaten, darunter Trends und detaillierte Erkenntnisse darüber, wer ihr Profil aufruft.
- Kein gespeicherter Verlauf:
- LinkedIn speichert keine Informationen zu Profilen, die im privaten Modus aufgerufen wurden. Wenn Sie interessante Profile später erneut aufrufen möchten, müssen Sie sie erneut suchen.
- Blockieren löscht frühere Profilaufrufe nicht:
- Verbirgt eine spätere Blockierung frühere Profilaufrufe? Profilaufrufe vor der Blockierung bleiben in den Statistiken des Nutzers sichtbar. Die Blockierung verhindert lediglich zukünftige Profilaufrufe und entfernt frühere nicht rückwirkend.
Monatliche Nutzung der Personensuche auf LinkedIn
Wenn Sie das Limit für die kostenlose monatliche Suche erreichen, geht LinkedIn davon aus, dass Sie wahrscheinlich Personal rekrutieren oder Leads generieren. Folgendes sollten Sie wissen:
- Kostenloses Konto: Sie können weiterhin innerhalb Ihres Netzwerks suchen.
- Auslöser für das Limit: Aktivitäten wie das Aufrufen vieler Profile von Personen, mit denen Sie nicht vernetzt sind, oder die Suche außerhalb Ihres Netzwerks, etwa nach Kontakten dritten Grades, werden auf das Limit angerechnet.
- Zurücksetzung: Die Limits werden am ersten Tag jedes Monats um Mitternacht PST zurückgesetzt.
- Keine genaue Anzahl: LinkedIn zeigt weder die Anzahl der verbleibenden Suchvorgänge an noch passt es die Limits auf Anfrage an.
Wenn Sie mehr Suchvorgänge benötigen, können Sie ein Upgrade auf Premium Business, Sales Navigator oder Recruiter in Betracht ziehen. Beachten Sie, dass selbst Job Seeker Premium Einschränkungen unterliegt. Wenn Sie einen Premium-Tarif kündigen, gelten wieder die Limits des Basic-Kontos, ohne dass eine Zurücksetzung erfolgt.
Nachteile
Der private Modus von LinkedIn bietet zwar eine komfortable Möglichkeit, Ihren Namen, Ihre Berufsbezeichnung und Ihre Aktivitäten beim Aufrufen von Profilen zu verbergen, hat jedoch mehrere Nachteile:
1. Weniger organische Profilaufrufe
Wenn Sie das Profil einer Person aufrufen, ruft diese möglicherweise aus Neugier Ihr Profil auf. Dadurch kann Ihr Profil häufiger aufgerufen werden und Ihre Inhalte können mehr Reaktionen erhalten. Bei aktiviertem privaten Modus entfallen diese gegenseitigen Profilaufrufe, wodurch sich die Möglichkeiten für organische Sichtbarkeit verringern.
2. Geringeres Networking-Potenzial
Profilaufrufe können als dezente Gesprächsanstöße dienen oder andere dazu bewegen, Ihnen eine Kontaktanfrage zu senden. Wenn andere nicht sehen können, dass Sie ihr Profil aufgerufen haben, ist es weniger wahrscheinlich, dass sie von sich aus mit Ihnen in Kontakt treten.
3. Begrenzte Einblicke in Aufrufe Ihres Profils
Wenn Sie den privaten Modus aktivieren, können Sie nicht sehen, wer Ihr Profil aufgerufen hat. Für Fachkräfte, die diese Erkenntnisse nutzen, um potenzielle Leads, Kooperationspartner oder Recruiter zu identifizieren, kann dies ein erheblicher Nachteil sein.
4. Kein Verlauf für aufgerufene Profile
Profile, die Sie im privaten Modus aufrufen, werden nicht im Verlauf gespeichert. Wenn Sie das Profil einer Person erneut aufrufen möchten, müssen Sie es von Hand wiederfinden. Dies kann für Nutzer, die Recherchen durchführen oder bestimmte Personen im Blick behalten, umständlich sein.
Praktische Tipps für private Profilaufrufe auf LinkedIn
1. Zwischen den Modi wechseln
Ein wesentlicher Vorteil des privaten Modus von LinkedIn ist seine Flexibilität. Sie können beliebig oft zwischen dem privaten und dem öffentlichen Anzeigemodus wechseln – sogar mehrmals täglich. Zum Beispiel:
- Verwenden Sie den privaten Modus, um Wettbewerber diskret zu recherchieren oder Profile aufzurufen, ohne Spuren zu hinterlassen.
- Wechseln Sie in den öffentlichen Modus, wenn Sie mit anderen in Kontakt treten oder bewusst im Verlauf der Aufrufe ihres Profils erscheinen möchten, um Interesse zu wecken.
Dank dieser Flexibilität können Sie Ihre Strategie für Profilaufrufe an Ihre jeweiligen Ziele anpassen.
2. Ein Upgrade auf LinkedIn Premium erwägen
Wenn es für Sie wichtig ist zu wissen, wer Ihr Profil aufruft, bietet LinkedIn Premium wertvolle Erkenntnisse.
- Premium-Nutzer können detaillierte Analysedaten zu den Profilaufrufen der vergangenen 90 Tage einsehen.
- Allerdings können Sie auch mit Premium keine Profilaufrufe von Nutzern sehen, die den privaten Modus verwenden.
- Mit einem Premium-Konto können Sie den Verlauf der aufgerufenen Profile speichern und später erneut einsehen. Dies kann hilfreich sein, wenn Sie Profile erneut aufrufen möchten.
3. Automatisierungstools einsetzen
Wenn Sie Profile in großem Umfang aufrufen – beispielsweise zur Leadgenerierung oder Recherche –, können Tools wie Linked Helper helfen:
- Profile automatisch aufrufen und Daten über Leads sammeln.
- Diese Daten zur weiteren Analyse oder Kontaktaufnahme in eine CSV-Datei exportieren.
Solche Tools können Ihre Effizienz steigern, insbesondere bei Aufgaben, für die die nativen Funktionen von LinkedIn möglicherweise nicht ausreichen.
Nachdem Sie Profile beispielsweise über Linked Helper aufgerufen haben, können Sie sie mithilfe zusätzlicher Filter sortieren, die auf LinkedIn nicht verfügbar sind.
Tipp, um zu erkennen, ob jemand LinkedIn Premium nutzt: Sie können den Premium-Filter verwenden oder nach Arbeitssuchenden und Personen mit dem Profil-Badge „Hiring“ suchen.
4. Den öffentlichen Anzeigemodus für das Networking nutzen
Wenn Networking für Sie Priorität hat, kann es von Vorteil sein, Profile im öffentlichen Modus aufzurufen:
- Wenn Sie im Bereich „Wer hat sich Ihr Profil angesehen?“ einer Person erscheinen, kann dies deren Neugier wecken und sie dazu veranlassen, im Gegenzug Ihr Profil aufzurufen.
- Senden Sie nach ein oder zwei Tagen eine Kontaktanfrage als Follow-up. Dadurch wirkt Ihre Kontaktanfrage durchdacht und gezielt statt zufällig.
5. Den privaten Modus für Diskretion nutzen
In bestimmten Situationen ist Diskretion entscheidend. Zum Beispiel:
- Vermeiden Sie es, bei Recherchen von Wettbewerbern bemerkt zu werden.
- Führen Sie eine vertrauliche Jobsuche durch, ohne Ihren derzeitigen Arbeitgeber oder Ihre Kollegen darauf aufmerksam zu machen. Der private Modus trägt in diesen sensiblen Situationen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bei.
6. Profilaufrufe analysieren
Prüfen Sie regelmäßig Ihre Profilanalysen, wenn Sie einen nicht privaten Modus oder LinkedIn Premium verwenden, um Folgendes zu beurteilen:
- Wie gut Ihr Profil in Suchergebnissen platziert ist.
- Welche Arten von Nutzern Ihr Profil aufrufen und über welche Keywords Besucher auf Ihr Profil gelangen. Diese Erkenntnisse können Ihnen dabei helfen, Ihr Profil zu optimieren und die richtige Zielgruppe anzusprechen.
Indem Sie den öffentlichen und den privaten Modus ausgewogen einsetzen, können Sie Ihre LinkedIn-Strategie an verschiedene Ziele anpassen – von diskreter Recherche bis hin zu proaktivem Networking.
Tipp: Mit der Funktion „Visit and Extract“ zahlreiche Profile automatisiert aufrufen
Wenn Sie mit Automatisierungstools wie der Linked Helper-Funktion „Visit and Extract“ zahlreiche Profile aufrufen, können Ihre Aktivitäten Benachrichtigungen bei den betreffenden Nutzern auslösen.
Sie können die Daten aufgerufener Profile auch im privaten Modus als CSV-Datei exportieren.

Sie können Profile mithilfe der Software anonym aufrufen, den Verlauf der aufgerufenen Profile speichern und die Profildaten als CSV-Datei herunterladen.
Dies kann Nutzer zu einem Gegenbesuch auf Ihrem Profil bewegen und möglicherweise Ihre Sichtbarkeit erhöhen. Dabei sollten Sie jedoch einige Punkte beachten:
Wichtige Aspekte
- Nicht jeder nutzt LinkedIn Premium
- Nur Nutzer mit LinkedIn Premium können sehen, wer ihr Profil aufgerufen hat.
- Wenn Ihre Zielgruppe kein Premium nutzt, führen Profilaufrufe möglicherweise nicht zur gewünschten Interaktion.
- Alternative Aktion: Verwenden Sie Aktionen wie „Folgen“ oder „Gefällt mir“, durch die unabhängig vom Abonnementtyp des Nutzers Benachrichtigungen ausgelöst werden.
- LinkedIn überwacht Limits für Profilaufrufe
- LinkedIn erfasst die Anzahl der Profile, die Sie monatlich aufrufen. Wenn Sie diese Limits überschreiten, kann dies zu Kontoeinschränkungen führen.
- Kombinieren Sie Profilaufrufe mit den Aktionen „Folgen“ oder „Gefällt mir“, um eine sicherere und effektivere Strategie zu verfolgen.
- Benachrichtigungen durch die Aktionen „Folgen“ und „Gefällt mir“
- Wenn Sie einer Person auf LinkedIn folgen – insbesondere in Verbindung mit einer Kontaktanfrage – oder einen ihrer Beiträge mit „Gefällt mir“ markieren, werden Benachrichtigungen ausgelöst, die unabhängig vom LinkedIn-Abonnement für alle Nutzer sichtbar sind.
- Dies sorgt für mehr Sichtbarkeit und Interaktion und ist damit eine sinnvolle Alternative zu reinen Profilaufrufen.
Optimierter Workflow
- Vor dem Senden einer Kontaktanfrage: Folgen Sie der Person auf LinkedIn. Diese Aktion signalisiert nicht nur Interesse, sondern löst auch eine Benachrichtigung aus.
- Nach dem Senden einer Kontaktanfrage: Markieren Sie einen aktuellen Beitrag mit „Gefällt mir“, um Aufmerksamkeit zu erregen, ohne aufdringlich zu wirken.
Indem Sie verschiedene Aktionen kombinieren, sind Sie weniger von Profilaufrufen allein abhängig, erzielen bessere Ergebnisse und halten die Aktivitätsrichtlinien von LinkedIn ein.
Fazit
LinkedIn ermöglicht Ihnen, beim Aufrufen von Profilen unbemerkt zu bleiben und selbst zu entscheiden, ob Ihre Profilaufrufe im Verlauf anderer Nutzer erscheinen sollen. Ein Nachteil des privaten Modus besteht jedoch darin, dass Sie weder die Aufrufe Ihres Profils durch andere Nutzer noch deren Verlauf einsehen können.
Wenn Ihnen der Verlauf der von Ihnen aufgerufenen Profile wichtig ist, können Sie Profile mit Linked Helper aufrufen. Das Tool speichert die aufgerufenen Profile. Sie können sogar eine praktische CSV-Datei mit den Profildaten der Leads herunterladen.
Sie können außerdem je nach Bedarf zwischen den Datenschutzeinstellungen wechseln – bestimmte Aufgaben im privaten oder Inkognitomodus erledigen und anschließend für die reguläre Nutzung von LinkedIn wieder in den öffentlichen Modus wechseln.



