Nicht alle LinkedIn-Scraper-Tools funktionieren auf die gleiche Weise. Einige erfassen Profildaten über Ihr LinkedIn-Konto, während andere Suchergebnisse aus Sales Navigator exportieren, vorhandene Leads anreichern oder berufliche Daten über eine API bereitstellen. Zwar liefern alle Tools Daten zu Interessenten, doch beim Aufbau umfangreicher Interessentenlisten spielen die Unterschiede in ihrer technischen Architektur eine wichtige Rolle.
Dennoch erfüllen diese Tools eine ähnliche Funktion – sie wandeln Profil-, Unternehmens- oder Aktivitätsdaten in strukturierte Datensätze um, die Sie exportieren oder an ein anderes System übermitteln können. Weitere Informationen zu ihrer Funktionsweise finden Sie in unserem Leitfaden zu LinkedIn-Scrapern.
In diesem Artikel vergleichen wir 11 Tools zum Scrapen von LinkedIn-Profilen anhand ihrer Datenquellen, ihres Extraktionsmodells, ihrer Sales Navigator-Unterstützung, der vom Anbieter festgelegten Limits, der Datenanreicherung, der Exportmöglichkeiten, der Kontoanforderungen und der Preise. Außerdem berücksichtigen wir, sofern verfügbar, das Scrapen des Nachrichtenverlaufs.
LinkedIn-Scraper-Tools im Vergleich
Wir haben die besten LinkedIn-Scraper-Tools danach verglichen, wie sie funktionieren und Daten extrahieren, aus welchen Quellen sie Daten beziehen, ob Sie ein LinkedIn-Konto bereitstellen müssen, wie aktuell die ausgegebenen Daten sind und mit welchen Limits Sie rechnen müssen.
| Tool | Typ | Wichtigste Datenquellen | Zentrale Funktionen | Einstiegspreis | Jahrespreis | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Linked Helper | Desktop-App | LinkedIn, Sales Navigator, Recruiter, Gruppen, Veranstaltungen, Zielgruppen von LinkedIn-Unternehmensseiten, URLs | Profil- und Unternehmensextraktion, Datenanreicherung, über 200 verfügbare Datenpunkte, Scrapen des Nachrichtenverlaufs, CRM/Webhooks | „Local“: 15 $/Monat„Cloud“: 29,90 $/Monat | „Local“: 8,25 $/Monat„Cloud“: 16,50 $/Monat | Erfassung von LinkedIn-Daten mit konfigurierbaren Workflows |
| Skrapp | Browsererweiterung + Web-App | LinkedIn, Sales Navigator, Recruiter | Suche nach geschäftlichen E-Mail-Adressen, Datenanreicherung in großem Umfang, CSV-/CRM-Export | 39 $/Monat | 29 $/Monat | Interessentensuche auf LinkedIn mit Schwerpunkt auf geschäftlichen E-Mail-Adressen |
| Dripify | Cloud-Plattform | LinkedIn-Suche, Sales Navigator, Recruiter, Veranstaltungen, URLs, CSV | Scraping, E-Mail-Suche, Sequenzen zur Kontaktaufnahme | 79 $/Monat (mit CSV-Exportfunktion) | 59 $/Monat (mit CSV-Exportfunktion) | Teams, die Datenerfassung mit Kontaktaufnahme kombinieren |
| PhantomBuster | Cloud-Plattform | LinkedIn-URLs und andere LinkedIn-Quellen über separate Automatisierungen | Profil-Scraping, Workflow-Automatisierung, E-Mail-Suche, Ausgabe an HubSpot/Sheets | 69 $/Monat | 56 $/Monat | Mehrstufige Scraping- und Automatisierungsworkflows |
| Evaboot | Browsererweiterung | Sales Navigator | Export von Leads und Zielunternehmen, E-Mail-Suche, Verifizierung, Bereinigung | 29 $/Monat | 24 $/Monat | Export und Anreicherung von Sales Navigator-Listen |
| Waalaxy | Browsererweiterung + Plattform | LinkedIn, Sales Navigator, Recruiter Lite, Gruppen, Veranstaltungen | Lead-Import, CSV, E-Mail-Anreicherung, Kontaktaufnahme | 19 $/Monat | 16 $/Monat | Workflows zur Interessentensuche mit anschließender Kontaktaufnahme |
| Captain Data | Scraper-API | LinkedIn-URLs, Namen, Unternehmensdaten, gefilterte Personensuchen | Datenanreicherung in Echtzeit, Personen- und Unternehmenssuche, JSON-API | 165 $/Monat/2.500 Credits (Mindestabnahme) | ca. 148,50 $/Monat/2.500 Credits (Mindestabnahme) | Entwickler und Datenpipelines |
| Apify | Cloud-Actor | URLs von LinkedIn-Profilen | Profilextraktion über eine bereitgestellte LinkedIn-Sitzung | 19 $/Monat | 17 $/Monat | Technische Anwender mit URL-Listen |
| Bright Data | Scraper-API | Profile, LinkedIn-Unternehmensseiten, Beiträge, Stellenangebote, Personensuche | Scraper-API, strukturierte Bereitstellung, integrierte Proxy-Infrastruktur | 5.000 Datensätze/Monat kostenlos, danach ab 1,50 $/1.000 Datensätze/Monat | Ab 1,50 $/1.000 Datensätze/Monat | API-basierte Datenerfassung in großem Umfang |
| Wiza | Browsererweiterung + Plattform | Wiza Prospect, CSV, CRM, einzelne LinkedIn-Profile | E-Mail- und Telefonanreicherung, CRM-Synchronisierung, Interessentendatenbank | „Starter“: 49 $/Monat | „Starter“ nicht verfügbar.Tarif „Email“: 83 $/Monat | Kontaktdatenanreicherung und datenbankgestützte Interessentensuche |
| La Growth Machine | Multichannel-Plattform | LinkedIn Basic, Sales Navigator, interaktionsbasierte Zielgruppen | LinkedIn-Importe, Datenanreicherung, E-Mail- und LinkedIn-Sequenzen | 70 $/Monat | 60 $/Monat | Scraping und Datenanreicherung in Verbindung mit Outbound-Kampagnen |
Wir haben die Preise und Kontingente anhand der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung öffentlich zugänglichen Seiten der Anbieter überprüft. Einige Produkte nutzen grundlegend unterschiedliche Abrechnungsmodelle, weshalb das günstigste beworbene Abonnement nicht immer die tatsächlichen Scraping-Kosten widerspiegelt. Linked Helper berechnet Lizenzen beispielsweise nach Laufzeit, während Captain Data und Bright Data hauptsächlich nach Nutzung abrechnen.
So haben wir Tools zur Extraktion von LinkedIn-Daten bewertet
Wir haben die besten LinkedIn-Scraper-Tools anhand einheitlicher Kriterien und der Anforderungen aus der Agenturpraxis bewertet.
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Unterstützte LinkedIn-Quellen: Reguläre Suchen, Sales Navigator, Recruiter, Gruppen, Veranstaltungen, Profil-URLs, LinkedIn-Unternehmensseiten und andere verfügbare Leadquellen.
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Ausgegebene Daten: Profil-, Unternehmens-, Kontakt- und Aktivitätsfelder, die nach der Datenanreicherung oder Extraktion verfügbar sind.
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Extraktionsmodell: Ob die Technologie über eine Browsererweiterung, Desktop-Software, eine Cloud-Plattform, eine Anbieterdatenbank oder eine API funktioniert.
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Limits: Vom Anbieter festgelegte Limits für Profile, Credits, Ausführungsstunden, Aktionen oder andere Nutzungseinheiten.
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Unterstützung für Sales Navigator und Recruiter: Ob die Tools diese Produkte unterstützen und welche Seiten oder Listen verarbeitet werden können.
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Datenanreicherung: E-Mail-Adressen und Telefonnummern finden, Unternehmensdaten anreichern und Informationen ergänzen, die auf der LinkedIn-Seite sichtbar sind.
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Exportoptionen: CSV-Dateien, CRM-Integrationen, Webhooks, Google Sheets und andere Wege zur Bereitstellung der erfassten Daten.
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Preismodell: Wie das Unternehmen abrechnet – pro Benutzer, nach verbrauchten Credits oder nach Ausführungsdauer.
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Mechanismen zur Kontosicherheit: Wie das Tool mit Ihrer LinkedIn-Sitzung, der IP- oder Proxy-Konfiguration, Aktivitätslimits, der zeitlichen Taktung der Aktivitäten und weiteren Mechanismen umgeht, die ungewöhnliche Aktivitätsmuster reduzieren sollen.
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Kontoanforderungen: Ob das Tool eine LinkedIn-Anmeldung, ein Sitzungscookie oder einen Sales Navigator-Zugang benötigt.
Diese Unterschiede sind wichtig, da sich selbst zwei der besten LinkedIn-Scraper-Tools derselben Preisklasse hinsichtlich Funktionsumfang und Datenquellen deutlich unterscheiden können.
Arten von LinkedIn-Scraper-Software
Jedes der in diesem Artikel behandelten LinkedIn-Scraper-Tools fällt entsprechend seiner Funktionsweise in eine von vier Kategorien.
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Desktop-Scraping-Software wird auf Ihrem Computer oder einem dedizierten VPS ausgeführt, den Sie selbst verwalten. Die LinkedIn-Sitzung bleibt auf diesem Rechner, auf dem auch sämtliche Prozesse ausgeführt werden. Extrahierte Datensätze können lokal oder in einem cloudgestützten Arbeitsbereich gespeichert werden. Linked Helper nutzt dieses Modell.
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Browsererweiterungen funktionieren innerhalb Ihres Browsers und ergänzen reguläre LinkedIn-Seiten um weitere Funktionen. Häufig binden sie zusätzlichen Code in die Seite ein, wodurch das Risiko steigt, dass LinkedIn die Automatisierung erkennt und Konten einschränkt. Skrapp und Wiza verwenden Erweiterungen für Teile ihrer LinkedIn-Workflows.
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Cloud-Automatisierungsplattformen führen Workflows auf einer Remote-Infrastruktur aus. Sie laufen weiter, nachdem Sie Ihren Browser geschlossen oder Ihr Gerät ausgeschaltet haben, wobei einige weiterhin eine authentifizierte LinkedIn-Sitzung oder ein Cookie benötigen. Dripify, PhantomBuster und „Apify LinkedIn Profile Scraper“ werden vollständig in der Cloud ausgeführt.
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Daten-APIs verfolgen einen anderen Ansatz. Sie geben strukturierte Datensätze über API-Aufrufe aus, statt die Benutzer einen LinkedIn-Scraping-Workflow manuell ausführen zu lassen. Das eignet sich für Pipelines, bei denen Daten direkt in CRMs, Datenbanken oder andere interne Tools importiert werden. Captain Data und Bright Data arbeiten über APIs.
Das Betriebsmodell und die Extraktionsart jedes Tools werden in der jeweiligen Beschreibung erläutert.
LinkedIn-Scraper-Tools im Überblick
Sehen wir uns die besten LinkedIn-Scraper-Tools genauer an und fassen wir zusammen, was Sie oder Ihre Agentur für eine fundierte Entscheidung wissen müssen. Bei jedem Tool gehen wir auf zentrale Details des Workflows ein, darunter die Art der Datenabfrage und -verarbeitung, das Abrechnungsmodell und mögliche Sicherheitsrisiken.
Linked Helper

Linked Helper-Startseite.
Linked Helper ist eine Desktop-App zur Automatisierung von Aktivitäten auf LinkedIn sowie zur Datenextraktion, die in einem eigenen Browser ausgeführt wird. Sie läuft auf Ihrem Computer oder einem von Ihnen verwalteten VPS, sodass die LinkedIn-Sitzung auf einem einzigen Rechner bleibt.
Im Vergleich zu anderen Tools zur Extraktion von LinkedIn-Daten unterstützt Linked Helper eine relativ große Bandbreite an Leadquellen, darunter:
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Suchen in LinkedIn, Sales Navigator und Recruiter
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Suchen nach LinkedIn-Unternehmensseiten auf LinkedIn und in Sales Navigator
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Personen, die auf Beiträge mit „Gefällt mir“ reagiert oder sie kommentiert haben
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der Bereich „Ihr Netzwerk“, in dem Ihre Kontakte gespeichert sind
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Alumni von Bildungseinrichtungen
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Recruiter-Projekte
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ausstehende Kontaktanfragen
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Gruppenmitglieder
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benutzerdefinierte Sales Navigator-Listen
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Follower von LinkedIn-Unternehmensseiten
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Follower persönlicher Profile
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die Registerkarte „Mitarbeitende“ auf LinkedIn-Unternehmensseiten
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die Seite „Wer hat sich Ihr Profil angesehen?“
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CSV-Dateien, Textdateien und eingehende Webhooks (in der Version mit cloudbasiertem Speicher)
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einzelne Profilseiten
Für die LinkedIn-basierte Extraktion benötigen Sie eine Linked Helper-Lizenz, ein innerhalb der App angemeldetes LinkedIn-Konto und eine Leadquelle wie eine Suche, eine Liste, ein Projekt, eine Profilseite oder eine andere unterstützte LinkedIn-Seite. Nach dem Scrapen der Daten können Sie diese als CSV-Datei exportieren, über native Integrationen in gängige CRMs wie HubSpot, Salesforce oder Zoho CRM importieren oder über Webhooks an andere Drittanbietersysteme übermitteln.
Die Aktion „Visit & Extract“ öffnet Profile nacheinander und erfasst die auf der Seite verfügbaren Informationen, darunter Name, Slogan, Stellenbezeichnung, Unternehmen, Standort, Berufserfahrung, Ausbildung, Fähigkeiten, Sprachen und sichtbare Kontaktdaten. Die Funktion verwendet keine Data Credits und unterliegt abgesehen von den grundlegenden Sicherheitseinstellungen keinem festen Extraktionslimit.
Die Aktion „Data Enrichment“ ruft Daten aus der Datenbank von Linked Helper zur Datenanreicherung ab, ohne für jeden Datensatz mit LinkedIn zu interagieren. Die Funktion kann Profil- und Unternehmensdaten, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Links zu sozialen Medien und Profilinformationen wie Fähigkeiten, Berufserfahrung, Ausbildung und Zusammenfassung ergänzen. Auch diese Methode hat kein Extraktionslimit, verbraucht jedoch Data Credits. Die Aktion „Find Profile Emails“ kann zusätzlich Snov.io oder Apollo.io verwenden, um in deren Datenbanken nach E-Mail-Adressen zu suchen.
Data Credits werden für die gesamte erworbene Lizenzlaufzeit auf einmal bereitgestellt. Die Anzahl der verbrauchten Credits hängt vom Datentyp ab: E-Mail-Adresse – 1, Telefonnummer – 10, Social-Media- oder Messaging-Daten – 2, Profilinformationen – 1, Unternehmensdaten – 2. Ihnen werden nur dann Credits berechnet, wenn tatsächlich Daten gefunden werden. Bei E-Mail-Adressen wird ein Credit nur für eine gültige Adresse abgezogen. Wenn eine Person mehrere Adressen hat, liefert Linked Helper alle Adressen für nur einen Credit. Wenn Sie ein Aktualitätsdatum festlegen, durchsucht das Tool weiterhin alle verfügbaren Daten, liefert und berechnet aber nur Informationen, die das festgelegte Aktualitätskriterium erfüllen. Nicht genutzte Credits werden übertragen, verfallen nicht und können auch separat erworben werden.
Linked Helper-Lizenzen sind für Laufzeiten von 1, 3, 6 oder 12 Monaten erhältlich und werden standardmäßig nicht automatisch verlängert. Mit einer Lizenz können Sie nur ein Konto zur selben Zeit ausführen, aber jederzeit zwischen Konten wechseln.
Es stehen zwei Linked Helper-Tarife zur Verfügung – „Standard“ und „Pro“. Außerdem können Sie zwischen den Speicherversionen „Local“ und „Cloud“ wählen. Die Tarife „Standard“ und „Pro“ verwenden dieselbe technische Grundlage für die Kontaktaufnahme und ermöglichen dieselbe Anzahl an Kontaktanfragen und Nachrichten. „Pro“ hebt jedoch das Limit von 20 pro Tag für 11 zusätzliche Aktionen auf, etwa für die Übermittlung von Leads an ein CRM oder über einen Webhook. Außerdem können Sie damit den Nachrichtenverlauf scrapen und erhalten fünfmal mehr Data Credits als mit „Standard“ (3.100/Monat gegenüber 620/Monat).
Zur Kontrolle von Kontorisiken unterstützt Linked Helper Tageslimits, zufällige Wartezeiten und zufällig variierte Startzeiten innerhalb der festgelegten Arbeitszeiten, separate Cookies und Caches für jedes Konto, konfigurierbare Proxys sowie einen zufällig erzeugten Browser-Fingerabdruck für jede LinkedIn-Instanz.
Skrapp

Skrapp-Startseite.
Skrapp ist eine Chrome-Erweiterung und Web-App mit Schwerpunkt auf der Suche nach geschäftlichen E-Mail-Adressen. Die Erweiterung funktioniert mit LinkedIn Basic, Sales Navigator und Recruiter.
Für die Extraktion müssen Sie bei LinkedIn und Skrapp angemeldet sein und die Chrome-Erweiterung installiert haben. Als Eingabe dient normalerweise eine unterstützte Suche, Liste, Gruppe oder ein einzelnes Profil. Zu den ausgegebenen Daten gehören Namen, Stellenbezeichnungen und Hierarchieebenen der Interessenten, der Name des Arbeitgebers, die geschäftliche E-Mail-Adresse und Informationen zur E-Mail-Verifizierung. Die erfassten Daten enthalten kein vollständiges Profil mit detailliertem Werdegang und Bildungsweg, da der Schwerpunkt auf Daten zur Interessentensuche liegt.
Nachdem Sie die Daten gescrapt haben, werden alle Profile in Skrapp gespeichert. Sie können sie im CSV- oder XLSX-Format exportieren, in HubSpot oder Salesforce importieren oder über Zapier/Make an andere Dienste übermitteln.
Der Tarif „Professional“ umfasst 2.000 Credits/Monat für zwei Benutzer. Ein Credit wird für eine zustellbare geschäftliche E-Mail-Adresse berechnet, die als „Valid“ oder „Catch-all“ gekennzeichnet ist, wobei der Anbieter Letztere als „potenziell riskant“ einstuft. Die Ergebnisse „Invalid“ und „Unknown“ verbrauchen in kostenpflichtigen Tarifen keine Credits, und für die Verifizierung während der E-Mail-Suche wird kein zusätzlicher Credit berechnet. Nicht genutzte Credits werden übertragen.
Die Limits für „People Search“ und „Company Search“ sind von den E-Mail-Credits getrennt. Derselbe Tarif „Professional“ beschränkt die Nutzung auf 20 Personensuchen pro Tag mit jeweils bis zu 100 Ergebnissen und 10 Unternehmenssuchen pro Tag mit jeweils bis zu 50 Ergebnissen. AI-gestützte Suchen sind auf 5 pro Tag begrenzt. Das Anzeigen von Suchergebnissen verbraucht keine Credits, und eine Suche ohne Ergebnisse wird nicht auf das tägliche Suchkontingent angerechnet.
Um das Risiko von Einschränkungen bei der Nutzung Ihres LinkedIn-Kontos zu minimieren, empfiehlt der Anbieter, je nach Kontostufe täglich höchstens 200 bis 2.500 Profile zu scrapen.
Dripify

Dripify-Startseite.
Dripify ist eine cloudbasierte Plattform, die die Erfassung von LinkedIn-Leads mit der Kontaktaufnahme kombiniert. Leads können aus der Personensuche von LinkedIn Basic, aus Sales Navigator, Recruiter, dem Bereich „Ihr Netzwerk“, LinkedIn-Veranstaltungen, einzelnen Profil-URLs oder einer CSV-Datei mit URLs von LinkedIn-Profilen stammen.
Suchbasierte Importe erfordern ein verbundenes LinkedIn-Konto und die entsprechende Such-URL. Für einzelne Leads oder CSV-Importe benötigt Dripify URLs von LinkedIn-Profilen. Suchimporte liefern zunächst das Profilfoto, den Vor- und Nachnamen, die aktuelle Position und das Unternehmen. Sobald die erste Aktion der Sequenz für den Lead ausgeführt wurde, kann Dripify außerdem Felder wie Slogan, Standort, Informationen zum Vernetzungsstatus und Personalisierungsvariablen ergänzen.
Dripify hat unterschiedliche Limits für den Import von Kontakten aus verschiedenen Quellen. Das Tool ermöglicht den Import von bis zu 1.000 Kontakten aus einer einzelnen LinkedIn-Suche oder LinkedIn Recruiter-Suche und von bis zu 2.475 Kontakten aus einer Sales Navigator-Suche.
Mit „Email Finder“ können Sie E-Mail-Adressen finden und verifizieren. Sie erhalten jeden Monat 100 E-Mail-Credits, die nur berechnet werden, wenn eine E-Mail-Adresse erfolgreich gefunden wird. Die Credits verfallen am Ende jedes Monats und werden nicht übertragen; Sie können sie separat kaufen.
Die Tarife werden pro Benutzer abgerechnet. „Pro“ und „Advanced“ bieten höhere tägliche Aktionskontingente und mehr Kampagnenfunktionen sowie CSV-Export und Integrationen mit HubSpot, Webhooks, „Open API“ und einem MCP-Server.
Zur Kontrolle von Kontorisiken verwendet Dripify konfigurierbare Kontingente, zufällig variierende Aktivitätsmengen und die tarifabhängige Funktion „Activity Control“, um LinkedIn-Aktionen zu begrenzen.
PhantomBuster

PhantomBuster-Startseite.
PhantomBuster ist ein cloudbasiertes Tool zum Scrapen von LinkedIn-Daten, das mit separaten Automatisierungen namens „Phantoms“ arbeitet. Der Scraper verwendet Profil-URLs, während andere „Phantoms“ reguläre LinkedIn-Suchen, Sales Navigator-Suchen und -Listen, Gruppenmitglieder, Personen, die Beiträge kommentiert haben, Beschäftigte von Unternehmen und andere LinkedIn-Quellen unterstützen.
„Profile Scraper“ benötigt URLs von LinkedIn-Profilen und ein authentifiziertes LinkedIn-Sitzungscookie. Für die optionale E-Mail-Suche kann außerdem ein API-Schlüssel von Dropcontact, Hunter.io oder Snov.io erforderlich sein. Der Scraper liefert über 40 Datenpunkte, darunter Name, Slogan, Standort, Unternehmen, Branche, Profilkennungen und die jüngsten beruflichen Stationen. Er erfasst nur die beiden neuesten Positionen; für einen vollständigeren beruflichen Werdegang und Fähigkeiten ist die separate Funktion „Profile Visitor“ erforderlich. Die Daten können anschließend als CSV- oder JSON-Datei beziehungsweise über Google Sheets, HubSpot, eine API oder Zapier/Make exportiert werden.
Die Kapazität wird teilweise durch die Ausführungszeit bestimmt. Der Tarif „Start“ umfasst fünf Phantom-Slots und 20 Ausführungsstunden pro Monat. PhantomBuster schätzt, dass „Profile Scraper“ etwa 1.000 Profile in 30 Minuten verarbeitet. Somit könnten 20 Stunden theoretisch für ungefähr 40.000 Profile pro Monat ausreichen. Das tägliche Volumen ist separat begrenzt: Der Anbieter empfiehlt selbst bei aktivierter E-Mail-Suche höchstens 1.500 Profile pro Tag, wobei die E-Mail-Suche die einzelnen Durchläufe verlängert.
„Start“ umfasst außerdem 500 E-Mail-Credits/Monat, was 500 Such- und Verifizierungsversuchen entspricht; auch erfolglose Suchen verbrauchen Credits. Nicht genutzte Credits und Ausführungsstunden werden nicht in den nächsten Monat oder Abrechnungszeitraum übertragen.
PhantomBuster empfiehlt, die kombinierten LinkedIn-Aktivitäten aller „Phantoms“ zu begrenzen, da diese dieselbe Kontositzung verwenden können. Die Limits können das Aktivitätsvolumen reduzieren, doch das Risiko einer Kontoeinschränkung bleibt bestehen.
Evaboot

Evaboot-Startseite.
Evaboot ist ein spezialisierter Exporter für LinkedIn Sales Navigator. Über seine Chrome-Erweiterung kann das Tool Lead-Suchen, Leadlisten sowie Suchen und Listen für Zielunternehmen aus Sales Navigator extrahieren.
Der Standardworkflow erfordert ein aktives Sales Navigator-Konto und eine zu exportierende Suche oder Liste. Die ausgegebenen Leaddaten können die LinkedIn-URL, den Vor- und Nachnamen, die Stellenbezeichnung, Tätigkeitsbeschreibung, Dauer der Beschäftigung in der aktuellen Position, den Standort, die Anzahl der Kontakte, das Profilbild, den Unternehmensnamen, die Website, die Branche, Unternehmensgröße, Mitarbeiterzahl und weitere Unternehmensinformationen enthalten. Wenn Evaboot eine verifizierte geschäftliche E-Mail-Adresse findet, wird sie ebenfalls hinzugefügt.
Evaboot begrenzt jedes Sales Navigator-Konto auf 2.500 Leadexporte pro Tag oder 1.000 Exporte von Zielunternehmen pro Tag. Eine Suche mit 2.500 oder mehr Leads muss in kleinere Suchen unterteilt werden.
Ein exportierter Lead kostet einen Credit. Eine verifizierte geschäftliche E-Mail-Adresse ist enthalten, sofern sie verfügbar ist. Evaboot berechnet auch dann einen Credit, wenn keine Adresse gefunden wird, da die Daten dennoch verarbeitet und bereinigt werden. Die eigenständige Funktion „Email Finder“ kostet nur dann 1 Credit, wenn sie eine Adresse erfolgreich findet und verifiziert. „Email Verifier“ berechnet ebenfalls 1 Credit für jede überprüfte Adresse.
„Email Finder“ kann außerdem CSV- oder XLSX-Dateien mit Namen und Unternehmensinformationen verarbeiten, wobei pro Datei bis zu 2.500 Zeilen möglich sind. Abgeschlossene Exporte können ohne weitere Credit-Berechnung als CSV oder XLSX heruntergeladen werden. Über die bereitgestellten Webhooks können Sie die Daten auch in CRMs importieren.
Die Tarife umfassen 400–15.000 Credits/Monat. Nicht genutzte Credits werden übertragen, solange das Abonnement aktiv ist. Das Unternehmen bietet jedoch keine einmalig erwerbbaren Credit-Pakete an.
Die täglichen Exportlimits von Evaboot sollen die Aktivitäten im LinkedIn-Konto begrenzen, können jedoch weder verhindern, dass LinkedIn die Automatisierung erkennt, noch garantieren, dass keine Einschränkungen verhängt werden.
Waalaxy

Waalaxy-Startseite.
Waalaxy ist eine vollständig cloudbasierte Plattform. Sie importiert LinkedIn-Interessenten, reichert deren Daten an und unterstützt die Kontaktaufnahme. Die Plattform wird direkt im Browser genutzt. Die optionale Erweiterung „Alien Copilot“ kann Importe aus LinkedIn vereinfachen, ist für die Nutzung des Tools aber nicht erforderlich. Kampagnen können weiterlaufen, wenn Ihr Browser geschlossen oder Ihr Computer ausgeschaltet ist.
Sie können Interessenten über Such-URLs von LinkedIn oder Sales Navigator, Recruiter Lite, einzelne Profil-URLs, Gruppen, Veranstaltungen, Beitragsinteraktionen, Ihr LinkedIn-Netzwerk oder eine CSV-Datei importieren. Für einen CSV-Import muss die Datei eine LinkedIn-URL enthalten. Andere Felder wie Name, Stellenbezeichnung, Unternehmen, Slogan, Region, E-Mail-Adresse und Telefonnummer sind optional.
Die Plattform erstellt anschließend einen Datensatz für den jeweiligen Interessenten mit den verfügbaren LinkedIn-Daten, darunter Name, Stellenbezeichnung, Unternehmen, Slogan, Region, Profil-URL, bei LinkedIn hinterlegte E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Waalaxy ergänzt außerdem Tags, Statusangaben, Kampagnenzugehörigkeiten und den Interaktionsverlauf. Wenn „Email Finder“ eine geschäftliche E-Mail-Adresse findet, wird auch diese hinzugefügt.
Interessenten können als CSV exportiert oder direkt in HubSpot oder Pipedrive importiert werden. Zapier, Make und n8n können Waalaxy mit anderen CRMs und Datenbanken verbinden; API-basierte Importe erfordern „Advanced“ oder „Business“.
Ein regulärer LinkedIn-Import kann bis zu 1.000 Interessenten enthalten, während eine CSV-Datei nicht mehr als 10.000 Interessenten enthalten sollte. „Email Finder“ verwendet Credits, wobei je nach Tarif 25–500 Credits pro Monat verfügbar sind. Eine erfolgreich gefundene geschäftliche E-Mail-Adresse kostet einen Credit. Wird keine gefunden, werden keine Credits berechnet. Die Credits werden monatlich zurückgesetzt und nicht übertragen; zusätzliche Credits können erworben werden.
Zur Kontrolle von Kontorisiken wendet Waalaxy vom Anbieter festgelegte tägliche Kontingente an und variiert die tatsächliche tägliche Aktivität zufällig zwischen 80 % und 100 % des konfigurierten Höchstwerts.
Captain Data

Captain Data-Startseite.
Captain Data stellt APIs bereit, auf die Sie mithilfe von API-Schlüsseln zugreifen und über die Sie JSON-Ergebnisse abrufen. Sie müssen sich daher nicht bei LinkedIn anmelden oder mit Cookies und IP-Adressen arbeiten.
„People Enrichment“ verwendet die URL eines LinkedIn-Profils als Eingabe und gibt Felder wie Name, Slogan, Stellenbezeichnung, Unternehmen, Standort, Berufserfahrung, Ausbildung, Fähigkeiten und LinkedIn-Kennungen aus, jedoch keine E-Mail-Adressen oder Telefonnummern.
„Find People“ ermittelt anhand von Namen und Unternehmensdaten ein LinkedIn-Profil, während Sie mit „People Search“ nach Stellenbezeichnung, Unternehmensname, Standort, Branche, Hierarchieebene und Unternehmensgröße filtern können. Sie erhalten Profile mit zusammengefassten Daten und bis zu 2.500 Ergebnissen pro Suche. API-Endpunkte für Unternehmen liefern Daten von LinkedIn-Unternehmensseiten und firmografische Angaben.
Die Plattform stellt Ergebnisse hauptsächlich über die REST-API und im JSON-Format bereit. Es gibt auch eine MCP-Integration, aber Massenexporte aus der Datenbank sind nur zu individuell vereinbarten Preisen erhältlich.
Captain Data rechnet nach Credits und nicht nach Benutzern ab. „People and Company Enrichment“ kostet in der Regel 1 Credit/Datensatz, „Find People“ 2 Credits/Datensatz und „People Search“ einen Basis-Credit für die Anfrage + Credits für die ausgegebenen Ergebnisse. Monatlich nicht genutzte Credits werden nicht übertragen. Bei einem Jahrestarif können Sie das gesamte Jahreskontingent im Voraus bezahlen.
Da die API die Erfassung, Anfragelimits und die technische Aufbereitung der Daten übernimmt, ohne auf Ihre angemeldete LinkedIn-Sitzung zuzugreifen, wird Ihr LinkedIn-Konto dabei nicht unmittelbar zum Scrapen verwendet.
Apify

Seite des „Apify LinkedIn Profile Scraper“.
Hier geht es speziell um „LinkedIn Profile Scraper“ – einen Apify-Actor zum Extrahieren von Daten aus einer bereitgestellten Liste von URLs von LinkedIn-Profilen, der von curious_coder/linkedin-profile-scraper gepflegt wird.
Um den Actor auszuführen, müssen Sie LinkedIn-Cookies aus einer authentifizierten Sitzung bereitstellen, die Profil-URLs einfügen und einen Proxy auswählen. Der Scraper liefert anschließend Vor- und Nachnamen, Biografie, Slogan, Stellenbezeichnung, aktuelles Unternehmen, Land, Standort, Ausbildung, Fähigkeiten, Zertifizierungen, beruflichen Werdegang, Sprachen, Followerzahl und Daten zur Profilverifizierung.
Der Actor sucht nicht nach Kontaktdaten. Der zuständige Entwickler empfiehlt dafür die separate Funktion „Contact Info Finder“, weshalb die E-Mail-Anreicherung einen eigenständigen Workflow darstellt.
Die Ergebnisse werden in einem Apify-Datensatz gespeichert. Sie können sie als CSV, JSON und XLS exportieren oder über die API darauf zugreifen. „LinkedIn Profile Scraper“ unterstützt die Integration mit Make. Die Abrechnung erfolgt pro 1.000 Profile und nicht pro Benutzer. Die Proxy-Auswahl ist Teil der Einrichtung, und Sie können die Wartezeiten zwischen Profilbesuchen anpassen und zufällig variieren.
Für die Ausführung des Scrapers ist außerdem ein lokaler Proxy erforderlich. Berücksichtigen Sie diesen daher bei der Berechnung der Gesamtkosten. Die Tarife oberhalb von „Starter“ bieten keine zusätzlichen Funktionen, stellen aber mehr Recheneinheiten und Actor-RAM für mehr gleichzeitig ausgeführte Prozesse bereit.
Da der Scraper Ihre LinkedIn-Cookies verwendet, ist das Konto direkt an der Datenerfassung beteiligt. Um das Risiko zu reduzieren und Warnmeldungen von LinkedIn zu vermeiden, empfiehlt der Entwickler, 300–400 gescrapte Profile pro Tag nicht zu überschreiten.
Bright Data

Bright Data-Startseite.
Bright Data ist eine Scraping-API, die eigene Tools zur Extraktion von LinkedIn-Daten verwendet. Sie müssen sich daher nicht mit Ihrem persönlichen LinkedIn-Konto anmelden. Außerdem bietet Bright Data separate Scraping-Tools für Personenprofile, Informationen zu LinkedIn-Unternehmensseiten, Beiträge, Stellenangebote, Suchen und vorab erfasste Datensätze.
Geben Sie zunächst LinkedIn-URLs oder Suchen ein. Die API gibt daraufhin strukturierte Daten aus. Bei Profilen liefert sie Details wie den Namen der Person, die Region, die aktuelle Position und das Unternehmen, den Bereich „Info“, den beruflichen Werdegang, die Ausbildung sowie die Anzahl der Follower und Kontakte. Andere Scraper, etwa für LinkedIn-Unternehmensseiten, Stellenangebote, Beiträge oder die Personensuche, stellen je nach Eingabe unterschiedliche Felder bereit.
Ein API-Aufruf kann bis zu 5.000 Ziel-URLs enthalten. Bright Data gibt technisch aufbereitete Daten als JSON, NDJSON oder CSV aus und kann sie über die API, einen Webhook oder Cloud-Speicher bereitstellen. Außerdem bietet der Dienst Python- und Node.js-SDKs, eine CLI und einen MCP-Server für automatisierte Workflows. Dieses Angebot eignet sich für umfangreiche, automatisierte Datenerfassungsprozesse.
Die Abrechnung erfolgt auf Credit-Basis, und Ihnen werden nur erfolgreich bereitgestellte Datensätze berechnet: 1 Credit/Datensatz. Die ersten 5.000 Datensätze pro Monat sind kostenlos. Danach kostet „Pay-as-you-go“ 1,50 $/1.000 Datensätze. Besondere Funktionen wie die Proxy-Infrastruktur von Bright Data, die Umgehung technischer Zugriffssperren, Wiederholungsversuche, die technische Aufbereitung der Daten, Speicherung und Datenübertragung sind im Abonnement enthalten.
Sie müssen für den Workflow weder Ihre eigene LinkedIn-Anmeldung noch ein Sitzungscookie bereitstellen. Ihr LinkedIn-Konto wird dabei nicht unmittelbar zum Scrapen verwendet.
Wiza

Wiza-Startseite.
Wiza kombiniert eine eigene B2B-Interessentendatenbank mit Kontaktdatenanreicherung und einer Browsererweiterung. Nach einer Umstellung unterstützt die Erweiterung weder Massenexporte noch die Mehrfachauswahl auf Such-, Listen- und Unternehmensseiten von LinkedIn, Sales Navigator oder Recruiter. Sie funktioniert jedoch weiterhin auf einzelnen Personenprofilen und LinkedIn-Unternehmensseiten. Der Listenaufbau in größerem Umfang erfolgt nun über „Wiza Prospect“ – die integrierte Datenbank der Plattform zum Erstellen und Verwenden von Leadlisten –, über eine CSV-Datei oder über einen CRM-Import.
Für die Suche nach einer einzelnen Person öffnen Sie deren LinkedIn-Profil und verwenden die Wiza-Seitenleiste. Für Massenimporte können LinkedIn-URLs, E-Mail-Adressen, Namen, Unternehmensdomains oder andere zugeordnete CSV-Felder verwendet werden.
Zu den grundlegenden Profildaten können Name, Stellenbezeichnung, Standort, LinkedIn-URL, Unternehmensname und -domain, Branche, Unternehmensgröße, Gründungsjahr, Umsatz, Unternehmenstyp, Finanzierungsinformationen und Unternehmensadresse gehören. Höhere Anreicherungsstufen können eine verifizierte geschäftliche E-Mail-Adresse, eine private E-Mail-Adresse, eine Mobiltelefonnummer und weitere Telefonnummern ergänzen.
Der monatliche Tarif „Starter“ umfasst 100 Credits für gültige E-Mail-Adressen und 100 Telefon-Credits. Für eine gültige E-Mail-Adresse wird ein E-Mail-Credit berechnet, während riskante E-Mail-Adressen kostenlos sind. Ein Telefon-Credit deckt einen Kontakt ab, für den erfolgreich Telefondaten ermittelt wurden. Erfolglose E-Mail-Suchen verbrauchen daher keinen Credit für gültige E-Mail-Adressen. Die zusätzliche Nutzung wird separat abgerechnet. Nicht genutzte monatliche Credits werden nicht übertragen.
Jährliche Einzeltarife verwenden ein anderes Modell mit einer unbegrenzten Zahl einzelner Kontaktdatenabrufe und 2.500 Credits für Massenexporte pro Monat. Jede in einer Massenliste enthaltene Person verbraucht einen Export-Credit.
Sie können Listen als CSV exportieren oder mit unterstützten CRMs synchronisieren. Jahrestarife haben jedoch ein festes Limit von 2.500 Exporten pro Monat. Bei Wiza können Sie keine zusätzlichen Export-Credits erwerben, wodurch das Limit bei umfangreichen Scraping-Projekten zu einem echten Hindernis wird. API-Zugriff ist im Tarif „Team“ verfügbar.
Die Abschaffung der Massenaktionen über die Erweiterung reduziert die direkten Aktivitäten auf LinkedIn gegenüber dem früheren Workflow von Wiza. Die individuelle Nutzung der Erweiterung findet jedoch weiterhin direkt auf LinkedIn statt und beseitigt das Risiko von Einschränkungen nicht.
La Growth Machine

La Growth Machine-Startseite.
La Growth Machine ist eine Cloud-Plattform, die die Erfassung von LinkedIn-Leads, Kontaktdatenanreicherung und Kontaktaufnahme kombiniert. Für den Import von Leads können Sie die reguläre LinkedIn-Suche, Sales Navigator, eine CSV-Datei, die eigene Datenbank von LGM oder unterstützte CRMs verwenden. Mit „Pro“ können Sie außerdem Listen auf Grundlage von LinkedIn-Aktivitäten erstellen, beispielsweise von Personen, die auf Beiträge mit „Gefällt mir“ reagiert oder sie kommentiert haben, sowie von Veranstaltungsteilnehmern.
Um Leads aus LinkedIn-Profilen in LGM zu übernehmen, müssen Sie zunächst das entsprechende LinkedIn-Konto verknüpfen. Nach der Erfassung eines Leads sammelt LGM zusätzliche Informationen wie vollständige Profildaten, geschäftliche und private E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Unternehmensname und -website, Geschlecht sowie weitere Unternehmens- und Kontaktdaten.
Der Tarif „Basic“ bietet CSV-Zugriff. Im Tarif „Pro“ lassen sich unter anderem Zapier, Make und Clay anbinden und APIs verwenden. „Ultimate“ umfasst sämtliche Funktionen von „Pro“ sowie den Zugriff auf HubSpot und Pipedrive und die Möglichkeit, CRM-Datensätze mit verschiedenen Datenpunkten zu aktualisieren.
„Lead Data Enrichment“ ermöglicht das Ergänzen von Profil- und Unternehmensinformationen, ist aber nicht kostenlos; die Funktion kostet 1 Credit/Lead. „Full Enrichment“ kostet 5 Credits/Lead und sucht zusätzlich nach einer verifizierten E-Mail-Adresse. Die enthaltenen monatlichen Credits reichen für bis zu 250 vollständig angereicherte Leads im Tarif „Basic“, 400 im Tarif „Pro“ und 1.000 im Tarif „Ultimate“. Bei Bedarf können Sie jedoch zusätzliche Credits kaufen. Enthaltene Credits verfallen, während zusätzlich erworbene Credits übertragen werden, solange das Abonnement aktiv ist.
LinkedIn-Aktivitäten laufen in der Cloud über eine dedizierte IP-Adresse von LGM und mobile Proxys. Dabei gelten vom Anbieter festgelegte tägliche Aktionslimits und Zeitabstände.
So wählen Sie ein Tool zum Scrapen von LinkedIn-Daten aus
Der beste LinkedIn-Scraper sollte Ihre vorhandenen Workflows unterstützen. Wählen Sie daher ein Tool, das sich in diese integrieren lässt, ohne Sie zu umfassenden Anpassungen zu zwingen. Beantworten Sie für die Auswahl eines solchen Tools folgende Fragen:
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Welche Daten benötigen Sie? Überlegen Sie, ob die Software nur grundlegende Profilfelder bereitstellen muss oder ob Sie zusätzliche Daten wie verifizierte E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Unternehmensdaten, Aktivitätsdaten usw. benötigen.
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Aus welchen Quellen soll das Tool die Daten beziehen? Manche Tools können nur über die LinkedIn-Suche arbeiten. Daher müssen Sie entscheiden, ob Sie Daten aus Sales Navigator, Recruiter, Gruppen, Veranstaltungen, Beitragsinteraktionen oder Profil-URLs erfassen möchten.
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Wie aktuell müssen die Daten sein? Wenn Sie aktuelle Informationen benötigen, können Tools mit aktiven LinkedIn-Sitzungen besser geeignet sein. Sie können jedoch ein höheres Risiko von Kontoeinschränkungen mit sich bringen als API-Tools oder Anbieter mit Datenbanken bereits vorhandener Daten.
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Welches Volumen erwarten Sie? Wie passt es zu den Limits des Anbieters? Ein unbegrenztes Suchvolumen kann verlockend erscheinen, bedeutet jedoch nicht, dass keine aktionsspezifischen Limits oder Sicherheitsobergrenzen gelten.
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Wohin sollen die Daten anschließend übermittelt werden? Prüfen Sie, ob ein einfacher CSV-Export für Ihre Workflows ausreicht oder ob Sie eine Webhook-/API-Integration mit externen Diensten benötigen.
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Was kostet der vollständige Workflow? Betrachten Sie nicht nur den beworbenen Einstiegspreis. Rechnen Sie bei Bedarf zusätzliche Credits und Servicegebühren hinzu und berücksichtigen Sie gegebenenfalls zeit- und volumenabhängige Rabatte.
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Entspricht das Tool Ihren Anforderungen an die Risikokontrolle? Prüfen Sie, ob die Funktionsweise und die Aktionslimits des Tools Ihrem akzeptablen Risikoniveau entsprechen.
Wenn Sie noch überlegen, welche Konfiguration zu Ihrem Workflow passt, empfehlen wir Ihnen, mit Linked Helper zu beginnen – unserer Empfehlung in diesem Vergleich. Kontaktieren Sie unser Team, und wir beantworten Ihre Fragen, helfen Ihnen bei der Konfiguration und sorgen dafür, dass Sie das Tool optimal nutzen können.
Compliance und Kontosicherheit: Einschränkungen durch LinkedIn
Keine LinkedIn-Scraper-Software kann das Risiko von Kontoeinschränkungen vollständig beseitigen – unabhängig von ihrem Automatisierungsmodell, den täglichen Obergrenzen und den vom Anbieter festgelegten Limits. Dieser Abschnitt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar.
Der LinkedIn-Hilfebereich und die Nutzervereinbarung von LinkedIn untersagen ausdrücklich Drittanbieter-Tools, die Aktionen automatisieren oder Daten auf der Plattform scrapen. Wenn LinkedIn automatisierte Aktivitäten in Ihrem Konto feststellt, kann dies zu Warnhinweisen, vorübergehenden Aktivitätslimits und langfristigen Einschränkungen führen.
Die meisten Tools zum Scrapen von LinkedIn-Profilen, darunter Desktop-Apps, Browsererweiterungen und viele Cloud-Plattformen, greifen auf eine aktive LinkedIn-Sitzung zu und erfordern eine Anmeldung oder eine andere Form der Authentifizierung. Dadurch werden automatisierte Aktivitäten mit diesem Konto verknüpft, was das Erkennungsrisiko erhöhen kann. Um es zu minimieren, setzen die Anbieter auf eine gedrosselte Ausführung, zufällige Verzögerungen, Proxys und weitere Steuerungsmechanismen, die ungewöhnliche Aktivitätsmuster reduzieren.
Daten-APIs können LinkedIn-bezogene Datensätze ausgeben, ohne Ihr Profil zu verwenden. Dies reduziert zwar die direkte Aktivität in einer bestimmten Sitzung, garantiert jedoch keine vollständige Kontosicherheit. Außerdem kann eine Abfrage, die nicht auf Live-Daten beruht, möglicherweise nicht die aktuellsten Profilinformationen abrufen.
Betrachten Sie die Obergrenzen und Empfehlungen der Anbieter nicht als offizielle Aktionslimits von LinkedIn. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte LinkedIn keine offiziellen Limits für automatisierte Aktivitäten veröffentlicht. Die meisten Anbieter stützen ihre Angaben auf Tests und praktische Erfahrungen.
