Wenn Sie im B2B-Vertrieb oder in einem Online-Unternehmen tätig sind, können die Informationsfülle und der Zeitdruck schnell überfordern. Deshalb haben wir eine Zusammenfassung des McKinsey-Berichts „Future of B2B Sales: The Big Reframe“ erstellt und die wichtigsten Erkenntnisse für Sie herausgearbeitet.
Für den Bericht befragte McKinsey mehr als 50 Führungskräfte, um zu verstehen, wie sich Vertriebstrends nach der COVID-Pandemie verändert haben. Ihre Einschätzungen liefern wichtige Erkenntnisse für Unternehmen, die Veränderungen bislang skeptisch gegenüberstehen. In den Interviews zeichneten sich durchgehend fünf zentrale Trends ab.
Dem Bericht zufolge verschwimmt die Grenze zwischen Vertrieb und Marketing zunehmend, sodass beide Bereiche enger zusammenarbeiten müssen. LinkedIn bietet die Möglichkeit, Marketing- und Vertriebsaktivitäten zu verbinden und ein digitales Kundenerlebnis zu schaffen. So können Sie Ihre Marke etwa durch Veranstaltungen und Influencer-Marketing stärken, Interessenten mithilfe automatisierter Nachrichtenfolgen durch den Vertriebsprozess führen und ein Netzwerk aus Vertriebsfachkräften aufbauen.
5 zentrale B2B-Trends, die laut McKinsey das Kundenerlebnis beeinflussen:
#1 – Fokus auf Kundenzufriedenheit
Bieten Sie unverwechselbare Wertversprechen und individuell zugeschnittene Erlebnisse, die den konkreten Anforderungen Ihrer Kunden entsprechen. Eine Kosmetikmarke könnte beispielsweise einen Fragebogen zur Hautpflege anbieten, der Produkte passend zum Hauttyp des Kunden empfiehlt.
#2 – Mehrere Ansätze nutzen
Treten Sie über verschiedene Kanäle mit Ihren Kunden in Kontakt, darunter E-Mail, soziale Medien und Präsenzveranstaltungen. Eine Modeboutique könnte beispielsweise ihre neueste Kollektion in sozialen Medien präsentieren und Kunden anschließend die Wahl zwischen einem Onlinekauf und einem Kauf im Geschäft lassen.
#3 – Erfolgreiche Strategien skalieren und wiederholen
Erstellen Sie einen Vertriebsplan, der sich skalieren und wiederholen lässt. Nutzen Sie Technologie, Daten und anpassungsfähige Modelle, um Ihren Vertriebsprozess zu optimieren. Ein Softwareunternehmen könnte beispielsweise eine Vertriebspipeline einsetzen, um Leads zu verfolgen und den Konversionsprozess zu verbessern.
#4 – Kompetenzen bewerten
Da sich das Vertriebsumfeld verändert, sollten Sie die Fähigkeiten und das Fachwissen Ihres Vertriebsteams prüfen. So stellen Sie sicher, dass es über die erforderlichen Kompetenzen verfügt, um die Anforderungen Ihrer Kunden zu erfüllen. Ein Technologieunternehmen könnte beispielsweise kontinuierliche Schulungen anbieten, damit sein Vertriebsteam bei den neuesten Produkten und Technologien auf dem aktuellen Stand bleibt.
#5 – Fortschritt fördern
Fördern Sie eine Kultur des Wandels und treiben Sie diesen mit überzeugender Führung voran. Ein Unternehmen könnte beispielsweise ein unternehmensweites Schulungsprogramm einführen, um die Denkweise der Beschäftigten stärker auf die Kunden auszurichten.
Im B2B-Geschäft sind starke Kundenbeziehungen eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg. Deshalb:




































